Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1915)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1915)
- Date
- 1915-02-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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- IRI
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86 מזל מרב Interessant ist über diese Frage die Abhandlung von R. Jakob Emden (שאילת יעבץ ה״א י״ז? ob auch Hund und Katze in diesem Sinne als Haustiere gelten. R. Jacob Emden behandelt auch die Frage, ob das Verbot צער בעלי חיים דאורייתא auch die niederen Tiere wie Insekten und Würmer in sich begreife (ibid. I 110) und ob das Verbot, Tiere zu kastrieren, auch Fische in sich schließe (ibid. I 111). Wenn er auch die Tötung dieser Tiere nicht als biblisch verboten bezeichnen kann, so meint er dennoch, daß weitgehendste Schonung ״ מדת חסידותEigenschaft des Frommenu sei und daß der bekannte Kabbalist Rabbi Isak Luria seine Schüler gelehrt habe, daß sie nicht einmal ein lästiges Insekt töten sollen. Wir gehen in unseren Forderungen nicht so weit, wir wissen, daß der Mensch als der Schöpfung Zweck gilt, daß er demnach berechtigt ist, die Tierwelt in seinen Dienst zu stellen und jene Vertreter aus der Tierwelt, die ihm Schaden bringen, vernichten darf. Der erhabene Geist unserer Thora läßt uns auch hierin das Richtige treffen, indem er uns in gleicherweise bewahrt vor grausamer Tierquälerei, wie vor der lächerlichen Gefühlsduselei Schopenhauers und jener, denen die Liebe zum Tiere als Vorwand dient zum Menschenhaß. טול טוב eine religionsgeschichtliche Betrachtung. Von Dr. D. Feuchtwang, Wien. מזל טוב. Wem klänge das nicht traulich und angenehm? Dem Neugeborenen jüdischen Kinde gilt es, dem Barmizwah, der Braut, dem Bräutigam. Jedes glückliche Ereignis wird damit gegrüßt und gesegnet. Und doch ist?s eigentlich eine arge Ketzerei. Heißt es doch im Grunde nichts anderes als: