Mannheim
Compact Memory
2,007 pages · page 4Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
177
191419221930
  1. 1915-01-01 · Heft 1 (Januar 1915) · page 35

    …ch sogar noch lebender Großeltern, wie es noch heute bei den Sefardim Sitte ist. In einem seiner Seegedichte spricht R. Jehuda Halevi von seinem Enkel Juda. Vgl. Sulzbach, Dichterklänge Note S. 131. Dies aber scheint im Widerspruch mit dem Bericht zu st…

  2. 1915-01-01 · Heft 1 (Januar 1915) · page 39

    …den wir diesen Ausruf als Ausdruck des Erstaunens R. Safras über die Meinung eines Gegners und merkwürdigerweise bleibt Raschi sich nicht gleich in der Erklärung desselben. Sabbath 101b, Succah 39a, Chulin 93a gebraucht R. Safra diesen Ausruf Rab…

  3. 1915-01-01 · Heft 1 (Januar 1915) · page 51

    …ber heute als morgen möchte das am Boden liegende Gallien seinen Frieden mit Born machen. Und in unserem Vaterland? Daß Wilhelm II. bei jeder Gelegenheit das Walten Gottes anruft und seine Fürsorge demütig greift, soll gar nicht einmal als Äußerung d…

  4. 1915-01-01 · Heft 1 (Januar 1915) · page 55

    …rlaubt, so würde mir das Urteil des Schülers immer noch sehr hart erscheinen. Habe ich denn gesagt, daß, wenn Plato und Aristoteles zu den babylonischen Priestern in die Schule gegangen wären, daß Sie dann größere Gei-teserzeugnisse zutage gefördert h…

  5. 1915-02-01 · Heft 2 (Februar 1915) · page 17

    …r die idealistisch gesinnten den Bedürfnissen des religiösen Empfindens Genüge leisten können. So war es im Mittelalter Aristoteles, im achtzehnten Jahrhundert Leibniz und Wolff, im neunzehnten Immanuel Kant, welche die Aufmerksamkeit der jüdischen Re…

  6. 1915-02-01 · Heft 2 (Februar 1915) · page 26

    …eregelt war, das in aller Kürze darzustellen, soweit es im Rahmen eines Artikels möglieh, ist der Zweck unserer Zeilen. Maimonides(MorehIII48)bezeichnet vegetabilische Nahrung in erster Linie als die dem Menschen zuträgliche Kost, ab er Fleisch sei d…

  7. 1915-02-01 · Heft 2 (Februar 1915) · page 27

    …ühls“. Auch in dem Gebot, die Mutter von den jungen Vögeln zu jagen, bevor man die junge Brut nimmt שילוח הקן, erblickt Maimonides im Gegensatz zur Ansicht des Talmuds eine Rücksichtsnah me auf den Schmerz der Tiere, ft. Samuel b. Meir erklärt das Ve…

  8. 1915-02-01 · Heft 2 (Februar 1915) · page 28

    …he den Grund für diese Bestimmung bildet. Klar und deutlich ergibt sich die Richtigkeit dieser Behauptung durch die von Maimonides (הלבות רוצה ושמ״ג 0' י״ג ה' י״ג) rezipierte Halacha, daß bei Kollision der beiden Pflichten ״ טעינה ופריקהdes Auf laden…

  9. 1915-02-01 · Heft 2 (Februar 1915) · page 29

    …liche Hinweise und Vorschriften, das Tier vor unnötigem Leid zu schützen. In der Halacha, ebenso wie in der Hagada, bei Maimonides, ,Ascheri‘, Tur und Schulchan Aruch, ebenso wie in der umfangreichen Responsen- und Midraschliteratur finden sich zahll…

  10. 1915-02-01 · Heft 2 (Februar 1915) · page 30

    … die Abhandlung von R. Jakob Emden (שאילת יעבץ ה״א י״ז? ob auch Hund und Katze in diesem Sinne als Haustiere gelten. R. Jacob Emden behandelt auch die Frage, ob das Verbot צער בעלי חיים דאורייתא auch die niederen Tiere wie Insekten und Würmer in sich …

