Mannheim
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19271931
  1. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 5

    der gesamten Arbeiterklasse und nidht eine Parteisekte, und für die spätere Zukunft, wenn die sozialen und die wirtsehaftliethen Grundlagen geschaffen sein werden, eine Partei für das ganze Volk. Auch in der vereinigten Partei werden Strömu…

  2. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 6

    von nebensätMidben Berechnungen sein kann, ein sachliches Herantreten an Fragen und Taten. Doch, das ist noch, nicht der gainae mögliche Gewinn, das ist nicht die höchste Forderung, welche die Arbeiterbewegung an den Zusammenschluß stellen …

  3. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 7

    die Herrschaft zu ergreifen, und nicht um ihre Wahrheit au verwirklichen, so bewirkt die Partei nur Zerstörung innerhalb der Klasse und im Volk. Damm, sehen wir eine Erec&eimjuaig, wie wir sie im Leben anderer Völker erkenneoi, wo die Parte…

  4. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 8

    nur im gemeinsamen Prinzipien ausdrücken muß, sondern au/ch in einer gleich und gemeinsamen Lebensordnung. Der Unteraehied in den wirtschaiftliehen Möglichkeiten, eines Chawers, der siich gut eingeordnet hat und eines Ghawens, der sich auf …

  5. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 9

    … Trumpeldor zu erwähnen) zwang die Parteien, eine neue Form der allgemeinen Organisation zu finden. In der Konferenz in Haifa (Dezember 1920) wurde die allgemeine Arbeiterorganisation der jüdischen Arbeiter Palästinas „Histadruth" gegründet. Dem…

  6. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 10

    … begleiten wird. Er ist ein Teil des Entassimilierungsprozesses des jüdischen Menschen in Palästina. E. L. ZUM TODE VON FRANZ ROSENZWEIG. Wir haben Ernst Mooabaclier vom Aelterenbun'd „Kameraden** gebeten, anläßlich des Todes von Franz Rosenzweig zu der Pe…

  7. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 11

    nidhits zum Verständnis des Hildebrandliedes, war aber eime hebräische Zeitung liest, lernt, vielleicht gegen den Willen des Verfassers, stets etwas Neues zum Verständnis der Thora. Er leugnet nicht das jüdische Volk, aber das Problem begin…

  8. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 12

    …g wird bebooit, daß er, der Tote, weiter lebendig ist. Persönlichkeiten aber haben das Recht zu fordern; wir haben hier Franz Rosenzweig absichtlich nur von einer Seite betrachtet. Und hier fordert er: Achtum^ vor dem Gegner, nicht wegen seiner Theorien, s…

  9. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 13

    die Nachwuchs!)ewegung der palästinensischen Arbeiterschaft sei. Ein weiterer, von mehreren Bundestagen des J. J. W. B. angenommener Beschluß geht dahin, daß die Zugehörigkeit zur kommunistischen Partei Deutschlands (K. P. D.) mit der Zugeh…

  10. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 14

    Palästina ein Falktor in der imperialistischen Politik Englands war. Wir sehen hier die in der Geschichte nicht seltene Erscheinung, daß zwei geschichtliche Mächte verschiedenen Inhalts, verschiedener Herkunft und. verschiedener Zielsetzung…

  11. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 15

    bürgerlichen Ursprungs ist aber erst realisierbar nach Beseitigung des Kapitalismus überhaupt. Es gibt also nur ein kilares entweder oder: Entweder jetzt unter Benützung der fremden Mächte zu dem von uns gewollten Zweck oder erst später nac…

  12. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 16

    ARBEITERINNEN SPRECHEN. Wir bringen nachstehend einige Übersetzungen aus dem von der Moazath hapoaloth herausgegebenen Werke „Dizvre Poaloth". Das Buch, das aus Erzählungen, Briefen und Tagebuchs teilen der jüdischen Arbeiterinnen in Paläst…

  13. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 17

    Denn auch in der Kwuzah ergeht es dem Kinde schlecht, das keine Eltern bei sich hat, trotz aller gutgemeinten Anstrengungen der Umgebung, von den Pflegern angefangen, bis zu den kleinen Kameraden, die auch nicht einen Augenblick lang verges…

  14. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 18

    in der Wanne, beim Erwachen, beim ersten Lächeln, bei einer Bewegung, beim Klang seiner Stimme. Groß ist der Schmerz und nicht gering sind all die Lebensschätze, die verloren gehen, wenn man auf all dies Glück verzichtet, auf alle Aeußerung…

  15. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 19

    Die Arbeiterinnen-Farm in Nachlath Jehudah. Uns, den Chaluzpth der dritten Alijah, war es schwer, die Arbeiterinnen-Bewegung im Lande zu verstehen. Die russische Revolution, in der ich erzogen wurde, öffnete der arbeitenden Frau große Mögli…

  16. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 20

    des Lobes voll über die Mädchen-Gruppe, die eine Muster-Wirtschaft geschaffen hatte. Insbesondere stach die Baumschule ins Auge. Im Herzen der Chaweroth lebte die Ueberzeugung, daß sie eine Muster-Wirtschaft schaffen und der arbeitenden Fra…

  17. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 21

    war es, als wären uns Flügel gewachsen, es war uns leichter zu leben und zu arbeiten. Ich fühlte gar nicht, daß dieser Ort nur ein vorübergehender sei und daß ich nach einem halben Jahre an einen anderen, für mich bleibenden Ort zu gehen ha…

  18. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 22

    überfällt und 'dich tötet, dein Name für immer im Jiskor verewigt werden wird; den Jiskor wird man in alle Sprachen übersetzen und man wird ihn in jedem Jüdischen Hause lesen." Warum also sagt man dem Arbeiter jetzt: „wenn wir im Kriege fal…

  19. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 23

    Gesetze der Vergeltung im Leben aufzwingt, die klare Gedanken an die Stelle des blinden Instiniktes setzt. Und wir gehen, um die hebräische Sprache zu schaffen, die im Munde und im Herzen unseres ganzen Volkes leben wird. Wir gehen, um Erez…

  20. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 24

    Ich erinnere mich, irgend jemand fragte mich: Du, die Du in der Gola eine politische Kämpferin warst, wieso nimmst Du im Lande nicht mehr am Leben in der Organisation teil? Ich antwortete offen: Ich arbeite doch in der Wäscherei, das ist di…