Mannheim
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  1. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. [Seite]

    liberales Judentum monatsfehrift für die religiösen Interessen des Judentums herausgegeben van der Vereinigung für das liberale Judentum in Oeuffdiland unter der Redaktion van Dr. Caefar Seligmann, Rabbiner in frankfurt a. III. Ho. 2. Jahrg…

  2. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 22

    22 Felis Makower: Makkabäerfrk o o o o Die jüdische Orthodoxie scheint im modernen Leben nur als Minorität eine geschichtlich' Sendung zu haben. Diese Sendung kann sie nur erfüllen, so lange sie Teil des Ganzen bleibt. Sie darf nicht das Ga…

  3. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 23

    o o o o FeliL Makorvrr: Makkabäerfest 23 tertumsforfchung, sondern um Neuschaffung einer Einrichtung, die für Gegenwart und Zukunft brauchbar sein soll." Daß es sich in der Tat um eine Neuschöpfung handelt, kann nicht bestritten werden. Ges…

  4. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 24

    24 Frli-e Maksrver: Makkabäer fest o o (2. Mos. 20,1«, 23,12, 5. Mos. 5n) und am Fest der ungesäuerten Brote sich des Sauerteigs zu enthalten (2. Mos. s2ig), sondern auch den Versöhnungstag durch Kasteiung und Enthaltung von Arbeit mitzubeg…

  5. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 25

    o o oo 25 FetiX Makower: Makkakäerfest „Göttern Griechenlands" mag man ruhig auch an ihnen als an schönen poetischen Gebilden seine Freude haben. Gin Jude und selbst ein jüdisches Rind wird jene Dichtungen nicht für Wahrheit halten in einem…

  6. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 26

    26 Felir Makowrr: Makkabäerfest der abgetan sein soll, so müssen wir folgerichtig unser pesach auf christliche Vstern, unser Roschhaschono auf den f. Januar, unfern Versöhnungstag auf den christlichen Buß- und Bettag verlegen. Denn alle die…

  7. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 27

    27 Gotthard Deutsch: Der Glaube an Hobelspäne Oer Olaube an tlobellpäne. kin Beitrag zu* den inneren Kämpfen im Judentum der Gegenwart. Von…

  8. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 28

    …ndere kabbalistische Werke nicht selten als Autorität?*) Für unsere Zwecke ist die Frage 13) Chullin, Kap. 8, Nr. 1. u) Abraham Gombiner, Orach Chajim, 282, 1; Mendel Auerbach, ib. 27, 2. Derselbe erzählt, daß er am Freitag Nachmittag sich des Studiums hal…

  9. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 29

    oo c o Gotthard Deutsch: Der Glaube an Hobelspane 29 Kreisen für nötig, die talmudischen Legenden als Tatsachen anzunehmen, obwohl für den gesc…

  10. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 30

    …icher Gerichte verbietet?^) Natürlich hat man sich auch in streng orthodoxen Kreisen nicht genau daran gehalten. Selbst Seligmann Bär Bamberger, der edelste Vertreter der modernen Orthodoxie, rief die Behörde um Schutz an, als ein benachbarter Rabbiner in seinem …

  11. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 31

    …off zur Satire geboten hat. Einem enfant terrible wird die Frage nachgesagt: „U)ozu sich über die ganze Frage aufregen? Schammai sagt, man darf das Li essen; Hillel verbietet es. Nu, ißt man es, und sagt Hillel nichts davon." Das ist die Methode un…

  12. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 32

    …hatten, obwohl eine solche Unterhaltung schwer gegen Geist und Buchstaben des rabbinischen Gesetzes verstößt48) und von Moses Sofer in seinem oft gedruckten Testamente seinen Nachkommen auf das Strengste verboten wurde. Gänzlich unbeachtet, selbst in …

  13. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 33

    …sequenz, die das glückliche Erbe der fortschreitenden Menschheit ist, sich stillschweigend darüber hinweggesetzt haben. Isaak ben Scheschet, c. 1,330—WO sagt deutlich, indem er sich aus Lsas Gaon (gest. 1(038) beruft: „Das Ideal des Israeliten in der Leitung …

  14. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 34

    34 Gotthard Deutsch: Der Glaube an Hobrlspänr Wer sie verfaßt, abschreibt oder übersetzt, und besonders wer sie drucken läßt, ist ein Volks…

  15. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 35

    …wundern, warum man selbst in der „Torah - Anstalt" in Frankfurt doch wenigstens sich den „Doktor zu verschaffen" sucht. Seligmann Bär Bamberger war ehrlicher. Er hat noch 067 gegen den Gesetzesvorschlag agitiert, welcher den bayerischen Rabbinern weltliches Studi…

  16. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 36

    36 Krrvmnn Zippert: Aas Gebet o o o o schlag einer einfachen, sittlich unreif empfindenden Seele, jenes bedeutet einen großen Erfolg über den selbstischen Instinkt im Menschen. Der bittende Mensch sieht in Gott den Machthaber über die Erfül…

  17. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 37

    37 Hermann Zippert: Das Gebet ihm, dem betenden Menschen. Die Form des -Gebetes machte ihm dieses zum Genuß, während das Gebet selbst eine seelische Leistung, eine Energieprobe seiner Selbstbeherrschung oder ein Produkt seiner Klugheit war.…

  18. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 38

    … Einsicht kritischer Erkenntnis. Fürwahr, ein Ziel aufs innigste zu, wünschen. lautzuäentum unä Antisemitismus! Von Dr. felix Goldmann. (Fortsetzung.) Toufjuden als Missionare in der Proms. Eine der wichtigsten Methoden, durch die man im Mittelalter Isra…

  19. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 39

    …erhofften Zuzug gebracht hatte, der aber trotzdem im Jahre \263 dazu bestimmt wurde, mit dem großen jüdischen Gelehrten Nachmanides die Klinge jn der Redeschlacht zu kreuzen. Der Gegenstand des Religionsgesprächs war fast immer derselbe: Gb Christus e…

  20. 1914-02-01 · Heft 2 (Februar 1914) · p. Seite 40

    …ischen Führers war auch die Disputation zu T o r t o s a im Jahre W2. Dem Täufling Geronimo da Santa Fe, als Jude Iosua Lorki, stand als Gegner der bekannte Philosoph Josef Albo gegenüber. Neben Albo waren von jüdischer Seite einundzwanzig Geleh…