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— 137 — R. Mose Chages der Krieg gegen die sabbatianische Schilderhebung auf der ganzen Linie entbrannt und besonders in Leon Brieli, dem Rabbiner von Mantua, ein Bundesgenosse gegen Chajjun erstanden, der allein ein Heer aufwog. Salomo Ael…
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— 138 — wie er, dessen Name Viele verleiten und irreführen könne, habe die Verpflichtung, die Stimme zu erheben und seinen Warnungsruf gegen den Jrrlehrer hinausdringen zu lassen. Er sieht sich daher veranlaßt, in den Vorschlägen strafender…
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139 — R. Nastali nicht Zurückbleiben. Die angesehensten und durch talmudische Gelehrsamkeit weithin gekannten Mitglieder des Rabbinates und der Gemeinde Nikolsburg hatten unter dem Einflüsse ihres Führers, des mährischen Landesrabbiners, de…
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— 140 — Namens, um seiner heiligen Lehre, um der unabsehbaren Kette heiliger Ahnen, um der vor Fallstrick und Verführung zu rettenden Gemeinschaft Israels wie um seiner eigenen im Studium des Gesetzes erworbenen Würde willen sieht R. Naftal…
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— 141 — sarnmt seiner schwer ins Gewicht fallenden Gemeinde zum Anschluß an die Aechtung des Verführers zu bewegen. Sobald die Nachricht von der auch in Glogau vollzogenen Ver- Hängung des Bannes über Chajjun eintreffen würde, wolle er sie …
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— 142 — R. Naftali hatte dagegen wiederum vergebens darauf gewartet, seine ersten Zuschriften mit den übrigen Aktenstücken des Streites gegen Chajjun bereits gedruckt zu sehen und zur Versendung an Gemeinden und Einzelne in einer Anzahl von…
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— 143 — an geistiger Bedeutung hatte hervorheben wollen, so konnte es leicht von der Brust des Mannes zurückprallen, der sich noch als Greis dessen bewußt sein durste, daß er den Talmud und alle Quellen der Halacha noch geläufig im Kopfe un…
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— 144 — Heilsuggestionen zur Rettung eines Menschenlebens erforderlich werden können. Alle diese ohnmächtigen Versuche, die Wahrheit zu leugnen, seien übrigens jetzt, nachdem allerorten der Bann über ihn verhängt worden sei, so zwecklos und…
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— 145 — Im Eingänge dieses Briefes, den R. Mose Chages am 9. Februar 1714 unverkürzt an R. Leon Brieli nach Mantua abschickte*), hatte R. Naftali seinem Schmerze darüber Ausdruck geliehen, daß R. Zebi ihm von seiner Absicht, Amsterdam zu ve…
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…et hatten. Kaum ein Jahr hatte die Unterbrechung des Briefwechsels zwischen R. Nastali und R. Zebi gedauert, als sie in Breslau zusammengeführt wurden. Ueber London, Emden, Hannover, Halberstadt und Berlin war R. Zebi Aschkenasi auf der Wanderung …
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147 — den jungen Jakob, der nachmals unter dem Namen R. Jakob Emden mit dem Vater an Ruhm fast wetteifern konnte, als Schwiegersohn zu erwählen. Seit er aber seiner ansichtig geworden war, stand der Entschluß in ihm unverrückbar fest, den s…
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Von mm. In den Landschaften östlich von der Elbe ist innerhalb des deutschen Reiches Glogau sehr wahrscheinlich die einzige Stadt, in welcher Juden seit länger als sechs Jahrhunderten x) ohne Unterbrechung bis auf den heutigen Tag ansässig …
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149 Wenn nun auch bis zum Anbruch der Neuzeit, welche den preußischen Juden die bürgerliche Gleichberechtigung brachte, der urkundliche Nachweis des genealogischen Zusammenhangs mit den so hoch begnadeten Glaubensgenossen die unentbehrliche…
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…raetz selber (a. a. O. XX, 465 ff.) zugegeben. Nur möchte ich für den dritten, den Dajjan R. Elia b. Schabtai Chefez in Wilna (ft. 1790) halten. (Vgl. Finn, S. 173). — i) * 3) Vgl. für Berlin d. Zeitschrift d. Gesch. d. Juden in Deutschlandl, 26…
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151 Salomon Munk, Joseph Zedner, Eduard Munk, Michael Sachs, David Cassel und Meier Wiener. Bei ihnen allen, wie verschieden auch die Ge…
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152 Frankreich eine neue Heimath. Von Lerneifer angetrieben, kam er mittellos und unbekannt 1828 nach Paris, um seinen sprachwissenschaftlichen Studien den letzten Abschluß zu geben und starb daselbst am 5. Februar 1867 als Mitglied des Ins…
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153 wir über den genealogischen Zusammenhang der namhaft gemachten Personen näher unterrichtet sind. Sein Vater Lippmann Samuel Munk war bei der Gemeinde eine öffentliche Amtsperson, zu deren Befugnissen die Aufnahme und Beglaubigung aller …
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154 wenigen von ihrer Hand herrührenden Briefen, die auf uns gekommen sind, eine Frau von außerordentlicher Herzensgüte, Sanftmuth und Gottesfurcht und dabei von einer für jene Zeit überraschenden Bildung und Stilgewandtheit kennen und bewu…
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155 zu den ersten Zierden der Hochschule gehörten. Daneben setzte er eifrig in alter Weise die jüdisch-theologischen Studien fort. Wenn er nun auch bereits in den ersten Semestern eine kleine Anstellung an dem damals gerade neu eröffnten jü…
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15Ö Dictionnaire des Sciences philosopliiques, seine scharfsinnigen Untersuchungen über den Kultus der alten Hebräer in seinen Beziehungen zu den übrigen Religionen des Alterthums, seine überraschenden neuen Aufschlüsse über den Gaon Saadia…