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Mitteilungen zur jüdischen Volkskunde unter Mitwirkung hervorragender Gelehrter herausgegeben von M. Grunwald. Neue Reihe. Erster Jahrgang. Heft I. (Der ganzen Reihe XV. Heft.) BERLIN 1905. Verlag von Calvary & Co.
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Inhalt: Wolf Albert, Etwas über jüdische Kunst und ältere jüdische Künstler. Weissenberg S., Eine jüdische Hochzeit in Südrussland. Schwab M., Haggadaillustrationen. Mitteilung. Berichtigungen. Adresse des Herausgebers: Wien XV, Tliriiergas…
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Etwas über jüdische Kunst und ältere jüdische Künstler. Nachtrag von Albert Wolf. Vrgl. das 9. Heft unserer „Mitteilungen". War am Schlüsse des ersten Artikels angedeutet, dass derselbe die Quellen zu diesem Thema noch lange nicht erschöpft…
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…uden (mehr als 1000 Familien) stammen, die der marranische Reisende Pedro Teixeira an der Wende des 16. Jahrhunderts in Aleppo fand, und von denen er berichtete, dass die meisten von ihnen Kaufleute, die übrigen aber Läufer, Goldschmiede und Stei…
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…auch in anderen Teilen Frankreichs, und es berichtet aus dieser Zeit L. Bardinet3) von den Juden des damals päpstlichen Avignon und der Grafschaft Venaissin, dass dieselben durchaus nicht alle dem Handel ergeben waren, sondern sich unter ihnen auc…
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…0 in dem Vereinsbuch der Chebra Kadischa ein Goldarbeit er Löwenson als Mitglied genannt4). Es muss aber sicher auch in Breslau resp. Schlesien bereits im Beginn des 18. Jahrhunderts jüdische Goldschmiede gegeben haben, da das Steuer-Patent vom 18…
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…er. Seine erste Arbeit war eine kleine goldene Statuette Friedrichs des Grossen in Form einer Busennadel, die der König Friedrich Wilhelm IV. kaufte. Nach dem Tode des Königs gelangte die Nadel in das Hohenzollern-Museum, kam aber auf Bitten Lewys, durch Vermi…
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…icht der eine oder der andere die ihm verbotene Goldschmiedekunst heimlich betrieben haben könnte l)- Fand sich doch in Riga ein 1717 aus Hamburg nach dort gekommener jüdischer Goldschmied Isaac Marcus Salonion, der allerdings hauptsächlich den…
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7 wir in ■ München, wo ihn Herzog Albreeht von Bayern 1551 mit noch 3 andern Juden auf verleumderische Anschuldigungen wegen von ihnen angeblich verübter Misshandlungen gefangen legen und peinlich verhören Hess, auf Verwendung Joseis von Ro…
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— 8 — schmieden, die Josef Teige1) gelegentlich als Hausbesitzer nennt, kein einziger auf den von Popper gelesenen Grabschriften vorkommt. Diese 3 waren: Salomon de Cerve, der 1663 den Haupttrakt des Hauses C. N° 80 V. auf der „Goldenen Gas…
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9 — des 19. Jahrhunderts Juden der Groldschmiedekunst. Dank der Bemühungen Ahron Chorins (1766—1844) hatten sich in Arad 1831 bereits 78 jüdische junge Männer dem Handwerke als Goldschmiede, Färber, Zuckerbäcker, Kürschner, Böttcher, Gehäus…
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…h um die Mitte des 17. Jahrhunderts in Götz niederliess, die Goldschmiedekunst erlernt, die er ausübte, dabei aber, wie Samuel David Luzzatto berichtet2), ein gelehrter Mann war, der sich mit mathematischen Studien beschäftigte, eine talmudische Blumenlese samm…
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…ese Kunst, und zwar in sehr grosser Anzahl. Gibt doch Durieu3) diese für Algier mit 92, für Konstantine mit 176 und für Oran mit 81 an. Hin und wieder ist wohl der eine oder der andere besonders geschickt in seiner Kunst, ohne aber bei dem in A…
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— 12 — Egyptians), dass er um die Mitte des vorigen Jahrhunderts unter den dortigen Juden, die nieist Bankiers und Geldwechsler waren, auch einige Silberarbeiter oder Goldschmiede antraf1), und aus Kurdistan, das Layard 1850 besuchte, melde…
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…en und Schlossern (welche namentlich Wollkratzen fertigten) in den Dörfern im Westen von Tripolis berichtete auch schon Benjamin II. (a. a 0. S. 236). Jüdische Gelbgiesser, welche die früher in allen Synagogen gebräuchlichen Messingkronleuchter gössen…
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— 14 — bereits oben erwähnt wurde, schon an der Wende des 16. Jahrhunderts in Aleppo angetroffen, sondern der Umstand, dass in Oesterreich im Jahre 1366 verordnet wurde, dass kein Jude ein Siegel stechen …
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— 15 - 1755 und 1760 aufgeführt, so benennen dieselben für das Jahr 1769 zwei weitere jüdische Graveure: Mayer Moyse und Jacob Simon. Letztgenannter hatte für einen Fälscher das Wappen des Herrn von Trudaine gestochen, aber Buhot, der die A…
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— 16 — Bürger Diot aussagten, dass er sein Amt als Graveur der Post, der Fahrpost und des Schatzin ei steraints stets „mit Eifer und Rechtschaffenheit" ausgeübt, und ihm auch die 29. Kompagnie der „Vaterlandsfreunde", der er angehörte, beze…
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— 17 Pariser Graveuren nicht weniger als fünf aus Hamburg oder Altona stammten, was wohl darauf schliessen lässt, dass dort die Anzahl der jüdischen Graveure um Mitte des 18. Jahrhunderts eine zu grosse war, um genügend Beschäftigung zu fin…
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…Auch der im früheren Artikel angeführte Medailleur Jacob Abraham wird in seiner Grabschritt genannt, und rühmt ihn auch Hartwig Wessely in seinem 2. Sendschreiben als Jacob Pi"D3). Ebenso wird er auch auf dem Grabstein seines Sohnes, des ebenfalls schon f…