Mannheim
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  1. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 41

    …akteristisch sind. Interessant ist es, wenn der Renegat Paulus Burgensis in einem Sendschreiben an einen gewissen Iosua Lorki (vielleicht identisch mit dem oben erwähnten) die Ansicht äußert, jeder Jude müsse gezwungen werden, sich zum Thristent…

  2. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 42

    …seine Klage zwei Gemeindemitglieder ergriffen, gebunden und in schamlosester Meise auf offener Straße gegeißelt wurden. Gregor XIII. (H572—(585) war ebenfalls ein großer Judenbekehrer, und auch ihm diente in ergebener Treue ein Täufling. Ts war der au…

  3. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 43

    Rundschau 43 getragene Lieder. Frl. Margarete Sandh e i m vom Stadttheater erntete durch glänzende Rezitationen stürmische Anerkennung, sodaß sich die Künstlerin noch zu einigen reizenden Zugaben entschloß. Dberkantor Lilienthal bot gleichf…

  4. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 44

    …unft bei Frau Max Walter, Barmerstraße 90. Da infolge Aenderung des jDrogramnis des Vereins für Frauenbestrebungen Frau Henriette Fürth statt im Februar schon im Januar, in Elberfeld und auch bei uns spricht, mußte das Referat von Frau Dr. Norden nochmals…

  5. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. [Seite]

    …Rindern die Feier des Sederabends nicht vernachlässigen, und so vereinigten sie sich denn zu diesem Zwecke im Kaufe des Rabbi Akiba, ein wahrhaft erlesener Rreis. Zum Pefjachfeft. Als erster wird Rabbi Elieser ben f} Y r f a n o s genannt, ein strenge…

  6. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 46

    …sehr jugendlichem Alter bereits die Würde des Vorsitzenden im Synhedrin übertragen hat. Um so eingehender sind wir über Rabbi Akiba ben Josef untexrichtet. Anfangs ein unwissender, ja bildungsfeindlicher Hirt, ergibt er sich erst in vorgerücktem Alter…

  7. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 47

    oo Ar. Fritz Machsner: Zur Verbesserung des jüdischen Nrligionsunterrichtrs 47 diesen Abenden gilt es nicht nur, einen Rückblick auf wichtige Ereignisse der Vergangenheit zu werfen, sondern auch, an die Fragen der Gegenwart zu denken und an…

  8. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 48

    48 Ar. Fritz Machsnrr Zur Verbesserung des jüdischen Religionsunterrichtes o o o o Höhepunkt findet in der in allen Lebenslagen zum Bewußtsein kommenden Gewißheit des Zusammenhanges mit Gott und der Natur. verfolgt unser Religionsunterricht…

  9. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 49

    II Ar. Fritz Wachsner: Zur Uertzrssrrung drs jüdischen Religionsunterrichtes 49 bildet sich ein regelrechtes historisches Verständnis. Wenige Jahre darauf erwacht allmählich die Begeisterung für die schöne Literatur und etwa im sechzehnten …

  10. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 50

    50 Ar. Fritz Machsner: Jur Uerdrsirrung des jüdischen Religionsunterrichtes ° ° dargestellt worden. Alle überflüssigen historischen Abschnitte sind, weil religiös unwichtig und zudem von der modernen Grientforschung großenteils als unzuverl…

  11. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 51

    oo Ar. Fritz Machsnrr: Zur Nrrürfferung des indischen Neiigionsnntrrrichtrs Öl scher lvert noch nicht genügend geschätzt wird. Leider fehlt es zurzeit noch immer an einer für Schulzwecke geeigneten Uebersetzung. Das neunte Schuljahr, die Un…

  12. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 52

    52 Gotthard Deutsch: Der Glaube an Habrlspäne von der hebräischen. Wir berufen uns hier auf die Ausführungen von Wallach („Ueber das Proble…

  13. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 53

    …Beweis dafür, daß der gelehrteste Rabbiner der zweiten Hälfte des \&. Jahrhunderts daran geglaubt hat. Sein Zeitgenosse Ezechiel Landau, \7\3—\793, Oberrabbiner von Prag, gleichfalls einer der angesehensten Männer seiner Zeit, gibt den Glauben an Seelenwa…

  14. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 54

    …ub, Joreh Deah, 271, Ezechiel Katzenelnbogen, Rabbi in Altona, gest. 1750, allerdings im Gegensätze zu dem vernünftigen Jair Chajim Bacharach 1634—1702. Keneseth Jecheskel, Nr. 37, Chawoth Jair, Nr. 184. schauung großes Gewicht darauf, daß Israel dereinst in Pa…

  15. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 55

    o o o o Gotthard Deutsch: Nrr Glaube an Hobelspäne 55 bäum hätte sich vielleicht die Zensur erspart, wenn er auf den Ausweg verfallen wäre, den …

  16. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 56

    56 Gotthard Arutsch: Aer Glaube an Kobrlspäne o o o o Opfer üben werden." Hermann Adler, der selbst dem Stande der Rohanim angehörte, hoffte demnach entweder, wenn er den Messias erleben sollte, was ihm leid…

  17. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 57

    o o 57 Gotthard Deutsch: Der Glaube an Hobrtspanr war, in dieser delikaten Situation benehmen würde. Er handelte mit außerordentlichem Takte, u…

  18. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 58

    58 Gotthard Deutsch: Aer Glaube an Kobrlspänr G 0 o o <£s ist ein alter talmudischer Spruch,* 11') daß — um ein mildes Wort zu gebrauchen —…

  19. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 59

    59 Gotthard Deutsch: Der Glaube an Hobrlspane oder an bfalbfeiertagen, sondern um das Prinzip, daß die rabbinischen Gesetze der 2lusftuß de…

  20. 1914-03-01 · Heft 3 (März 1914) · p. Seite 60

    60 Gotthard Aeutsch: Der Glaube an Hobelspäne v o o o wird sich der rabbinischen Autorität nicht unterwerfen. Diese Gesetzesauslegung wird dadurch sicherlich nicht sympathischer, wenn sie sich in solchen Kleinlichkeiten verliert, wie wir si…