Mannheim
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19271931
  1. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 25

    MASSADA. Izcliäk L&mcLan ist ein russischer Jude. Er bat Krieg, Revolution und die schrecklichen Pogrome in Rußland miterlebt und ist etwa 1923 nach E<rez Israel gekommen, wo er seitdem als Schriftsteller lebt. In »Mass&da«, einer Folge lyr…

  2. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 26

    Unsere Väter tanzten einst schlössen, schlössen gut die Augen Freudenquellen sprangen da Leicht, leicht warn da ihre Füße mit geschlossenen Augen tanzten unsere Väter einst. Wußten's, wußten's unsere Väter daß sie überm Abgrund tanzten ihre…

  3. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 27

    Unserer Füße Glut padkt Steine und verbrennt wo ein Fels, der weich' zur Seite sei zermalmt Niedrig bist du, stolzer Himmel unserm Haupt steig herab, als Teppich schmieg dich unserm Fuß Ha, wir wachsen höher, höher wenn der Tanz entfacht mi…

  4. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 28

    …t, die ihren Betrieb seit der Krise von 1926-27 unterbrochen hatte, beginnt wieder ihre Arbeit. In Jerusalem, Haiia und Safed werden die jüdischen Viertel erweitert und nach Möglichkeit vereinigt. Der Hilfsfonds bestimmte für diese Bauten £ 64.0…

  5. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 29

    …erlich sind, für wirtschaftliche Zwecke anzuwenden. Die „El-Karmelu führt auch eine hartnäckige Kampagne gegen den Groß-Mufti, dem Vorwürfe wegen unlauterer Verfügung öffentlicher Fonds gemacM werden. In der arabischen Arbeiterschaft. In der gro…

  6. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 30

    …t es zu einer Reihe von Arbeitskonflikten in Stadt und Land gekommen. Der bedeutendste von ihnen — der Drukkerstreik in Haifa — ist mit vollem Erfolg für die Arbeiter beendet worden. Die Lohnsätze an der Stadt sind im allgemeinen im Steigen begr…

  7. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 31

    …de über, z. B. durch Kauf von Boden, durch Warenkäufe und Lohnzahlungen, durch Mieten an arabische Hausbesitzer usw. In Haifa, allein betragen die von Juden an Araber bezahlten Mieten 55.000 £. in einem Jahre. Zu den Einnahmen der palästinensisc…

  8. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 32

    AUS DER BEWEGU Die neue Hachscharah in Deutschland. In den letzten Monaten haben sich ca. 175 Chawerim neu zur Hach? scharah gemeldet. Ihrer bündischen Zugehörigkeit nach verteilen sich die neuen Menschen folgendermaßen: I. I. W. B.........…

  9. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 33

    a) Landwirtschaft. 1. Rodges: S Eigene Lehrsiedlung des Misrachi. Landwirtschaft und Gärtnerei. 25 Chawerim und Chaweroth 2. Bärenklau: 25 Chawerim und Chaweroth Landwirtschaftlicher und gärtnerischer Großbetrieb. Unsere Chawerim und Chawer…

  10. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 34

    10. Leiirwdrtßcliaft Siedlung Steine rn-Grönwohld, Trittau (Hohle t«i n). 10 Ohaweroftti Diese Lehrwirtschaft, die von der Landwirt- Schaf tskammer als Lehrbetrieb in der Gärtnerei, Land- und Hauswirtschaft anerkannt ist, ist als Ausbildung…

  11. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 35

    Das grüsste Schuh »Spexlalhaus Berlin»

  12. 1930-03-01 · Heft 2 (März 1930) · page 36

    DRUCK JUL. KITTLS NACHFOLGER KELLER & Co., M.-OSTRAU

  13. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 1

    DER JUNGE JUDE BERLIN 3. JAHRGANG MAI-JUNI .1930

  14. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 2

    I N H A LT: Seite Zur Diskussion über die Wirtschaftslage d. deutschen Juden von Georg Lubinski...... 81 Die Wandlungen der kapitalistischen Außenbeziehungen und die Zusammenbruchstheorie \/on Alfred Braunthal ..... 85 Arbeiterfeste und rel…

  15. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 3

    JUNGE JUDE Mai-Juni 1930_3. Jahrg. Nr. 3 Ijar-Siwan 5690 ZUR DISKUSSION ÜBER DIE WIRTSCHAFTSLAGE DER DEUTSCHEN JUDEN. Von Georg Lubinski. Seit längerer Zeit wird sowohl in der jüdischen Fachpresse (Zeitschrift für Jüdische Wanderfürsorge, Z…

  16. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 4

    keres Eindringen in die deutsehe Wirtschaft von besonders anziehender Kraft für die Juden. So läßt sich denn bei den Juden aus den östlichen Provinzen Deutschlands und auch den hessischen Juden ein starker wirtschaftlicher Aufstieg feststel…

  17. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 5

    jüdischen Personals auch deshalb abgelehnt, weil der Kundschaft der Verkehr mit jüdischen Verkäufern und Verkäuferinnen nicht „zuzumuten" sei. Auch hier führt die Konzentration der Betriebe dazu, derartigen judenfeindlichen Tendenzen eine b…

  18. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 6

    hoffen. Das liegt im Wesen der Sache, denn Wirtschaftspolitik kann nur auf Grund der Herrschaft über wirtschaftliche Machtmittel betrieben werden. Es könnte nur durch Machtmittel, die uns nicht zur Verfügung stehen, erreicht werden, daß der…

  19. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 7

    eingangs geschilderten wirtschaftlichen Judennot ist. Andererseits darf aber auch nicht verkannt werden, daß eine noch so vergrößerte Auswanderung nicht in der Lage ist, alle die Schäden zu heilen, die die kapitalistische Wirtschaft dem jüd…

  20. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 8

    beitungsstufe. Das bekannteste Beispiel ist der Aufschwung der Baum Wollindustrie in Indien, China und Japan. Dadurch wird natürlich der Bedarf dieser Gebiete an den betreffenden europäischen Waren verringert. (Krise der Baumwollindustrie i…