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IV. Der Gottesstaat. 197 in seiner höheren Potenz als Staatsökonvmie, den Staatsmännern insgesammt und Allen, die auf der Erde und vom Brode allein leben mögen, am einleuchtendsten. Auch ist eben so begreiflich dem ganzen ,Volke diestö Elem…
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198 IV. Der Gottesstaat. eigentliche Basis der Religion ist aber oben in den Bezirken des freien Gottesgeistes, und wir arme Erdgeborne (terra« Mi) können uns glücklich preisen, wenn die Spitze dieses majestätischen Gottesbaues, nur die Spi…
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199 IV. Der Gottesstaat. also als Gesetzgeber zu verherrlichen , ist der durchherrschende Gedanke in jenem Werke. Der Ansdruck „Gesetz« ist dann wohl zunächst die Veranlassung, wo nicht zum Mißgriffe, so doch zum Mißverständnisse und zur sc…
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200 IV. Der Gottesstaat. wie man den Staat nicht einrichten solle, ausgestellt. Auch hält'er dafür, daß das pfiffig entworfene Netz von Gesetz, das dazumal Palästina überspann, und das heute noch als „bornirte Erstarrung" in der Anhänglichk…
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IV. Der Gottesstaat. 2VI der Menschheit, dem Stande des Krieges untergeben, ist unberechenbar groß ... . Dauernde Vereinigung, Gerechtigkeit, Nützlichkeit und Vernunft zu lehren, als lebendiges Musterbild.« Wie sollen wir uns die Möglichkei…
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202 IV. Der Gottesstaat. Grunde, weil , bei gleichen Entscheidungszründen für die Werthgebung, die Bestimmung allein, daß ein Religionsstatut einer höchstvollendeten Staatsökonomie ausschließlich dienstbar gemacht wird, das Statut selbst he…
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2V3 IV. Der Gottesstaat. Mvse's. Schiller nämlich macht Moses zum Autor der Verfassung, läßt ihn aber mit diesen seinen Ideen aus der ägyptischen Geheimlehre hervorgehen und zum Prvfanator der Mysterien werden. So haben aber diese sogenannt…
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204 IV. Der Gottesstaat. „beschauliche" und die „des Bedürfnisses." Fürwahr, das Heidenthum hat tiefere, abschreckendere Gebrechen, als die der „Beschaulichkeit" und des „indischen Quietismus." Eben so wohl hat die mosaische Gesetzgebung hö…
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205 IV. Der Gottesstaat. dem geistigen Menschen vorerst den Raum, auf dem er stehe, zu sichern, jene erst nach Abschluß der ersten Verhältnisse an die Reihe der Gesetzgebung gelangen. Wir rechnen hieher, ' daß die Wissenschaften und Künste …
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206 IV Der Gottesstäat. ideellen Philvsophemen sich zuträgt, und wie es besonders in der Jdeenlehre Plato's Statt hat. Dies findet sich mehr oder weniger in allen Fällen ähnlicher Art vor, und auch bei Salvador , dem der Eptract aus der spe…
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IV. - Der Gottesstaat. 207 gestalten, diese in jener zu erhalten. Das höchste Wesen ist nach ihm der Begriff Substanz, und die Nutzanwendung desselben ist seine Vorbildlichkeit zum Staatszwecke; er wird ihm zum Hebel seiner Statistik. Solch…
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208 IV. Der Gottesstaat. für Menschenleben und Menschenheil; das erhabene Metier, die große Wüstenei der Utilitätslehre und Deontologie, als Moralsystem des Säculums, lauern dahinter mit dem ganzen avilirenden Geleite des Speculationsgeiste…
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/ IV. Der Gottesstaat. 209 deutlichem Gepräge ausgedrückt ist. Die Einheit, die uns Salvador verkündigt, ist dergestalt Allgemeinheit, daß unter diesem Begriffe Dinge zusammenzufassen sind, die Salvador am wenigsten als Muster einer guten S…
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210 IV. Der Gottesstaatt religiöse' Sectenwesen- Götzendienerei aller Form, Hofkabalen der schnödesten Art, Priesterverderbuiß und Tyrannei der Fürsten. Was jemals eine verderbte Haremregierung zur Erniedrigung und in den Untergang führte, …
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IV. DerGottessiaat. 2 l l solch« im-' alten und neuen H'sidenthume, in Aegypten und dem indischen Lamaismus vor Augen hat. Es gibt eigentlich nirgends , - weder zu den Zeiten der Richter noch zu denender Könige, eine geschichtliche'Thatsach…
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212 IV. Der Gottesftaat, Prosa , lindem er spricht : Ihr sollt mir ein Volk von Priestern werden; o'est-ü--stirer ihr sollt nicht, wie das Volk in. Aegypten, in Indien, in Paraguay einer Pfaffenkaste untergeben sein, die für sich allein den…
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i IV. Der Gottesstaat. 2L3 Deßhalb denn die Abgötterei, die bei Gebildeten unseres so trefflichen Zeitalters (bei Leo bis auf 1835)-als eine Art von Ungezogenheit, als ein Mangel gehöriger Intelligenz oder „als Verletzung der Achtung, die m…
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SIL IV. -- Der Gottesstaat. redete'und di^HüManität des großen Herodes herausstrich. Lev verläßt stWn Vater, verleugnet De Wettel Er läßt sich sogar herab , dem -jüdischen Volke aus der alttestamentlichen -Epoche « einige Höflichkeiten und …
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VI Uebev die jüdische» Tranergebräuche. 215 bräuchen. - . Diese wurden daher von den ausgezeichneten Reisenden ialler Zeiten, ' von Länder- und Völkerentdeckern einer vorzüglichen Aufmerksamkeit gewürdigt und mit Sorgfalt und Genauigkeit be…
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216 VI. Ueber die jüdische« Trauergebräuche. man sich von der Hand des Herrn getroffen fühlt und sich eine Buße auferlegen zu müssen glaubt. Der Aberglaube vermag ferner über schwache Seelen gar viel, nnd Mancher würde den abgeschiedenen Ge…