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kung und Sicherung ist; nicht die Einschränkung, sondern die Sicherung ist geschichtlich wirksam geworden. Wenn das Erkenntnisvermögen durch die kritische Grenzziehung, wie sie Kant vollzieht, auf die Erscheinungswelt beschränkt wird, so er…
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entsprechen. Die Wirklichkeit wird zu einem Begriffsmosaik, dessen Teile durch Neben- oder Unterordnung auf einer Ebene (auch Kausalität ist eine Nebenordnung auf derselben Ebene) in bestimmten festen Verhältnissen zueinander stehen und ein…
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Das prinzipielle Denken t)er prinzipiell betonte Begriff ist ein Rest des Glaubens an eine absolute, massive Wahrheit. Die Hüterin dieses Glaubens ist die Philosophie, nicht die Wissenschaft. Das prinzipielle Denken beruht auf einer Uberwuc…
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suchungen über das „Wesen" des Theaters, der Ehe, des Staates, der Theologie, der Wissenschaft, der Frau, der Freundschaft, der Bildung, der Kirche, des Eros usw., die alle den Anspruch erheben, ihre Sache „im tiefsten Grunde", „in letzter …
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Die Wirklichkeit steht nicht am Ende, sondern am Anfang der Erkenntnis, Sie wird nicht von der schöpferischen Vernunft erst erschaffen, sondern als Schöpfung erkannt. Doch darf dies Wort nicht in dem verengten Sinn eines massiven theologisc…
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Wenn das Verhältnis von Wissen und Glauben prinzipiell angefaßt wird, so erscheinen sie als zwei substanzielle, in sich selbständige Inhaltsbereiche. So wird ihr wirkliches Verhältnis von vornherein verfehlt. Glaube und Wissen gehören zusam…
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hier der Gegensatz nicht so scharf, wie ihn der Ausdruck erscheinen läßt. Es handelt sich hier nicht um ein einfaches Jasagen auf der einen und ein Neinsagen auf der andern Seite. Wenn die katholische Lehre die Möglichkeit guter Werke behau…
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…nspruch erheben, mehr zu sein, als Arbeitsteilgebiete. Es ist ein anderes, wenn man (wie Kahler in seiner Polemik gegen Max Weber) sagt: „Die Wissenschaft darf nicht werten", als wenn man (wie Max Weber) sagt: „Die Wissenschaft kann nicht werten.46 …
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…mehr sie es wird, um so weniger ganz werden wir, unfähig, uns ihrer zu begeben. Es gibt eine Umkehrung des Nützlichen." Martin Buber sagt in seinem Buche „Ich und Du": „Das einzige, was dem Menschen zum Verhängnis werden kann, ist der Glaube an das Ver…
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ganze aristotelische Weltbild hindurch, und er wird dadurch nur um so schärfer, daß ihm ein Wertgegensatz zugrunde liegt. Der Himmel ist der Ort des Vollkommenen und Unveränderlichen, während auf der Erde das Gegensätzliche, Veränderliche, …
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ziellen Einmaligkeit zum Allgemeinen, vom substanziellen Was zum adjektivischen, formalen Wie, vom Denken in Grenzen zum Denken in Übergängen, vom Denken in Substanzen zum Denken in Kräften, vom statischen zum dynamischen Denken, von der Sp…
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zeitlosen Gegensätze des Allgemeinen und Besonderen, der Gemeinschaft und des Einzelnen, der Seele und der Maschine usw. nur die Bedeutung formaler Aussagen. Wenn der zeitlose Charakter dieser formalen Gegensätze übersehen wird, wenn sie in…
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wirken zwei Jahrtausende alter substanzieller Denkgewohnheiten sehen will, für deren Uberwindung dreihundert Jahre eine zu kurze Frist waren. Tatsächlich lebt ja das Mittelalter auch in unseren Lebensordnungen noch weiter, die nur liberalis…
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mit ihren absoluten, unverrückbaren Grenzen hilflos und beziehungslos nebeneinander wie massive Brocken. Die arbeitsteilige Grenze dagegen ist elastisch und beweglich je nach den Beziehungen zur Umgebung, das heißt zur Wirklichkeit. Diese G…
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der Harmonie des Seins stellt auch die Romantiker in diese Reihe. Der Romantiker will die Einheit nicht von Schritt zu Schritt gewinnen, sondern er stellt sie sich irgendwo in der Vergangenheit, sei es im Mittelalter, sei es im Paradies, al…
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dein will oder schon gewandelt hat. Mehr kann heute nicht gesagt werden, wenn wir nicht Gefahr laufen wollen, unter die Zukunftspropheten zu geraten. Der Krampf des prinzipiellen Denkens scheint sich zu lockern. Wir werden freier, aber nich…
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kommen, wenn sie nicht mehr von oben, sondern von unten her gesehen wird. Wenn sie aber nicht prinzipiell zu einer radikalen Antithese verschärft wird, wird es uns möglich werden, relativ in natürlichen und zeitlichen Ausdrücken vom Geistig…
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einschneidendste in der bisherigen Geschichte des Christentums ist, auszusprechen! So viel ist gewiß, daß sich damit auch die Stellung der Kirche in der Welt in einer Weise ändern muß, die heute noch gar nicht abzusehen ist. Sie muß derselb…
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M. GERSCHENSON UND W. IWANOW BRIEFWECHSEL ZWISCHEN ZWEI ZIMMERWINKELN (Die folgenden zwölf Briefe wurden im Sommer 1920 geschrieben, als die beiden Freunde - M. Gerschenson und W. Iwanow - zusammen in einem Zimmer im Erholungsheim „Für Arbe…
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-weiteren Verbleibens in mir, d. h. meine Persönlichkeit erschaffen. Nicht nur erschuf mich Gott, sondern Er erschafft mich ununterbrochen und wird mich auch ferner erschaffen. Denn Er wünscht natürlich, daß auch ich Ihn in mir künftighin e…