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Das ewige Martyrium. 5# Bahnhof in Warschau ab, weist der Träger die 30 Mark höhnisch zurück, die man ihm in einer generösen Anwandlung anbietet. Der Droschkenkutscher, ein russisch aussehender Mensch mit Nummer und Jahreszahl am Rücken, fo…
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60 Däs ewige Martyrium, faltet sich eine interessante Lebensgeschichte, häuft sich ein Berg von Dokumenten. Ich rede kein Wort und werde fortwährend gebeten, ihn nicht zu unterbrechen. Er ist jetzt Staatsbürger eines neuen Ententestaates. E…
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Das ewige Martyrium. 61 In jener Stunde empfand ich, dass auch dies eine hehre Mission wäre: Menschen hinzuschicken, die keine andere Aufgabe haben sollen, als anzuhören, still und geduldig anzuhören und jenen Unglücklichen dazu zu verhelfe…
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62 Das ewige Martyrium. der Joint soviele fette Posten vergeben hat, ihre unermüdliche Mitarbeit auch der amerikanischen Hilfsaktion leiht und jeden Gehalt ablehnt. Reizeh hat es selbst knapp und ihre Toilette ist dürftig. Aber was sind ihr…
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Das ewige Martyrium. 63 ist, steht auch am Tag unter dem Eindruck der weiten Ebenem In der ergreifenden Stille der ukrainischen Nacht fühlt man sich aber seltsam bewegt unter dem gewaltigen Himmel, der wie über dem Meer in unendlicher Ferne…
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64 Das ewige Martyrium. sie die Leichen. Line nahmen sie von einem Flanken herab. Dort hing sie, eine Kugei im Kopte. Als alle Leichen im Grabe lagen, sagte ein Bauer zum Schuster: „Liner tehlt noch“. Wie sich dieser tragend umsieht, wird e…
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mm SSfcA** in N< I Dorf Dach Kowe Auge lein fängt der sich 2 zu hi Rübe das 5 berat m Salomon Lern er (Czernowitz): Frühlingserwachen
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Das ewige Martyrium. 65 dct, einen Fuss ohne Schuh, einen Damenhut mit wallender Feder am Kopf. Nein, das sind keine Märchen. Es ist Wahrheit gewesen. Ebenso wahr, wie der Zuruf eines ähnlichen Kerls an einen Juden: „Zeig die Hände her, oh,…
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Dr. Moritz Rosenheck, Czernowitz. Der Anteil der Juden am Wirtschaftsleben in der Bukowina. Eine Binsenwahrheit. Die Wirtschaft, die soziale Schichtung, ja sogar die physische Entwicklung eines Volkes sind bedingt vom Klima, von der Figurat…
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Der Anteil der Juden am Wirtschaftsleben in der Bukowina. 67 durch Fleiss und rationelle Bewirtschaftung die Pachtgüter in die Höhe brachten. Jeder Jude am Lande, der eine Schänke oder einen Kramladen hatte, erwarb auch eigenen Grund und Bo…
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68 Der Anteil der Juden am Wirlsdiaftsleben in der Bukowina. so konnten sich nur jene Industrien entwickeln, welche mit der Fabrikation von Nahrungsmitteln und Baumaterialien sich beschäftigen, wie Mühlen, Ziegeleien und Kachelöfenfabriken.…
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Der Anteil der Juden am Wirtschaftsleben in der Bukowina. Wirtschaftsleben unserer Heimat bedeutet. Unser Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, an der Hebung der Naturschätze, an der Verarbeitung der landwirtschaftlichen Ro…
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70 Herzl’s Mutier. gerichtet zu sein scheinen und nur das Tatsächliche im Fluge erfassen. Man erkennt den Realisten mit Leib und Seele. Als gerades Gegenteil erscheint dessen Gattin. Alles an ihr ist weich und verschwommen. Lange Haarzöpfe …
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Herzl’s Mutter. 7t boten langen nun an die Mutter zärtliche Briefe ein. „Liebe, gute Mama“, lautet der ständige Aufakt. „Es umarmt Dich Dein Dich zärtlich liebender Theodor“ ist der stete Schluss. Eine Idylle ... Bis der Mutter eines Tages …
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72 Herzl’s Mutier. wachenden Genie die Familie, wenn mit Flammenglut die grosse Aufgabe seines Daseins aufblitzt?! Wieviel Opfermut und wieviel Selbstentäusserung bewies die jüdische Mutter, als sie der ganzen Familie zum Trotz sich an die …
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Herzl’s Mutter. 73 ihre schwache Greisenstimme erstirbt, bevor sie sich der Kehle entringt. „Dori, mein lieber, guter Dori“, flüstert sie nur wie geistesabwesend und ringt sich langsam zur Tribüne hin. Er jedoch steht noch immer vor der weh…
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74 Herzl’s Müller. ich dich so leicht hergeben werde.“ Und bald versinkt er in einen Halbschlummer... Plötzlich öffnet sich leise die Tür und der Kranke fährt vom Schlummer auf. „Die Mutter ist gekommen! Die Mutter!“ Wie vom Blitz getroffen…
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Der Journalist. 75 es unterbrechen. Ein Journalist muss es schreiben. Er verfolgt nicht die Ereignisse. Die Ereignisse verfolgen ihn. Er erspäht ihre durch äussere Ursachen gelösten Zusammenhänge und verbindet sie. Er hebt die starre Linie …
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76 Der Journalist. zu unterdrücken, die moralische Anfechtbarkeit des Journalisten heranzieht. Denn der Journalist ist nichts anderes als der Künder und Bannerträger jener Lebensideale, die gerade die geistigen und materiellen Errungenschaf…
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Der Journalist. fühl seelischen Behagens und wohltuende Heiterkeit. Es ist eine unheimliche Kraft in ihnen, die Unheil zu stiften oder auch zu verhüten vermag. Es gibt Beispiele in der Geschichte und - im Leben von dem elementaren Beben, da…