Mannheim
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  1. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 21

    DsS hhyßsch? Vebel. 69 Kügungund göttlicher Zulassung. Jener kann der Mensch nimmermehr ausweichen. Letztere beruht lediglich auf Entbehrung der göttlichen Obhut und überliefen den Menschen der Herrfchast des Zufalles, so daß er dem Diebe, …

  2. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 22

    …rwiegt die entgegengesetzte Meinung, die auch in das nachtalmudische rabb. Schriftthum tief einzudringen wußte. So läßt Maimonides im Moreh Hl. cap. 18. die dem Einzelnen zugewendete Providenz (T^V'dM NN^^N) mit dem Maaße der Frömmigkeit oder Sündenh…

  3. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 23

    Das phyßfche Reis!. 71 digung der betreffenden Knechtschaft nicht als ein Verhäng» iß (7NU), sondern eben nur als VorauS sag ung (MN^ N"UN) zu betrachten sei. Ja, selbst im Volksleben prägte sich diese Anschauung als ein Sprichwort auS, wel…

  4. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 24

    72 Zur jüdischen Dogmatil. Lenkung des Menschen geschieht sonach in allen Fällen ausschließlich durch Vermittlung der Himmelskörper, und darum wird die göttliche Fügung in der rabbinischen Sprache himmlische Fügung lo'QP genannt *). Nach An…

  5. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 25

    'Das Physische Uebel. 73 indem du sie entweder wegwirfst oder auch nur ermüdest, für ihre Erwerbung und Erhaltung zu ringen": eine solche Lehre macht den Menschen groß und stark im Dulden, wie im Kämpfen; sie löst vollkommen den scheinbaren…

  6. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 26

    74 ReceoKo»en. von dem kleinen, bescheidenen Sinai kam, so will fle auch hier nicht durch Aeußerliches, sondern durch ihre innere Güte und Wahrheit die Herzen gewinnen. — WaS nun 1) den ebräischen Urtext betrifft, so erschien dessen Beifügu…

  7. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 27

    Die Bücher d. heil. Schrift v. vr. Herrheimer.?K fetzungen, und ich gestehe, daß wie mich daher keine der vorhandenen befriedigte, ich auch bei meiner eigenen häufig das Ungenügende des deutschen Ausdrucks fühlte, um die kindliche Naivität …

  8. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 28

    75 vttcenfionen. Indem lch daher nun die Quintessenz auS Raschi, Ebn SSra, Kimchi, Nachmanides, Abarbanel :c., und die Kommentare von Rosenmüller, Hitzig, Bohlen, Ewald u. A., sowie d…

  9. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 29

    …esetzes in unfern Zeiten etwa letzteres selbst als wegfallend und nicht mehr verpflichtend erachtet werden könnte? Aber Maimonides im More Nebuchim, Ebn Esra, der Verfasser des ^IZ'NN ILO, Abarbanel u. A. hielten ja auch nicht damit hinter den Bergen…

  10. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 30

    i Äeteusionen. tateuch der zweiten Auflage fast jede Sidra begleitet, mindesten« eine willkommene Bequemlichkeit bieten. — Ob nun aber dieses Bibelwerk bei aller Anerkennung, die eS bereits mehrseitig gefunden. Etwas beitragen werde, die Le…

  11. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 31

    »4. Nundschau »NNVZ?t! 'N'ivVV ^Z? Frankfart a. M. im Februar. — Wir empfangen so eben eine Zuschrift aus Cilltinnati, mit der erfreulichsten Mitteilung, daß sich un, ter den Ausseien deS trefflichen, im Geiste des Lichtes uns des Fortschri…

  12. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 32

    80 Rundschau Rabbiaer-Coaferenzen mit seinem Besuche beehren wird. - Auch der tüch. tige »nd gefinuuugSoolle Oberrabbiner Low zu Szegedin hat uns dieselbe Zusage gemacht. — Es ist alle Ausficht vorhanden, daß das von der Rabbiner-Confereuz …

  13. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 33

    Zkttbschz». St getheittem Beifalle aufgenommevenen Antrittspredigt seine Richtung Rud seine Abfichtes klar und ehrlich der Gemeinde mitgethellt, was Vie freudig??! Gesinnungen noch steigette, womit der treffliche Mann hier erwartet wurde. —…

  14. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 34

    82 Rundschau. Besuch der neuen Synagoge. Man sagt, der Synagogenrath habe diesen hohen Besuch zwar erwartet, eS aber versäumt, diesen durchlauchtigsten Gast besonders daju einzuladen. Wir wissen Beides nicht bestimmt—aber soviel ist sicher,…

  15. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 35

    migkeit grenzenden Majorität zu Boden fiel. ES hatten nicht mehr als einige und zwanzig Mitglieder — darunter etwa IS katholische Geistliche — dafür gestimmt. Die Gründe, welche von Seiten der StaatSregierung, die von dem Ministerpräsidente…

  16. 1855-02-01 · Heft 2 (Februar 1855) · page 36

    Rundschau« U-terhause genehmigte Maßreget jedesmal verworfen hat. Unsere Regierung aber hat tzid Emanzipation ein einziges Mal eingebracht, diese wnrde von her zweiten Kammer genehmigt, von der ersten verworfen. Und darauf hin glaubt »nstr …

  17. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 1

    (März 4855.) RS. Die Bayerischen Kammer-Verhandlungen über die Judenfrage. (Nach den stenographischen Berichten.) Es gab einen Moment in der Geschichte unseres Jahrhunderts, wo der Geist unserer Zeit, oder besser der Geist GotteS in der Zei…

  18. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 2

    66 Bayerische Aüü»Mcr'vNhaRvlllRg«N gewohnten Ufem tritt, gelingt es wohl immer wieder ihn zuruckzudammen; allein manches Vorurtheil und manches Unrecht hat er doch unwiederbringlich mit hinabgeschwemmt, und seine ausgetretenen Fluthen habe…

  19. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 3

    ^<_ »-.^_^..^ »v^» v»r VN Zuden und Zudenthum so erfreulicher Art laut geworden, daß wir nicht umhin können, im Interesse deS Glaubens und zum Vonheile der Geschichte, in unseren Blättern davon Act zu nehmen. Bereits hat wohl ^iner unserer …

  20. 1855-03-01 · Heft 3 (März 1855) · page 4

    88 Bayerische KammerverhaudlungkN Manches ersetzt. Und so kam eS, daß die Leute nach und nach durch Uebung einen Marsch, den sie aus der in der nächsten Umgebung liegenden Stadt sich kommen ließen, so einüben konnten, daß man mit klingendem…