Mannheim
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188418891894
  1. 1886-01-01 · 42 (1886) · p. [Seite]

    Jüdisches 1886. utilift-IU// Heransgcg-bcn von l)r. M. Rahmer in Magdeburg. Zur Unterhaltung u. Kelchrung für die israelitische Jugend. Der Jugendfreund. Novelle aus dem jüdischen Leben von Lehrer Max Cohn. (Fotsetzung.) — Ungarische Gerech…

  2. 1886-01-01 · 42 (1886) · p. Seite 164

    164 — Freund auf lange, lange Zeit entriß, und der stille Beobachter konnte auf diesem so lieblichen Gesichte Spuren großen Schmerzes deutlich wahrnehmen. „Lebe wohl, Joseph!" rief ihm Erna zu — denn keine andere war es — das waren die einz…

  3. 1886-01-01 · 42 (1886) · p. Seite 165

    165 selbst hinzu, daß einzig die Verwendung des Geldes ihn auf die Spur des Finders bringen könne. Mit diesem Gedanken zugleich durchblitzte ihn plötzlich eine Art von divinatorischer Erkenntniß. Am äußersten Ende des Landstädtchens wohnte …

  4. 1886-01-01 · 42 (1886) · p. Seite 166

    … ich bin doch kein Schmied?" „Nun! sagte der Herr Vorsteher, so wenig „Ihr ein Schmied seid, so wenig seid Ihr auch ein Chasan." — Sprachs und entfernte sich. M. "W. Das Sterben Mose s. Nach einer arabischen Sage. Mitten in dem Wüstensande Der Ar…

  5. 1886-01-01 · 43-44 (1886) · p. [Seite]

    M 43-44* 188«. Jüdisches Herausgcgeben von l)r. M. Rahmen in Magdeburg. Zur Unterhaltung u. Krlehrmg für dir israelitische Jugend. Inhalte Wer ist so arm, daß er nichts geben könnte? Von Friedberg. — Der Jugendfreund. Novelle aus dem jüdisc…

  6. 1886-01-01 · 43-44 (1886) · p. Seite 168

    — 168 — „Warte hier, mein Retter, bald bin ich wieder bei Dir und wir plaudern eine Weile in stiller Laube!" Eine Ewigkeit dauerten ihm die wenigen Minuten, bis ein schalkhaftes Lächeln den Träumenden aufschreckte. „Nun bin ich wieder hier!…

  7. 1886-01-01 · 43-44 (1886) · p. Seite 169

    169 — Karl war mit Emmy allein und sah sich plötzlich mit Ihr ans einem schwellenden Diva». Keines von beiden sprach ein Wort, beiden schien der Augenblick ein heiliger. Da begann plötzlich Karl: „Emmy, Sie ahnen vielleicht nicht, was mich …

  8. 1886-01-01 · 43-44 (1886) · p. Seite 170

    Lffnete und Karl mit einer eben angekommenen Depesche rintrat. „Erna", schreckte er sie auf, „entschuldige schon, daß ich Dich in Deinen Gedanken störe, aber diese Depesche ist zu wichtig, als daß ich eS hinausschieben sollte. Eben telegrap…

  9. 1886-01-01 · 43-44 (1886) · p. Seite 171

    Vertage zu Nr. 43—44 des „Jamitieu-Akatts Problematischen Tischgenossen nachdachte, höre ich mich Plötzlich vom Herrn San.-Nath angeredet. „Ei ei, sie sind ja so gedankenvoll? Ob Sie das vorgeschriebene Maß wohl einhalten, Herr Dr.?" — „Wer…

  10. 1886-01-01 · 43-44 (1886) · p. Seite 172

    …Deines Flehens Macht verehren „Auf dein Wort ließ Gott ausüben, „Was du betend thät'st begehren". Dr. Immanuel Deutsch, Sohrau O.-S. <»3031 _ ^t8tM-A«fgaben^ _ J$$f» I. Deutsches Logogryph. Von 0. in R. Vater Noah kannte beide; Eins bereitete ihm…

  11. 1886-01-01 · 45 (1886) · p. [Seite]

    -irdisches M 45. Heruusgcgcbcn von Dr. M. Rtthmer in Magdeburg. -4^~ 3nr Werhaitnug u. Selkhrmg für die israelitische Jagend. Inhalt: Der Jugendfreund. Novelle aus dem jüdischen Leben von Lehrer Max Cohn. (Fortsetzung.) — Mirjam. Erzählung …

  12. 1886-01-01 · 45 (1886) · p. Seite 174

    — 174 Joseph Sie jetzt sehen möchte, wie würde er sich freuen. Aber er kommt ja nicht mehr her und Sie, Fräulein, werden sich gewiß auch bald verheirathen. Mag Ihre Mutter in der Erde an Gottes Thron für Sie beten!" Und sie wollte noch weit…

  13. 1886-01-01 · 45 (1886) · p. Seite 175

    — 175 „Ich liebe ein jüdisches Mädchen!" Nun fehlte mir jeder Anhalt zur Enträthselung meines Freundes. Ich schwieg. Taktlos wollte ich um keinen Preis sein. Er mußte es selbst einst Heu, wer dem Freunde so viel vertraut, der hat die Pflich…

  14. 1886-01-01 · 45 (1886) · p. Seite 176

    …hichte, Dienste leistete, erhalten. Als derselbe sich bei dem Könige für die ihm gewordene Auszeichnung bedankte, sagte Friedrich Wilhelm IV. zu ihm: „Nun müssen Sie mir besonders treu sein, lieber Moser; es ist das ja heilige Pflicht der Ordensritter." „Majes…

  15. 1886-01-01 · 46 (1886) · p. [Seite]

    Jüdisches M 4«. utili-fi-l/#.// H-rausgcgeben von l)r. M. Rahmen in Magdeburg. Zur Antkrhaltvug n. Kkiehniitg für dir israelitische Jugend. Der Jugendfreund. Novelle aus dem jüdischen Leben von Lehrer Max Cohn. (Fortsetzung.) — Mirjam. Erzä…

  16. 1886-01-01 · 46 (1886) · p. Seite 178

    — 178 — ging noch mit frecher Stirn seinem Vater, dessen Sturz er bereitet hatte, freundlich entgegen, ja er tröstete ihn mit dem Gedanken, daß der reiche Emanuel alles wieder gut machen werde und bessere Zeiten kommen müßten. Innerlich abe…

  17. 1886-01-01 · 46 (1886) · p. Seite 179

    — 179 min zu seiner Erholung, da der Morgen sehr schön war, mich zu einer kleinen Promenode aufgefordert. Diese währte nur etwa eine halbe Stunde; er fühlte sich zu schwach. Wir gingen deshalb in den Garten unseres Nachbars Levi, zu dem der…

  18. 1886-01-01 · 46 (1886) · p. Seite 180

    — 180 troffenfunbfbiefelbe in einem Zimmer ber WohuungEaufgebahrt. Der Tag ber Bestattung würbe für Sonntag Vormittag bestimmt, ba nach ben Gebräuchen ber jübischen Religion eine Beerbigung am Soonabenb unstatthaft ist. In ber Nacht von Fre…

  19. 1886-01-01 · 47 (1886) · p. [Seite]

    Herausgegeben von Dr. M. Rahmer in Magdeburg. Der Jugendfreund. Novelle aus dem jüdischen Leben von Lehrer Max Cohn. (Fortsetzung.) — Mirjam. Erzählung von Dr. I. Goldschmid 1. (Fortsetzung.) — Allerlei für den Fam ilientisch: Die Wunder de…

  20. 1886-01-01 · 47 (1886) · p. Seite 182

    — 182 — betrauerten sie und nahmen an ihrem Geschicke theil, auch Emanuel war gekommen und tröstete seine Braut. — Das Leichenbegrübuiß war beendet, als Erna plötzlich Emanuel zu sich rufen ließ: „Herr Emanuel", redete sie ihn an, „ich habe…