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…hte der jüdischen Religionsphilosophie" in zwei Bänden, ebenso von mir eine Biographie S. L. Rapaports, eine Biographie Michael Sachs', und eine ״Geschichte der jüdischen Resormationsbewegung" (im Druck). Außerdem erschienen noch in diesem Verlag mehrer…
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…ntlicht, die später in deuffcher Uebersetzung in Virchow's Archiv abgedruckt wurde; neulich hat er gemeinschaftlich mit Frischmann Puschkins Gedichte in hebräischer Uebersetzung herausgegeben. Blos der Vollständigkeit wegen will ich noch meine Monogr…
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(geb. am 7. Juni 1852, gest. am 6. Juli 1899). Ein Nachruf von A. H. MüNk. S^ine mehr als dreißigjährige Freundschaft hat mich mit dem großen Gelehrten und Forscher verknüpft, der so frühzeitig der Wissenschaft und dem Judenthum entrissen w…
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197 Unsere Wege haben sich getrennt, aber unsere Freundschaft blieb bestehen, und ich verfolgte stetig den Entwicklungsgang meines Freundes. Ungleich den meisten großen jüdischen Gelehrten früherer Generationen, die in der Jugend ausschließ…
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198 für jüdische Geschichte und jüdisches Wissen herrscht, dort wird auch der Name Kaufmanns genannt und gepriesen. Es ist kein Gebiet in der weitschichtigen nachtalmudischen Litteratur, wo Kaufmann nicht mitgearbeitet, keines wo er sich ni…
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… schon früher in die Sitzungsberichte der Kaiser!. Akademie der Wissenschaften einen Vorläufer „Ueber die Theologie des Bachja ibn Pakuda" vorangeschickt hatte. Wie die erste größere Abhandlung Kaufmanns eine religionsphilosophische war, so war es auch sein…
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200 kennzeichnend sei hervorgehoben, daß für „die Sinne" nahezu 300 Werke aus den verschiedensten Zeiten und mannigfachsten Litteraturgebieten und in verschiedenen Sprachen durchgearbeitet oder benutzt worden sind, wobei man in gleicher Wei…
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201 Wohl hat es der Naturwissenschafter besser, auch schon, wenn er die Frage stellt an die Natur; er kann jeden Augenblick die Probe auf die Richtigkeit seiner Antwort machen. Aber ganz in's Leere starrt auch das Auge der Geisteswissenscha…
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202 UM den sich Alles drehte und bewegte, wie er seinerseits die Lasten und Sorgen Aller in seiner tief empfindenden Seele trug, so brachte man chm und seinen wissenschaftlichen Arbeiten in dem neuen Familienkreise, seine hochgebildete Gatt…
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203 Ein Gegenstück zum „Ahnensaal", an dessen Eingang der Genius Heinrich Heines leuchtet, bildet eine andere in die Kategorie der Familiengeschichten fallende Arbeit: „Die Memoiren der Glückel von Hameln", ein seltsames Buch, von einer ein…
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…artigen, edlen aber felsenharten Mannes einzudringen und den in der Tiefe verborgenen Quell zum Aufsprudeln zu bringen. David Kaufmann hat das Wunder vollbracht und so lange „Die echten hebräischen Melodien" rauschen, werden Heller und Kaufmann gemeinsam…
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205 Halt machte zu liebender Versenkung, zu wahrem Gottesdienst. Mögen Andere, mahnte ich lange vergeblich, an der Himmelsklarheit der Griechen, am Hymnenschwung der Veden, an der Urweisheit der Upanischaden, an der Gluth und dem Tiefsinn D…
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…uch bitter werden. Für sich selbst trat er nie ein in die Arena, als es aber galt die Ehre seines Meisters und Freundes Leopold Zunz zu vertheidigen, da scheute er nicht den Kampf aufzunehmen und mit schneidiger Waffe zu Ende zu führen. Wenn wir das we…
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Von Hergang. Karrzwill. ^nd es kam der Tag, da der alte Daniel Peyser dem Drangen seiner Frau nach größerem gesellschaftlichem Verkehr, besonders nach Verkehr mit jungen Männern, nicht mehr widerstehen konnte; denn sie hatten sieben Töchter…
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208 denn er halte Geld gespart, seitdem er als Knabe aus Deutschland eingewandert war. Und das Geld hatte ihm gute Zinsen gebracht, seitdem er es in einem kleinen Badeorte angelegt hatte, der sich schnell zu einem bedeutenden Badeorte ausge…
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209 ließ sein eigentliches Leben dort: Die alte dunkle Synagoge, wo er Vorsteher war, seitdem sein Beutel sich gefüllt, wo er am Samstag seinen Bevorzugten das Privilegium verkaufte, die Bundeslade zu öffnen und in der Thora zu lesen — erli…
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210 in. Das erste Jahr in Highbury, einer reizenden Vorstadt im Norden Londons, vergingen der Mutter und der jüdischen Gruppe der Mädchen wie ein wunderbarer Traum. Sie fanden freundliche, liebevolle Aufnahme in der deutschen Gesellschaft u…
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211 Er war in der That keine imponirende Persönlichkeit mit seinem ungepflegten Bart und seinen blauen Kinderaugen. Aus der Straße fand er das Geräusch, das Hin- und Herschieben des Ghettos und vergaß, seine rochen Hände in Handschuhe zu st…
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212 „Unsinn, er denkt nicht an Euch, es ist nur Höflichkeit von ihm meinen Schwestern gegenüber; hat er nicht ausdrücklich gesagt, das Bouquet sei für mich?" „Sei nicht einfältig, Rebekka, du weißt ganz gut, du kannst ihn nicht haben, die A…
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213 So vergingen fünf Jahre. Da endlich kam das Glück. Ein Regenmantelfabrikant, freilich schon in den Vierzigern, erschien; das Eis war gebrochen, und der erste Myrthenkranz blühte dem Peyserschen Hause. Rebekka, die jüngste der jüdischen …