Mannheim
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  1. 1915-04-01 · Heft 4 (April 1915) · page 37

    …forschung der hebräischen Sprache hatten, haben sie an Nichtjuden abgegeben. Vergessen ist, was ein Saadja, Ibn Ganach, Dunasch ben Labrat, Ibn Esra, Kimchi u. a. als Grammatiker und Exegeten durch die Schlichtheit und Gradheit ihres Forschens dem Judentum g…

  2. 1915-04-01 · Heft 4 (April 1915) · page 45

    …it des Rabbinerseminars zu Berlin unzweideutig zum Ausdruck bringen, so kann das nur mit Benutzung eines Ausspruchs von Esriel Hildesheimer geschehen. Sie ist begründet in der Kampfesstellung zum ״deutschen und ungarischen Chassidismus“. ״Deutscher Chassidism…

  3. 1915-04-01 · Heft 4 (April 1915) · page 46

    …ichen Fanatiker im Osten, wenn diese dem Vorkämpfer ihrer Sache in Ungarn auch das Leben schwer genug gemacht haben und Esriel Hildesheimer in den Bann getan. Jener Richtung, galt es entgegenzutreten, die so nahe sie uns auch steht, wo es sich um die praktisc…

  4. 1915-05-01 · Heft 5 (Mai 1915) · page 25

    …eit war das Land zwischen Euphrath und Tigris. Hier blühten die beiden großen Schulen zu Sura, die schon von dem großen Amora Rab begründet worden war. und zu Pumbadita, die gleichfalls bereits seit der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts ih…

  5. 1915-05-01 · Heft 5 (Mai 1915) · page 28

    …gium der Schule von Pumbadita gehörend, hatte ihn der gelehrte, energische und auf das Wohl der Akademien sehr bedachte Exilarch Salomon b. Chisdai an die Spitze der damals verwaisten Metibta von Sura berufen. Jehudai war blind, aber dieser Mangel …

  6. 1915-05-01 · Heft 5 (Mai 1915) · page 36

    …hre, und aus der Tatsache, daß ihm die Regierung Wächter stellte, ״die alle wider ihn sich Erhebenden strafen sollten“ (Raschi das.), ist ersiehtlieh, daß Rabbi stets von einem anklagenden Gerücht bedroht war. lind in der Tat wurde ihm, nach obig…

  7. 1915-05-01 · Heft 5 (Mai 1915) · page 38

    238 Zwei rätselhafte Agadoth. II Religionsgesetz und Sittengesetz. (Sabbat 147b). Es sagte Rabbi Chelbo: Der Wein Phrygiens und die Thermen von Emmaus haben die zehn Stämme von Israel losgerissen. Rabbi Eleazar ben Arach ka…

  8. 1915-05-01 · Heft 5 (Mai 1915) · page 42

    242 Noch einmal Lev. XXII., 23. erweitert von Salomo Dubno und R. Jakob Meklenburg zur Stelle und durch zahlreiche weitere Belege vermehrt von dem gelehrten R. Wolf Einhorn im 11…

  9. 1915-05-01 · Heft 5 (Mai 1915) · page 44

    …at das Judentum einen schweren Verlust zu beklagen. Wie den Lesern inzwischen aus der Tagespresse bekannt geworden, hat Abraham Berliner זצ״ל sein reichgesegnetes Leben beschlossen. Wenn auch hier nach dem Bibelwort ״die Garbe zu ihrer Zeit eingebracht wur…

  10. 1915-06-01 · Heft 6 (Juni 1915) · page 17

    …heit gibt, daß das Leben der Menschheit einem bestimmten Ziele zustrebt, daß ihr Ideal einmal Wirklichkeit werden wird. Hermann Cohen wirft in seiner ״Ethik “ die Frage auf, wie wir uns das Problem der Verwirklichung des Sittlichen denken können, wenn d…

  11. 1915-06-01 · Heft 6 (Juni 1915) · page 18

    …cheln tragen. Die Theorien und Lehrsätze, die von ihnen aufgestellt werden, können ebensowenig bewiesen werden. Und mit Maimonides (More Nebuchim 11.22) halten wir es im Zweifelsfalle mit der Überlieferung unserer Väter. Was den neuen Lehren über Auf…

  12. 1915-06-01 · Heft 6 (Juni 1915) · page 31

    …durch den Toten), und bereitet einen Stuhl für Hiskija. der gekommen ist.“ Die letzten eben angeführten Worte des Rabbi Jochanan ben Sakkai sind rätselhaft. Ein Blick auf die Lebensgeschichte dieses grollen Meisters und Politikers wird sie uns vielleicht nahe…

  13. 1915-06-01 · Heft 6 (Juni 1915) · page 32

    …Stenogr. Prot, des V. Zion.-Kongr., 1901, S. 325 u. des VI. Zion.-Kongr., 1903, S. 132). In Wirklichkeit aber ist Rabbi Jochanan ben Sakkai ebenso sehr für das Land wie für die Religion eingetreten״ Er erkannte jedoch die Überlegenheit des römischen Feindes, …

  14. 1915-06-01 · Heft 6 (Juni 1915) · page 33

    … Hand "Widerstand geleistet, des Hochverrats beschuldigt. König Hiskija wollte nichts anderes als das, was später Kabbi Jochanan ben Sakkai vergebens erstrebte, nutzloses Blutvergießen verhindern. Er wußte, daß er dem Feinde nicht gewachsen war, und daß er ih…

  15. 1915-06-01 · Heft 6 (Juni 1915) · page 45

    Bücherbesprechung. 289 Bücherbesprechung. Berakhotk, Der Mischnatraktat Lobsagungen von Prof. D. Dr. Hermann L. Strack mit Vokabular und drei Registern. Preis geb. 1,20. Pirke Aboth, Die Sprüche der Väter; 4. ganz neu bearbeitete Auflage …

  16. 1915-06-01 · Heft 6 (Juni 1915) · page 46

    …zweitausend Jahre und zeigt uns manch anmutiges Bild aus den verschiedenen Zeitabschnitten von Alexander dem Großen bis Moses Mendelssohn. Hier werden sich nicht bloß Erwachsene ergötzen, denen die Quellenschriften nicht leicht zugänglich sind, unsere Jugen…

  17. 1915-06-01 · Heft 6 (Juni 1915) · page 47

    …he Geschichte. Die Kinder werden hier mit den Namen hervorragender Männer aus der jüdischen Geschichte bekannt gemacht: Saadia Gaon. Samuel Hanagid, Salomo Gabirol, Raschi, Jehuda Halevi, Maimonides, Nachmanides, Isaak Abarbanel, Josef Karo, Menasse b…

  18. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 17

    … Allein sämtliche auffällige Erscheinungen finden eine vollkommen befriedigende Erklärung durch den Kommentar von M. L. Malbim zu 7,1 ff. Wir wollen hier seine Erklärung dem Inhalte nach wiedergeben. Die hier mitgeteilte Hede Gottes geht von eine…

  19. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 18

    …se befindlichen reinen Tieren nur je sieben Paare, von den unreinen Haustieren (wie Pferde, Esel, Kamele) je zwei (nach Malbim: 2 Paare) und auch von den in seinem Hause vorhandenen Vögeln je sieben Paare in die Arche mitnehmen solle. Man begreif…

  20. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 23

    …chieden, daß der Bericht 8,1 ff. nicht erzählt, was nach den 150 Tagen geschehen ist, sondern (wie bereits Luzzatto und Malbim erklärt haben) zurückgreifend darstellt, was während der 150 Tage von Gott gewirkt wurde, um die überschwemmte Erde wie…