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— 183 — die ein Leben nach der Religion oft im gewöhnlichen Leben findet. Schon die Confession unserer Mitbürger ist sehr intolerant; noch viel intoleranter ist die — Confessionslosigkeit. Die Confession achtet doch oft jede Religion wenigs…
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— 884 — unb Ehre auf der anderen, kämpften glühend in meinem Herzen: der Ehrgeiz trug den Sieg davon! Ich ward der Verlobte Therese's! Ich habe schwer gebüßt. Schon die Zeit des Brautstandes war für mich schrecklich. (Fortsetzung folgt.) Al…
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M 48. Jüdisches 1880. u»ilir**f/#// Hcrnusgegcbcii von l>r. M. Rcihmcr i" Magdeburg. Zur Werhaltuug«. Kklehrung für dir isMlitischr Jugend. Dcr Juc;endfrcund. Novelle aus dem jüdiscken Leben von Lehrer Max Cohn. (Fortsetzung.) — Mirjam. Erz…
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„Ganz recht", gab der Professor zur Antwort; „ich weilte erst Daheim und ging dann nach Frankreich, wo ich französische Conoersation trieb, jetzt bin ich, wie sie sehen, wieder hier und nehme meine Thätigkeit an der Universität wieder auf."…
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187 — werden kann, rnhig verspotten und verhöhnen lassen, denn er ist ein — Eindringling. Denken Sie sich einen Mann von Bildung und Ehre, der es gefesselt mitansehen müßte, wie der rohe Pöbel seine alte Mutter verhöhnt und bedroht — und Si…
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188 veranschlagt war?" „Ja wohl, Majestät, weniger". — „D a s höre ich zum ersten Male, seit ich König (von Ungarn) bin", bemerkte der Herrscher lächelnd. Aus der- Zeit Friedrich Wilhelm I. erzählt der „Bär" über die vom Jagdschloß König Wu…
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…ischen Leben von Lehrer Max Cohn. (Fortsetzung.) — Mirjam. Erzählung von Dr. I. Cfctlfmd4 Goldschmidt. (Fortsetzung.) — Leopold Kompert. — Allerlei für den Familientisch: Schlagfertig. Ein modernes Auto-da-Fö. Ein Ehrenzeugniß. Cttriosum. Zehn Verbote. Ei…
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190 Mirjam. Erzählung von Dr. I. Goldschinidt. (Fortsetzung.) „Ich muß gestehen, daß ich diese Sinnesänderung beim Professor mit Freuden begrüßte. Dem Manne gegenüber, der so dachte, brauchte ich nicht die Rücksicht zu nehmen, der ich mein …
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191 hohen Achtung und allgemeinen Liebe der Entschlafene sich erfreute, davon gab sein am 25. d. stattgefuudenes Leichenbegängniß beredtes Zeugniß, denn es haben sich nicht nur die angesehensten Männer der Cultusgemeinde, sondern auch Vertr…
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— 192 — Gin Ghrenzeugniß. Unserem Glaubensgenossen, dem deutschen Sprachgelehrten Prof. vr. Daniel Sanders, der soeben im Verlage von S. Rosenbaum, Berlin, „Fürs deutsche Haus" Blüthenlese aus der Bibel und den mustergültigen …
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LqMÜkL-Kts// Herausgegeben von Dr. M. Rahmer in Magdeburg. Prolog zu einer Chanukka-Schulfeier. Von Albert Rosenbaum in Cassel. — Der Jugendfreund. Novelle aus dem jüdischen Leben von Lehrer Max Cohn. (Fortsetzung.) — Mirjam. Erzählung von …
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— 194 Der» Jugendfreund. Novelle^aus dem jüdischen Leben von Lehrer Max Lohn- 19. Kapitel. Bei Rosens nahm alles den gewohnten Fortgang, auch der Professor war wieder erschienen, doch Herr Rosen hatte sich vorgenommcn, diesen zu beobachten.…
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Schritte in der stillen Nacht verhallt waren, ging ich auf mein Zimmer. — Achtes Kapitel. Den andern Morgen reiste ich früh ab; am Abend war ich zu Hause. Ich traf Alles in erwünschter Weise an, und mit frischem Behagen genoß ich nun, nach …
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…breiter deutscher Cultur, als die Juden?) Das größte biblische Wunder. In einer Gesellschaft, in der sich der Philosoph Moses Mendelssohn befand und in der auch einige jüdische Gelehrte vorn Schlage Maimons, Ephraim Kuh's rc. theilnahmen, in deren Gesellsch…
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188«. L^Ullikll-§/s// Herausgegeben von Dr. M. Rahmer in Magdeburg. Der Jugendfreund. Novelle aus dem jüdischen Leben von Lehrer Max Cohn. (Schluß.) — Mirjam. Erzählung von Dr. I. Goldschmidt. (Schluß.) — Allerlei für den Familientisch: Kön…
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— 198 „Bist Du es auch wirklich?" ries sie unter Schluchzen, „und so lange sahen wir uns und eilten einander nicht in die Arme? Aber nun lasse ich Dich nicht mehr fort, Geliebter, nun lasse ich Dich nicht mehr fort!" und glühende Küsse schl…
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V — 199 erzählen Sie mir doch, „Fräulein Mirjam!" — Meine Mirjam war für mich „Fräulein Mirjam" geworden! — „Ich' verlebte Liese zehn Jahre" — versetzte sie — „wie man sein ganzes Leben in der Kleinstadt verlebt, einen Tag wie den andern , …
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200 — seines Heeres fand sich in derselben Stadt dieses Transparent wieder angebracht, welchem aber jetzt eine andere Erklärung untergelegt wurde, nämlich miMl nBXlfi TDjf (Napoleons Trotz und Uebermuth hat alles zu Grunde gerichtet). Eckma…
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Jüdisches LkMlikL-D/s// , Hcrauspegeben von I)r. M. Nahmer tu Magdeburg. 3nr ünterhllllMg u. Keikhrung für die iSMiitilchk Ingrnd. Inhalt: Zum Chanuka-Feste. — Was der Mond erzählt. Chanuka-Licht- und -Schattenbilder. Von Jda Oppenheim. — Z…
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198 J[. Weiter ging ich und sah in ein hellerleuchtetes Stübchen hinein, in welchem ein junger Mann stand, der ein blühendes Mädchen im Arme hielt. Sie war seit heute sein liebes, liebes Weib geworden. Jahrelang hatten sich beide bemüht und…