Mannheim
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  1. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 29

    …formen wie Mussa für Mosche, Ssulejman für Sehelome, Daud tür Dawud, Ibrahim für Abraham abzusehen — beispielsweise ein Jecheskiel: Ak-Nasar, Aga Nisson: Nassir, Aim: Rahim, Ilja: Ilias und Juna: Mirsa-Aga, obwohl für diesen Namen die mohammedanische…

  2. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 30

    …r Erbauung von Familiantenhäusern. Unter diesen neuen jüdischen Ansiedlern befanden sich auch Flüchtlinge aus der Stadt Leobschütz, von denen allerdings in der betreffenden Urkunde nicht gesagt ist, ob sie sich für immer niederlassen durften; doch ka…

  3. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 31

    — 31 — Wall aufzuschütten. Das Ende des neu erworbenen Grundstückes bestimmte man als „Gelehrtenwinkel", zur Ruhestätte für die Rabbiner. Die Gemeinde zählte nun 132 Familien in 16 Häusern und sechs Chalupen (1570). Ferner machte Bischof Wi…

  4. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 32

    — 32 — sames Oberarot hatten. Der Gemeingeist war nicht eben groß, auch nicht in den Tagen der Not. Während des 30jährigen Krieges hatte die Stadt Hotzenplotz viel zu leiden, und wahrscheinlich erduldete die Judengemeinde von den wilden Hor…

  5. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 33

    - 33 - unterhalt". Deshalb wanderten wiederum zahlreich, christliche Gewerbsleute und Juden aus. Die Zahl dieser betrug im Jahre 1788 noch immer 596 mit 30 Häusern gegenüber den Christen mit 1977 Seelen und 305 Häusern. Dieser lange Krieg m…

  6. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 34

    — 34 — Holzbauten und 1728 gab es darin noch 5 gemauerte Gassenstiegen und 5 gezimmerte Stege querüber, unter welchen die Wagen hinwegfuhren. Viele Häuser waren Familiantenhäuser. d. h. in mehrere, zwei bis acht Anteile geteilt als Wohnsitz…

  7. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 35

    — 35 — Die jüdische Arrenda war früher Eigentum der Khilla und hatte das Recht, drei Kessel Koscherbranntwein zu kochen. Als sie 1734 verkauft wurde, behielt sich der Fürst-Erzbischof das Einstandsrecht, die Verkaufsmeldung und 5 % Laudemiu…

  8. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 36

    …na, Hamburg, Wandsbek, starb in Hamburg 1802) — 1786, Rabbi Arje Leb — v. Löbl — Sohn des Gelehrten David Leb, kam nach Proßnitz — 17 .., Rabbi Jakob Beer, Sohn des Gelehrten Gabriel Beer — 1792, Rabbi Berisch Markbreit, alias Marktbreiter, starb i…

  9. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 37

    …nleitung. Drei Sammelwerke ergötzten unsere Altvordern in ihren freien Stunden. Diese sind: das Werk Ti^DD m^B des Isak Aboab, die Schrift t^EOl"! nnEt2> von Hendl Kirchhain und das Buch n^^Ol nJWH des Jakob ben Isak Aschkenazi aus Prag. Alle dr…

  10. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 38

    …azis sind sie den weitesten Kreisen des Volkes zugänglich gemacht worden. Ganz anderer Art ist die Schrifterklärung des Bachja ben Ascher ibn Chalawa, sie war jedoch nicht minder beliebt und fand einen großen Leserkreis. Bachja wollte mit seinem Werke der i…

  11. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 39

    … der Erkenntnis und der Gottesfurcht strahlt5). — TK VT. Das Wort VT hat den Zahlenwert von 25. x) Gen. rabba. K. 1. 2) Raschi. 2) GR. K2. 4) Bachja 8 b. 5) Bachja 10 c.

  12. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 40

    …opfer für denEwigen. Als der Mond wegen seiner Ein wen dun g durch di e Vermin der ung seiner Leucht- M Bacbja 10 d. -) Raschi I 16. 3) Raschi I 6 4) ßachja 11 b und c 5) Bachja 11 d. c) Raschi I 14.

  13. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 41

    — 41 — kraft bestraft wurde, da klagte er vor dem Ewigen: Allmächtiger, werden nicht die Nationen glauben, du habest nicht die Macht, mich gleich selbständig und groß wie die Sonne zu gestalten? Da erwiderte Gott: Du sollst ewig abhängig vo…

  14. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 42

    flusse der verzehrenden inneren Hitze und den Unbilden des Wetters zu trotzen vermag. Er vermehre sich und zeuge Nächkommen, die ein gottgefälliges Leben führen. Dem Menschen sollten die Erzeugnisse der Erde, den Tieren das Gras des Feldes …

  15. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 43

    - 43 — tausend; in dem Adam, das Licht der Welt, lebte. Der zweite Tag, an dem die Himmel von den Wassern geschieden wurden, vergegenwärtigt das zweite Jahrtausend, in dem Noa wirkte, der, von dem sündigen Geschlecht geschieden, allein von …

  16. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 44

    Name ist — Sabbat. Turnus Rufas fragte Rabbi Akiba, warum gerade der Sabbat mehr sei als die anderen Tage der Woche. Akiba erwiderte: Warum bist du mehr als alle die ande…

  17. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 45

    …gen der heiligen Wissenschaft zu genügen, das Weib jedoch für die Bereitung der Speisen zu sorgen, *) Bachja p. 26d. 2) Raschi II 20. 8) GR. 4j Raschi III 6.

  18. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 46

    …pfer dar, doch Hebel opferte von seinen besten Schafen. Und Gott, der Kains Opfer nicht wohlgefällig aufnahm, warnte J) Raschi III 14. 2) Bachja 29*. 3) Bachja p. 29a. 4) Bachja p. 32*.

  19. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 47

    — 47 — Kain und sprach: Warum verdrießt es dich, daß ich deine Gabe versehmähe? Wenn du gut bist, wird mir auch dein Opfer wohlgefällig sein, doch wenu du so fortfährst, wirst du der bösen Begierde Sklave sein, 4 i yy} HKün Pins1?, sie wird…

  20. 1911-01-01 · Heft 1 · p. Seite 48

    — 48 — Bücherschau. Dr. Jaques Fa'itlovitch. Quer durch AbessinieD. Meine zweite Reise zu den Falaschas. Mit 60 Illustrationen nach Originaiaufnahmen und einer geographischen Karte. Berlin, M. Foppelauer, 1910. XI, 188 'S. 8°. Geb. Mk. 6. E…