Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- VIII. (1887)
- Date
- 1887-01-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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11 kann, (3, 35) hat in seiner grossen Welt nicht die Starken und Kriegskundigen, die sich einen grosssen Namen auf Erden gemacht haben, erwählt und ihnen ״den Weg der Einsicht“ gezeigt (27, 28), sondern ״den ganzen Weg der Einsicht hat er gefunden und ihn Jakob, seinem Sohn, und Israel, seinem Liebling verliehen“ (3, 36). Israel soll sich daher glücklich preisen, dass der Wille Gottes ihm bekannt ist (4, 4). Diese Betrachtung passt für eine Zeit, in der in Judäa in dem Masze, in welchem fremdländische Bildung daselbst eindrang, die heimisehe Lehre an Ansehen verlor. Der Verfasser kann hier nur an die judäischen Hellenisten gedacht haben, welche den Bruch mit dem väterlichen Gesetze nicht scheuten und griechische Anschauung und Lebensweise nachahmten. Diese Partei war unter dem Hohenpriester Jason (175 a.) die herrschende geworden; ein grosser Teil der Priesterschaft und des Volkes hatte sich der Lehre der Väter entfremdet und sie mit griechiseher Sitte vertauscht. Der Verfasser unserer Schrift fordert daher Israel auf zu lernen, wo die Weisheit sei und zugleich auch die Kraft, langes Leben, Licht und Frieden1 *). Die Macht der Völkerfürsten und Mächtigen der Erde, führt er weiter aus, hat dieselben vor Untergang nicht geschüzt (v. 16—20) צ). Die Weisheit, die ihnen und ihren Nachkommen gefehlt hat, sei auch nicht bei den Kaufleuten Kanaans und Arabiens, wie auch nicht bei Mythologen und Wissensforschern zu linden (20—24) 3). Es l) Y. 14 ist W01 ZU lesen: 7t01' e'jzl (fodvrjoig, 7t ov 60x610 ׳vvt0Lq9 tov yvwvta äfia, 7t01 iozLV ta/vg, 7tuv 60x6 (.lax^oßioiOig ׳/.. r. k. -) V. 15 ist an dieser Stelle fast ganz beziehungslos und hatte wol urspriinglich seinen Platz zwischen v. 28 u. 29. 3) Zu V. 28 Ohe 1 101׳ cAya<j ui e/.^Tjrovvreg ztjv avvtoiv ul e7ti v?!g yrjg, 01 tu Jt 0 (t o l rtjg Mf^av (recte Mtömv) ׳/.(ll (jaijuKv vgl. die talmud. Auslegung zu Beut. 30, 12,13 לא בשמים הוא לא המצא בגסי רוח ולא מעבר לים הוא לא תמצא לא בסחרני□ ולא בתגר ים• «Nicht im Himmel ist sie. Du findest sie nicht bei Hochmütigen; nicht jenseits des Meeres ist sie; Du findest sie nicht bei Kaufleuten und Händlern (s. Pleszuer s. St ). Der Passus fxZijTovvtg ען0ר 0vn0Lv 01 £7ti r?jq yi\g ״die die Einsicht suchen auf der Erde“ ist unverständlich und kann schon desshalb nicht correct sein, weil in demselben die Yerse r/^7jr?jr(u r^g ovveoeug besonders genannt werden. Kneucker (Comm. z. St.) vermutet, dass der Uebersezer hebr. ^סוחרי תבואה /[ל הארי niissver-