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…inah nur dem frohen Genmte sich gesellt, so erfordert nach E. Nachman auch der gute Traum ein frohes Gemüt2). Unter den Amoräern gehörte es nicht zu den Seltenheiten, daß sie einen verstorbenen Lehrer im Traume zu sehen wünschten, was manchmal ohne…
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— 65 — legten und das, was ihnen im Traume vorkam, als höhere Weissagung betrachteten1). Ein anderes Mittel kennt Ibn Esra zu Deut. 18n. Man ging in den Friedhof, nahm einen Knochen eines Todten und so in Exaltation versetzt sah man verschi…
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— 66 — Für das Traumverlangen (Dlbn nb»to) wird folgendes Vorgehen empfohlen1): Man faste einen Tag, dann nehme man ein rituelles Bad. Am Abende nach den Fasten esse man kein Fleisch, trinke keinen Wein, sondern nehme leichte Speisen und Ob…
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…schi beschwor er die Toten, um zu erfahren, woran sie gestorben seien; nach Aruch machte er ein Traum verlangen2). Auch Scherira Gaon — erzählt Menasse b. Israel — machte ein Traumverlangen und erhielt einen Bibelvers zur Antwort3). Als er dadurch nicht…
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— 68 -r~ .auf das Fell eines geopferten Widders. Er schlief ein und träumte von Heilmitteln, die ilim in natürlicher Gestalt oder in Symbolen und Bildern gezeigt wurden, welche dann die Priester deutetenx). Ohne die Gebrauchsanweisung anzug…
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— 69 — kam zu R. Eleazar und erzählte, sie habe im Traume gesehen, daß der Balken ihres Hauses zerbrach. Du wirst einen Sohn gebären, war die Antwort des Meisters und so geschah es1). Nach einer Zeit kam die Frau wieder mit demselben Traume…
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…wie ein ungelesener Brief, d. h. er bedeutet weder Gutes noch Schlechtes, denn jeder Traum folgt der Deutung4). Während Samuel Edels die Worte so nimmt, wie sie sind, daß die Erfüllung des Traumes ganz vom Deuter abhänge, will es nach En Jakob bloß sov…
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…h läßt sich mit Bestimmtheit konstatieren, daß die Bibliomantie in den Vordergrund tritt. Wie die Veden bei den Indern, Homer bei den Griechen, Ovid bei den Römern, das alte und neue Testament bei den Christen, der Koran bei den Mohamedanern im …
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…el, Prov. und Pred. lassen auf Weisheit hoffen: der König Achab, der Märtyrer Ismael b. Elischa, der Apostat Elischa b. Abuja (Acher), ferner die Bücher Jeremija, Hiob, Echa stellen Unglück in Aussicht. Hingegen lassen die Bücher der Könige Größ…
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— 73 — sammen. Wer einen Lulav sieht, der hat nur ein Herz zu Gott. *) E. Akiba wurde einmal befragt, was es bedeute, man habe einen kleinen Fuß im Traume. Du wirst zum Feste (bm) kein Fleisch zu essen haben, lautete die Antwort. Das Gegent…
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_ 74 — holende m war ein günstiges Zeichen und der Regen kam1). Diesen Buchstaben trug der Brudermörder Kain am Arme, um vor Angriffen geschützt zu sein2). Auch bei den Christen hat die Neunzahl beschirmende Wirkung. Wer bei der Weihnachtsm…
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— 75 — erobert1). Wie man aus zwei Worten ein drittes, dem Traume entsprechendes kombinierte, möge folgendes Beispiel zeigen: Wer im Traume ein Kamel sieht, dem ist im Himmel der Tod bestimmt, er wird aber gerettet2). Das folgt aus Gen. 464…
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…ch morgens verbessern zu lassen und stets soll man darauf bedacht sein, dieses Amt drei guten Freunden anzuvertrauen9). Samuel Edels führt den ganzen Vorgang der Traumvei> besserung auf seine oben erwähnte Theorie über die Ursache der Entstehung des Tr…
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— 77 — werden, weil dieser Traum ohne Zweifel vom Himmel kommt und diesen überwiegt nur ein solches Kollegium, in welchem die Schechinah sich befindet, wozu wie beim Gebete, zehn Personen notwendig sind. Weiß er, wer ihn in den Bann legte, …
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— 78 — zu haben, einen Genuß bereitet1). R. Eleazar tradiert sogar: Wer am Sabbat fastet, der wird auf 70 Jahre seiner bösen Verhängnisse enthoben2), weil er sich des Sabbatyergnügens beraubte, aber eben darum muß er noch einen Fasttag halt…
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— 79 — Die Bücher Samuelis in deutschen Mhelungenstrophen des XV. Jahrhunderts Von Dr. Felix Falk. I. EINLEITENDE BEMERKÜNC4EN ZUR JÜDISCH¬ DEUTSCHEN LITERATUR. Das Alter der jüdisch-deutschen Yolksliteratur. In der Geschichte jüdischen Sch…
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— 80 - keine andere Sprache gesprochen als die ihrer christlichen Landsleute, also die deutsche Sprache, und diese ebenso korrekt und rein wie die Nichtjuden, mit Ausnahme vereinzelter Eedeweisen Archaismen oder bisweilen etwas mundartliche…
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…schaffen, sie als Eigentum aufzunehmen wußte. „So liefert trotz aller Verwilderung die jüdisch-deutsche Literatur," wie Gustav Karpeles treffend hervorhebt, „den untrüglichsten Beweis, daß der Jude, wie auch der Haß ihn ververfolgt, doch das Land, in dem …
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— 82 — da die meisten dieser Schriften Übersetzungen oder Reproduktionen hebräischer Bücher sind. Die jüdisch-deutsche Literatur bietet also ein Miniaturbild der jüdischen Literatur, sie ist eine traditionelle Literatur von vorherrschend et…
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— 83 — Volksbewußtsein selbst hervorgegangen, aus der Herzkammer und nicht aus der Studierstube; sie greifen aus dem Leben ins Leben. Ihre Quelle und ihre Mündung ist das Gemüt und die Phantasie mit all ihren Bedürfnissen, Hoffnungen und Wü…