Mannheim
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  1. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 5

    über die IudenstageV Er geht sodann zur Beleuchtung des AusschußverichteS über, welcher sich für mehrere Beschränkungen deS Wahlrechtes, auch für diejenige der Ausschließung der Juden, im Sinne der Regierung ausgesprochen hatte: „Unser Auss…

  2. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 6

    SS Bayerisch« Aaiymerverhandlungen her berufen worden — im Gegentheile, man hat recht handgreiflich die Beschlüsse dieser Kammer in die Hand genommen; aber «a» mußte dabei doch immer den Hintergedanken haben: Ihr seid so eine Art außereheli…

  3. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 7

    über die Zudenstagt. SL ich habe meine Ansicht geändert, ich habe heute diese Absicht, gegenüber jener früheren. Das ist keine Schande, meine Herren, daS kann im Leben bei neuen Ideen wohl sehr oft vorkommen. Aber, meine Herren, bei Gegenst…

  4. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 8

    Bayerische Kammerverhandlungen tet, sie werden diesen Pflichten auch freiwillig nachkommen, es brauche keinen Zwang dazu. Andere haben dem widersprochen und ich möchte fast sagen, die Ansicht dieser ist durch den darauf erfolgten Kammerbesc…

  5. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 9

    über die Zudenfrage. SS Majorität behaupten wollte, die Minorität müßte ausscheiden. Wohin würde das führen? Das würde zu Kämpfen der Confessionen selbst in der christlichen Kirche führen, die, ich hoffe es, nach einem 3vjährigen Kriege doc…

  6. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 10

    Bayerische Aammerverhandlungen meen. gibt. Diese Kopfzahlen sind also hier nicht so verächtlich, wo eS sich um dieses nur handelt. Man hat zwar ausgesprochen, eS könnte bei allgemeinem Stimmrecht am Ende eine ganze Kammer von Proletariern z…

  7. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 11

    über die Judenfrage. 9S daß die Nichtchristen, die eine Reihe geringerer Rechte nicht ha- 5-n, die von den meisten öffentlichen Rechten ausgeschlossen sind, -.l dem obersten Recht der Gesetzgebung Theil haben. Man hat im Jahre 1848 sie gewi…

  8. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 12

    K« Gespräche zwischen einem Rabbiner und einem Laien. (Von einem norddeutschen Rabbiner.) I. Stellung und Wirksamkeit heutiger Rabbiner. Laie. Ich sehe nicht ein, warum Sie immer so unzufrieden sind. Wer hat's denn besser als ein Rabbiner? …

  9. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 13

    Stellung «ud Wirksamkeit heutiger Rabbiner. 97 R. DaS hieße, gegen den Strom schwimmen wollen. Vermochten die Propheten nicht, der Abgötterei zu steuern, wie soll das Beispiel deS Rabbiners, wenn er sagt: »Zch und mein HauS, wir wollen Gott…

  10. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 14

    Gespräch zwischen einem Rabbiner u. einem Laien. ihre» Rabbiner! Er soll ein gründlicher Hebräer, bewanderter Talmudist, ausgezeichneter Kanzelredner, praktischer Schulmann, treuer Seelsorger, fleißiger Schulgeher, schöner „Baal Mascha!" fe…

  11. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 15

    Stellung ». Wirksamkeit heutiger Rabbiner. AS StnneS eben so wenig Eindruck macht, wie daS bloße Reden Mose'S zu dem Felsen in der Wüste. Dazu kommt, daß Manner und Frauen, denen der Rabbiner wegen seiner religiösen Richtung oder aus persön…

  12. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 16

    Gespräch zwischen einem Naböiner «. einem Laien. L. Za, es ist erbärmlich! Neulich äußerte sich Jemand, als er sich eben rasieren ließ: „Wenn unser Rabbiner dies zu thun erlaubte oder gar sich selbst rasieren ließe, sofort wurden wir ihn" .…

  13. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 17

    Die Karalten in der Krim. mit Perlen hinein gestickt, von denen man mir sagte, daß sie Sprüche aus der Bibel seien. Bei den Verheirateten windet sich das rabenschwarze Haar in einer dicken Flechte. um den untern Rand dcs Feß herum, bei den …

  14. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 18

    102 Die Karalten ia der Krim. Auch selbst auf die Religion der Aaralten scheint der MohamedaniSmus der Tataren von nicht geringem Einflüsse gewesen zu sein, so wie höchst wahrscheinlich selbst auf die Art und Weise, über Religion zu denken,…

  15. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 19

    Die Kararten in der Krim. Dieser, bald Jener, bald ein Alter mit zitternder'Stimme, bald ein ganz knabenjunges Blut mit mädchenhasten Tönen, bald ein armer kranker Blinder, der den Tert auswendig wußte, dann Einer mit einem tiefdurchdringen…

  16. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 20

    …ehemaligen Brüder an den Tag legen*). „Auf den MesstaS hofft Ihr doch aber auch?" fragte ich einen Karalten, der mir in Odessa vor seiner mit persischen und türkischen Seidenwaaren gefüllten Bude eine Lehrstunde über seine Secte gab. — „Ach, ja w…

  17. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 21

    58. Zur jüdischen Geschichte, a„S der Schweiz. Die Schweiz, das Land der Merkwürdigkeiten im Herzen Europas, bewunderungswürdig durch seine mannigfaltigen und großartigen Naturscenen, durch seine über Wolken sich erhebenden hohen Berge, der…

  18. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 22

    …allen. Chur, Die„enhosen, Rheinau, Mammern, Steckborn, Rheineck. Rapperschwyl, Bremgarten, Mellingen, Bern, Biel, Genf, Zofingen, Brugg, Luzern, und Basel. Zürich. In dem Archive zu Zürich finden sich Urkunden über Juden von Ludwig IV. Herzog in Ba…

  19. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 23

    aus der Schweiz. 107 HauS zur Synagoge gegeben einen Bannbrief abgehen lassen. Nur eine Vorstellung des Raths zu Zürich, 5er einwendete wie die Juden schon vor gar langer Zeit her eine Synagoge und Begräbnißort bei ihrer Stadt gehabt und de…

  20. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 24

    108 Zur jüdischen Geschichte Es bestehen in diesem Kantone verschiedene Gesetze gegen >ie Juden, die den freisinnigsten Institutionen und dem sonst sehr humanen Geiste und Streben dieses Landes nichts weniger «lS angemessen sind. Es besteht…