Mannheim
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  1. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 14

    9 über fünf Mouate sich hinzog (b. j. 1, 18, vgl. 5, 9, 4). Es wird ausdrücklich bemerkt, dass die Aufführung der Belagerungswälle durch die sommerliche Witterung erleichtert wurde (ant. ib. 16, 2) und die beiden Mauern erst nach fünfundsec…

  2. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 15

    10 zur Vorlesung am Feste der Gesezgebung4 sehr geeignet er- Schemen. Dieser Vermutung gemäss müsste indess auch dsxdtri in txry emendirt werden. Deutliche Indicien sprechen dafür, dass das ßt'ßhov ursprünglich in hebräischer Sprache verfas…

  3. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 16

    11 kann, (3, 35) hat in seiner grossen Welt nicht die Starken und Kriegskundigen, die sich einen grosssen Namen auf Erden gemacht haben, erwählt und ihnen ״den Weg der Einsicht“ gezeigt (27, 28), sondern ״den ganzen Weg der Einsicht hat er …

  4. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 17

    12 ist kaum zu verkennen, dass mit den ״Mythologen“ (ממשלי משלים) und denen ״die Einsicht suchen“ (דורש' תבונה) die Freunde der hellenischen Mythologie und Philosophie d. h. die jüdischen Hellenisten gemeint sind, die gegen dieselbe die hei…

  5. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 18

    13 in fremdem Lande nicht besonders gedacht und nur auf eine Befreiung von Tyrannei durch Feindes Hand (v. 21) hingewiesen. In der That hat der Verfasser die Eroberung Jerusalems durch Antiochus Epiphanus im Auge. Das fremde Volk mit fremde…

  6. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 19

    14 durchweg die Situation jener Zeit reflectirt, noch vor dem Einfalle des Apollonius und vor dem Erlass der Verbote gegen die Beobachtung der jüdischen Geseze, also im Jahre 169 a. verfasst worden. Auf Baruch wurde wahrscheinlich auch das …

  7. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 20

    15 mehreren Erklärern ausgesprochenen Ansicht muss die Zeitbe- Stimmung 1, 2 als eine den historischen Thatbestand auszer Acht lassende Zurechtlegung oder als Glosse eines jüngeren Bearbeiters angesehen werden. Wahrscheinlich ist dieses Dat…

  8. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 21

    16 übliche Phrase gelten lassen können, wenn nicht in dem Gebete selbst (2, 21—24) die Unterwerfung unter den König von Babylon als ein göttliches Gebot, dessen Nichterfüllung das Eintreffen der göttlichen Strafgerichte zur Folge gehabt hab…

  9. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 22

    11 und gewissermaszen auf seine Intention, sich der Herrschaft des Demetrius zu unterwerfen, eingegangen sind (12—14). Im zweiten Makkabäerbuche (14, 6) erscheint er zwar auch als Ankläger der Assidäer, die unter Führung des Makkabäers Juda…

  10. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 23

    18 behauptet werden, dass der Name des Priesters Joakim (1, 7), der sonst nicht nachweisbar ist, absichtlich gewählt wurde, um den Anspruch des Jak im (Alkimos) auf die Hohepriesterwürde durch die Erinnerung daran, dass dieses Amt schon frü…

  11. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 24

    19 Sinne dieser Ausführung ist selbst ein Leben in Kummer und Sorge noch immer dem Tode vorzuziehen und zwar aus dem Gesichtspunkte der Frömmigkeit, indem mit dem Tode auch die Möglichkeit der Gottesverehrung aufhöre. Ist, wie die erwähnten…

  12. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 25

    …alästinischen Sendschreibens bekannt war, aus derselben Anlass nahm, ein Mahnschreiben gegen den Götzen־ 2) Nach Samuel Aboab (Resp. דבר שמואל No. 45) beriefen sich die Marannen zur Rechtfertigung ihres Scheinchristentums auf ״einen Baruch b. Ne…

  13. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 26

    21 dienst, wie es seiner Vorstellung nach etwa Jeremia verfasst haben könnte, aufzusetzen1). Denn dass der Verfasser kein Palästinenser war, ist sowol aus dem Gedankengange a…

  14. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 27

    22 weisführung, bei welcher, nachdem eine Reihe von Thatsachen, die für die Nichtigkeit des Götzentums sprechen, dem Leser vor Augen gestellt wurde, aus denselben der Schluss gezogen wird, dass die Götzen also nicht zu fürchten seien (v. 16…

  15. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 28

    23 Situation für angemessen, dass die drei Männer, welche so zuversichtlich vorhersagten, dass sie unversehrt aus dem Feuerofen hervorgehen werden, auch, ehe sie die Probe bestanden, Gott angerufen haben, dass er in entscheidender Stunde vo…

  16. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 29

    24 Von v. 16 sagt Eichhorn (Einl. in die apokryphischen Schriften S. 427) dass er 80מ dunkel und unverständlich sei, wie ihn kein griechischer Original-Schriftsteller gefasst haben würde; vielmehr scheint ein chaldäischer oder hebräischer T…

  17. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 30

    25 hat und fälschlich נהלוך gelesen wurde. — Für ivduxvvpevoi torg dovioig gov xaxä (v. 19) hat Pesch. ידאמרין בישתא על עבדיך als ob im Original □מראי für אמרים gesetzt wärre. Diese Annahme ist jedoch nicht zutreffend, da auch גמל durch tvö…

  18. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 31

    26 sie selbst zum Opfer annehmen möge ,,wie die Opfern von Widdern und Farren und Myriaden fetter Lämmer (v. 16), ausgedrückt wird, kommt auch in der Haggada und gewissermassen auch mit Hinblick auf die drei Männer wieder zum Vorschein. Die…

  19. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 32

    27 sei, zu stehen. Dass diese Auffassung bestand, ist daraus zu ersehen, dass Theodos von Rom, ein Gesetzeslehrer, der vor der Zer- Störung des zweiten Tempels gelebt hat, auf die Frage, was wol die drei Männer bewogen haben mag, in den Feu…

  20. 1887-01-01 · VIII. (1887) · page 33

    …auch in dieser nur eine freie Conception allgemein bekannt gewordener Ueberlieferungen uns vorliegt. Eine Erfindung der Alexandriner ist in dieser Legende jedenfalls nicht zu erkennen; man darf in ihr eher einen Sprössling der palästinischen Haggada er…