  11. 1915-02-01 · Heft 2 (Februar 1915) · page 33

    …מרב 89 Falle nun sieht altehrwürdige Überlieferung in Abraham auch den großen Astrologen. Kein Wunder, wenn ein anderer Abraham, ibn Ezra nämlich, der Astrologie höchsten Wert zuspricht. Kein Wunder zumal, wenn man weiß, daß Bar Kappara sagte: ״Wer Sonnenwe…

  12. 1915-02-01 · Heft 2 (Februar 1915) · page 37

    …daß sie den himmlischen entsprechen. So ist es auch. Zu den Darbringungen und Gaben der Fürsten merkt ein Gelehrter, R. Pinchas ben Jair, an: Zwölf silberne Schüsseln, zwölf silberne Schalen, zwölf goldene Löffel, zwölf Rinder, zwölf Widder, zwölf Lämmer, …

  13. 1915-03-01 · Heft 3 (März 1915) · page 25

    …te die Annahme gar nicht fern liegen, daß der ursprüngliche Anbau im 11. Jahrhundert durch Juden eingeführt worden ist. Raschi und Raschbam, sein Enkel, treffen wir in den Weinbergen oder bei der Kelter, wie ich dies in meiner Schrift ״Zur Charak…

  14. 1915-03-01 · Heft 3 (März 1915) · page 26

    130 Das jüdische Soissons. für die im 12. Jahrhundert gesetzliche Normen festgestellt wurden. Somit spricht Raschi aus eigener Anschauung heraus, wenn er Jos. 17,15 erklärt: יש בך בח לכרות יערות ולפנותם בעין שקירין אישרטיר בלעז In gle…

  15. 1915-03-01 · Heft 3 (März 1915) · page 34

    …t das älteste Griechentum zwischen der Behandlung der Menschen und Tiere keinen sehr großen Unterschied. Der Cyklop bei Homer streichelt seine Böcke und frißt seine Gäste. Götter in Tiergestalt gab es ursprünglich in Griechenland so gut wie im O…

  16. 1915-03-01 · Heft 3 (März 1915) · page 39

    …n Lebens- Wahrheit, die seinen Lippen entströmte. Er, der universalste der deutschen Dichter, hat zwar in seinem Geiste Homer. Ossian so gut wie Spinoza, Bousseau umspannt, doch sie alle sind nur für mehr oder minder große Perioden seines Lebens…

  17. 1915-03-01 · Heft 3 (März 1915) · page 42

    …blems. Da kam das Zeitalter der Aufklärung und der Humanität, und die führenden Denker Lessing und Herder ebensogut wie Voltaire und Rousseau kämpfen in Schrift und Rede für eine versöhnlichere Auffassung des Menschenschicksals, in seinem Kampf zwi…

  18. 1915-04-01 · Heft 4 (April 1915) · page 11

    Der Psalter Davids im Wechsel der Tage. 163 Der Psalter Davids im Wechsel der Tage1). Von Oberlehrer Dr. Joseph Carlebach. II. Das Judentum ist wie die Welt der Wirklichkeit viel־־ gestaltig und von den verschiedenartigsten Bildungen. Kein e…

  19. 1915-04-01 · Heft 4 (April 1915) · page 21

    …nn der König im Ps. 110 als בהן לעולם gerühmt wird, wissen wir nicht, daß Israel ein ממלכת בהנים genannt wird, was nach Raschi Exod. 19,6 weiter nichts bedeutet, als שרים במה דאתאמר ובני דוד בהנים היו ein :Reich von Edlen Großen? *) Ist nicht die…

  20. 1915-04-01 · Heft 4 (April 1915) · page 36

    … in einzelnen Sätzen ausgesprochen, über deren Sinn man verschiedener Meinung sein kann. In bezug auf manche Lehren des Aristoteles hat das letzte Wort nicht der Philosoph, sondern der Philologe. Und um ein anderes noch bedeutsameres Beispiel zu bring…