-
— 10 — zahlen zu lassen (Nr. 67. d. d. Breslau 17. 5. 1769), worauf (Nr. 68) am 28. 5. die Kammer „resolvirte, daß Löbel, wie die übrigen Musici nur 4 Gr. täglich zahlen solle, aber wie diese nur bis nächstes Jahr, dann aber wieder täglich …
-
— 11 — Die prekäre Lage des Marcus scheint sich aber mit den Jahren wenig gebessert zu haben, denn 17 Jahre später (Nr. 87. d. d. Breslau 14. 3. 1787) sehen sich Alexander Marcus und dessen Sohn Jakob Alexander zu ihrem Bedauern genötigt, „…
-
— 12 — 14. 7. 1800), welches bescheinigt, daß er das Geschäft seines verstorbenen Vaters, um sich, seine Mutter und Schwester ehrlich zu ernähren, fortsetze und ein rechtschaffener Mensch sei. (Gez. Mendel Panofka. Wartenberg. L. M. Cassire…
-
…oschen, an Tagen, wann sie keine Musik machen, 4 Gute Groschen ä Person erlegen mit Ausschließung der Tagesgroschen. In Breslau ist als Entgelt für dreitägigen Aufenthalt 1 Taler (also 8 Groschen täglich) zu erlegen. Doch haben die einheimischen M…
-
— 14 — gehe, so könne diese, wie über die Zahlung überhaupt, so auch über etwaige Unterschleife seitens der mit der Kollektion der Tagesgebühren beauftragten Akzise- und Zollämter geführt werden. Auch hiermit erklärt sich (Nr. 49. d. d. Glo…
-
— 15 — würde, im Inlande zu spielen, ein für allemall ein Canon auferlegt werde, den er für die Erlaubnis zu zahlen habe, und er dafür die Konzession zur Ausübung seines Gewerbes erhalten möge. Krabel meinte, daß man ihn 8—10 Taler für die …
-
— 16 — aus, daß er nur sehr selten nach. Pr. Schlesien komme. Er wolle aber, da er doch mitunter berufen würde, beim Aufspielen bei einer Judenhochzeit 1 Taler, beim Aufspielen auf jedem Ball 8 Ggr. erlegen. Er sei bereit diese Abgabe jedes…
-
…bei einer Arbeit von 8 —10 Stunden täglich kaum 12—16 Ggr. verdienen. Darum würden sie sich viel lieber in Eatibor oder Sohrau bei Zahlung eines jährlichen Toleranz-Imposts niederlassen, als eine so hohe Steuer zu zahlen. Sie ersuchen um Erwägung…
-
— 18 — Es braucht hierauf aber an dieser Stelle um so weniger näher eingegangen zu werden, als darüber bereits erschöpfende Arbeiten vorliegen.1) Nur beiläufig mögen hier die Namen der beiden jüdischen Musikanten: Griovan Maria und Jacopo S…
-
…n in Preußen, mit Frau und drei Kindern im Lande bleiben, sich sein Brot „durch Zitterspielen, auch mit dem Munde durch allerhand künstliche und komische Vogelgesänge" verdienen wollte und (Nr. 132. d. d. Dyrenfurth 21. 8. 1802) um Konzession hierzu…
-
…en. Doch über ihre Beziehungen zu unserem Hofe! Der Fürst von Pleß hatte im Anfang der siebziger Jahre die Ehre, Kaiser Wilhelm I. als Gast zur Jagd bei sich zu sehen. Der Kaiser nahm auf Jagdschloß Promnitz Quartier. Dort fanden sich auch die Kempn…
-
— 21 - Ehre. Unser jovialer Kronprinz gestattete eine sofortige Probe. Von Piece zu Piece steigerte sieh die Heiterkeit des hohen Zuhörers, als aber die „Kempner" das schöne Lied von „Napolium" in ihrem kauderwälschen Deutseh anstimmten und…
-
— 22 — schon früh im 13. Jahrhundert von K. Elijah b. Isaac von Carcassonne (Assufot S. 97 c)1). Der Name „Marschalik" (Marschalk, ältere Form für Marschall) dürfte wohl daher rühren, daß diese Possenreißer bei den Hochzeitszügen in großem …
-
- 23 - Takkanot vom Jahre 1728 bei Hochzeiten, wenn er mit seinen Gesellen aufwartete, nicht mehr als drei Spielleute genommen werden durften, sonst aber vier. Würfel (a. a. 0. S. 141) bemerkt hierzu: „An eitlen Scherz und übrigen Weesen, d…
-
— 24 — identisch mit dem Fürther „Lustigmacher Löbel", von dem Börner-Büchner1) berichtet Eömer - Büchner, der eine sehr gute Meinung von den Marschaliks hat, will diese nicht mit den Harlequins bei den Aufzügen der Handwerker und Schützenk…
-
- 25 — übertrug ihm eine Drosche (Predigt), um ihn dadurch festzubannen, aber alles half nichts, der Rabbi bestand anf seiner Abreise. Da waren denn der Parnas, seine Kollegen und das Bethdin untröstlich, die ganze Gemeinde betrübt, daß sie…
-
…ohne diese Verfügung nicht imstande sein werde, wie bisher seine Steuer zu entrichten. Hierauf ergingen (Nr. 114. d. d. Breslau 8. 5. 1795) von der Domänenkammer Erlässe gleichen Inhalts an die Toleranzämter zu Gleiwitz, Cosel und Zülz, den Abraha…
-
— 27 — Gesicht kommt, GOTT zu danken. So hat auch Eabbi Henoch einen närrischen Menschen gelobt, der aus Polen gebürtig war, und sich R. Salomon nennete, weil er von GOTT zu dem Ende erschaffen wäre, daß er die Leute lustig machen solt; wes…
-
…ene Witzwort gehörte nach Tendlau3) dem früher schon erwähnten Loebele Fürth, den er Löwle Fürth nennt, an und war nach Tendlau's Lesart noch 0 Sulamith. I. 1806. S 237. 2) Abraham a. a. 0. S. 198. 8) Jüd. Kulturbilder. In Österr. Wochenschrift. 1…
-
- 29 — besser pointiert, indem dieser es folgendermaßen erzählt: „Ein Kabbiner, der nicht in dem besten Bufe stand, sagte einmal, nachdem alle Welt und er selbst mit an Löwle's Possen sich ergötzt hatte: ,Schad' um den guten Wein im bösen F…