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— 164 — ausgeführt: man bringt den Neugeborenen auf einem großen Kissen in die Synagoge und übergibt ihn seinem „Beschneidungsvater", der in einem Lehnstuhl, genannt „Thron des Propheten Elias", sitzt. Dieser hält das Kind während der Opera…
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— 165 — ihm völlig unbekannte, zukünftige Frau und die Anwesenden suchen ihn mit Erzählungen und Anekdoten zu zerstreuen. Nachdem der Eabbiner den „Tonoa" (Tenaim), Verlobungsakt, niedergeschrieben und die Eltern des Bräutigams die Zeit ang…
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— 166 — ihre Ehre zu bewahren. Diese Sitte, die dem Bräutigam einen nächtlichen Besuch bei der Braut gestattet, heißt „Getschelej" (nächtlicher Besuch). Die Braut bereitet mit ihren Freundinnen für den Bräutigam verschiedene Speisen, Frücht…
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— 167 — sein Vesir und links der Bräutigam. Alle klatschen in die Hände, dem Klange einer Trommel und eines Saiteninstrumentes taktmäßig folgend. Unter den Frauen gibt es auch eine, die die Tänze leitet. Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch …
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— 168 — tigam, jeder mit seinem Gefolge, besuchen die Eltern des Bräutigams. Dann fahren die Braut und die Brautmutter und der Bräutigam mit seinem Gefolge in die Synagoge. Die Brautmutter und die Freundinnen halten brennende Wachskerzen in…
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— 169 — mahlte darf während der ersten 3 bis 9 Monate nicht ausgehen und das Gesicht nicht aufdecken. Am zehnten Tage nach der Hochzeit wird ein Mittagsmahl für die Verwandten hergerichtet. Gewöhnlich heiraten die Mädchen sehr früh, so daß …
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— 170 — ginnen unter Führung einer Verwandten zu heulen und zu jammern, sie zerkratzen sich das Gesieht und reißen sich die Haare aus. Der Tode wird auf die Erde gelegt, wo er solange bleibt, bis einer vom Friedhofe zurückkehrt und erklärt,…
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- 171 - Zur Zeit, da der Tote aus dem Hause getragen wird, begegnen ihm je nach seinem Verdienst gute Geister, die ihn begrüßen, oder böse, die ihn martern. Wie die guten, so die bösen Geister erscheinen in einer Zahl, die proportional ist …
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Biicherscliaü. Hejcl, J., Das alttestamentliche Zinsverbot im Lichte der ethnologischen Jurisprudenz sowie des altorientalischen Zinswesens. (Bibl. Studien XII. Bd., 4. Heft.) Freiburg 1907, Herder. VIII, 98 & M. 2.80. Eine überaus lehrreic…
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MITTEILUNGEN zur ludischen üolkshunder Organ der Gesellschaft für jüdische Volkskunde in Hamburg und der Gesellschaft für 5amm'un9 un<l Konservierung von Kunst- und historischen Denkmälern des Judentums in Wien. Herausgegeben von Dr. M. Gru…
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…tung . . . .; 1^-3 Albert Wolf ges. And. — Dr.M. Gr u n wald, Fahrende Leute bei den Juden........ 4—29, 40—62 u. 90—94 Sigmund Seeligmann, Purimlied......... 33—36 Dr. Wachst ein, Der Bücherbesitz von Samuel Oppenheimer dem Jüngeren und Marx Lion Gomperz...…
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… Von S. Krauss, Wien. Die israel. theol. Lehranstalt in Wien hat unlängst, indirekt von Saloniki her, die Responsen des Josef Karo erworben, dessen hinterer Deekel ein Einlageblatt in Folio enthält, das in zierlicher spagniolischer Schrift die nachfo…
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— 2 — I. Text. ^"38 treriÄ finaiü twn tiribattn nzm ta"ba t)05 Wblp öfcWTOtt.TO "na wb^tti^p rrraNp 1560 mas rib^ rrraap 420 Niartt&n rrraap 300 "ttfittiBTlp *H DNTOäNO "lKS 720 ipttrpnö 180 3180 "pY>TObp W t"ÜTO TO MWO iTTSTO ÖKp^K'MD ^TOD…
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— 3 — 12. pie de cama basma y un devantal Polsterbettach ans Battist und eine Schürze. 13. par Ü^Otofc algudon con eicur (türk.) de seda 1 Paar baumwollene Beinkleider mit seidener Schnur. 14. Ü^DSÄQ de seda con ßicur seidene Beinkleider mi…
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— 4 — Fahrende Leute hei den Juden. Von Albert Wolf ges. And. Aus dem Nachlaß des Verfassers auf Wunsch der Witwe herausgegeben von Dr. M. Grunwald. (Fortsetzung.) Noch enthusiastischer schrieb Saphir1) über Gusikow: „Habt ihr ihn gehört de…
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…gen seine Nationalklänge aus dem Holz, aus dem Stroh zurück" ♦ .. usw. Gusikow fand einen Nachfolger in Jankel Eben aus Wilna, der sich nach dessen Tod im Jahre 1837 in Tilsit, Königsberg, Elbing und Danzig ebenfalls auf dem Holz- und Strohinstr…
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— 6 — Schlesinger und der bekannte ungarische Nationalkomponist Markus Rozsavölgyi, Komponist des Kagoczy-Marsches (1787 bis 1848). Aus ihrer Klesmorimzeit ist nur das wenige bekannt, was Ignaz Eeich in seiner Biographie Schlesingers1) darü…
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…in Schlesien vorhandenen jüdischen Musikanten. Die Petenten hatten sich beschwert, daß jüdische Musikanten aus Polen in Breslau und anderen schlesischen Orten, besonders bei jüdischen Hochzeiten, aufwarteten und ihnen so den Verdienst nehmen. „Da"…
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! — 8 — und Trebnitz bedienten sieb ausschließlieh der Festenberger Kleismorim. Dagegen wurden in Nicolai und in Leobschütz ausschließlich christliche Musikanten verwendet. Gar keine Musikanten wurden in Oels, Ohlau, Namslau, Brieg und Creutzb…
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_ 9 — welche nicht leicht waren. Herr Ben da versichert aufrichtig, daß er es wohl diesem blinden Manne meistens zu danken hätte, daß er sich, um eines guten Tons auf der Violine mächtig zu werden, Mühe gegeben habe. Wie glücklich ist ihm n…