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Tagebuch einer Palästinafahrt. 39 aber dennoch viel zu klein für diese Menge! Und nichts für Seekranke vorgesorgt; keine Oefässe. . . Jedoch, man spürt noch nichts. Alle stehen munter oben auf dem Verdeck, um die blau-weisse Fahne versammel…
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40 Tagebuch einer Palästinafahrt. Bericht mit genauen Daten. Ein Teil einer zweiten (der„Winigroder“) und einer dritten (der „Umaner“) befindet sich auf dem Schiff, mit dem ich fahre. Sie stammen alle aus der Ukraina; die Bezeichnung tragen…
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… zwei Töchtern und dem Schwiegersohn. Sie fahren zum Vater, der, ehemals einer der Leiter der zionistischen Bewegung in Odessa, jetzt Advokat in Tel-Awiw ist. Vor wenigen Wochen erst kamen sie aus der ukrainischen Hölle über den Dniester; ihre Er…
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42 Tagebuch einer Palästinafahrl. deren Front kennen lernen will, sitzt er rückwärts auf Backbord und interviewt Chäluzim und Chaluzoth und Kooperativen und auch die Gerim. Uebt wieder sein Jidisch ein, das er mit „yes“ und „no“ und „all ri…
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Tagebuch einer Palästinafahrt. 43 — von der Unendlichkeit des Ozeans vermag ich nicht vi'el zu empfinden. Das Meer ist hier noch ruhiger. Das leichte Gekräusel ist verschwunden und die Oberfläche wellt sich in grossen Falten wie schwerer Sa…
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44 Tagebuch einer Palästinafahrf. Donnerstag-, den 18. Mai 1922. Am Bord vor Haifa. Seit gestern Abend liegen wir vor Haifa. Als wir am späten Abend Haifa erreichten, war jedermann tief bewegt. Das Land, die Stadt machten einen unbeschreibl…
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Tagebuch einer Paläslinafahrt. 45 «licht sehr angenehm berührt sind, wenn so ein Schiff mit einem neuen halben Tausend Juden ankommt. Er benahm sich aber doch einwandfrei, wenn er auch heute unseren Kapitän fragte: (französisch) „Gibt es no…
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46 Tagebuch einer Paläsiinafahrf. Man arbeitet noch immer. Das Meer liegt blau da. Vor uns ist Haifa, überhöht vom Karmel, links der Palmenstrand, dann Akko ... Heute Nacht geht das Schiff weiter. Morgen früh sind wir in…
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…in »Jaffa alle zwei Stunden ein Auto nach jeder der näher liegenden jüdischen Kolonien haben, aber auch nach Jerusalem, Haifa etc. Und ebenso von Jerusalem und Haifa aus. Es sind dies viersitzige leichte Personenautos (Fortwagen) zu denen man si…
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Dr. Mayer Ebner, Czernowitz. „Ich bin Jude/' Etliche Male in meinem Leben kam ich in die Lage, die drei schlichten Worte zu sagen: „Ich…
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…ne. Verschickte haben Verständnis für das Leid ihrer Schicksalsgenossen. Wer war der Fremde? Ein deutscher Baron T. aus Riga. Ich bin zwar ein Demokrat, aber für mich hört der Mensch beim Baron nicht auf. Ein oder zwei Tage später kam das Gespr…
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50 Ich bin Jude.* Im August 1917 hat die österreichische Regierung meine Befreiung aus der russischen Gefangenschaft im Wege des Austausches durchgesetzt. Bis zur Erledigung der Formalitäten hätte ich in Petersburg im Arreste sitzen müssen.…
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51 „Ich bin Jude.“ Jude und dass er sich nicht traue, mir die peinliche Frage zu stellen, denn auch ich sehe nicht gerade wie ein Jude aus. Da dachte ich mir: Er mag wohl zögern, ich aber will sofort bekennen. Ich antwortete klar und deutli…
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52 Die Juden in Großrumänien und der Minoritätensduitz. len, und dass die Juden in den neuen Gebieten in den Staaten, denen sie früher angehörten, keine nationalen Sonderrechte hatten. Um zu einer grundsätzlichen Lösung zu gelangen, muss zu…
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Die Juden in Großrumänien und der Minorilätenschulz. 53 der russischen Minderheit angehören. Es wäre vom nationaljtidischen Standpunkt aus verfehlt, wenn sich etwa die Bukowinaer Juden als Deutsche, die Siebenbürger Juden hingegen als Magya…
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54 Die Juden in Großrumänien und der Minoritälenschutz. pen herzugeben. Wenn die wahre Demokratisierung der Gesetzgebung und Verwaltung realisiert sein wird, dann werden Sonderbestimmungen zum Minderheitsschutz gegenstandslos sein. Dr. Mark…
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55 Das ewige Martyrium. Milten im Reiche der Zerstörung leben zehntausende von Pogromwaisen. Mannigfaltig sind die Versuche einer Fürsorge, an Ort und Stelle und durch Wegführung in Länder, wo diese unschuldigen Opfer der grössten Kultursch…
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56 Das ewige Martyrium. vom eigenen Töchterchen Qrüsse bringt. Noch zusehr liegt ihr der Schrecken in den Gliedern von jenen Tagen eines wüsten Neujahrsfestes. Die kleine Widme erzählt. Bei uns erzählen solche Kinder liebliche Geschichtchen…
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57 Das ewige Martyrium. sehen jener Welt, in welcher Menschenfamilien ruhig schlafen, und der Wüstenei, in der schmachtende Pogromwaisen hungernd ihre müden Körperchen ausruhen lassen — von einem traurigen „heute“ in ein finsteres „morgen“ …
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58 Das ewige Martyrium. die nur so wehrlos, so verlassen und schutzlos waren! Die Spracht ist zu arm, all dies zum Ausdruck zu bringen. Wir wollen nur einen einzigen, durch Zeugen und offizielle Personen beglaubigten Fall mitteilen. Wir wol…