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tigen Formsteigerung des Organs sprechen darf. Der w esentliche Durch - formungsfortgang geschieht aber sicherlich innerhalb der Zellen, schon im Kindesalter läßt er sich an Veränderungen der Feinstruktur erkennen, die man, weil sie mit dem…
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wir noch einmal jenen konzentrischen Gang der Lebensaktualität, wie wir ihn bei der leiblichen Entwicklung fanden. Auch hier wird die Welt mehr und mehr dem Individuum einbezogen, eingestaltet, oder - wie wir auch sagten - dringt die Welt v…
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liehen Welt. Wenn wir das Wort „wandeln" in seiner ganzen Sinnfiille nehmen, so entwandelt sich die Seele zu Welt, und die Welt wird verwandelt in Seele; und das ist das Leben der Seele, das Leben aus der Wirklichkeit der Welt in die Wirkli…
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seinen Standpunkt wahrt, nicht den des anderen mit seinem Anspruch, ebenso berechtigt zu sein, untergräbt? Das wäre eine schlechte Toleranz, eine falsche Bescheidenheit. Wir leugnen nicht, daß es möglich ist, die Idee des Menschen in der We…
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lebendigen Ganzen zu sein. In der ewigen Aktualität, dem ewigen Kommen des Reichs haben wir teil an der Ewigkeit, an der absoluten Gegenwart, sind wir die „von Gott angerufene Seele". Das ist, wie ich glaube, in der Lutherschen sola fides e…
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dauerndes Leben offenbart, auch fortwirkendes Leben zum Ganzen hin ist, an dem fortgehenden Leben mitträgt, von dem es die Norm seiner Selbstgestaltung empfing. Und noch eins wissen wir aus dem geschaffenen Leben: daß die Selbstverwirklichu…
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Römischen Rechtes war ein lebendiger Vorgang, war in jenem Prozeß der Einbeziehung und Verwandlung der Welt. Und ebenso verstehen wir es aus dem Gleichnis des Lebens, daß die mittelalterliche Kirche immer gestaltungsmächtiger, einformender …
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an. Noch einmal fängt an der Peripherie der Prozeß der Selbstverwirklichung unter der höheren Norm und aus dem Materiale der Welt an, Noch ist nicht wieder die breite Zone normierter Welt, gestalteten Lebens dazwischen geschaltet, das aktue…
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EUGEN ROSEN STOCK DIE POLYCHRONIE DES VOLKS 7. Die Rückkehr zum Ursprung Der Wiedergewinnung des Mythos war der Aufsatz ..Lehrer oder Führer?44 gewidmet, der im ersten Heft dieses Jahrgangs erschien. Der Mythos, der am Ursprung der Völker i…
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Jugend braucht Theorie; die Individualität des Alters braucht Praxis, um sich zu vollenden. So sind in jedem Augenblick, wo das Volk der Menschen vor dem Angesicht seines Schöpfers sich darlebt, zwei Mythen mindestens nebeneinander wirksam …
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keit in die Urzeit und ihr Urbild des Stammes hinüberzufinden, wie es schwer war, aus Mittelalter in Neuzeit hinüberzugelangen. Aber wenn die drei Akte sich gegenseitig widerstreben, so vollziehen sie sich trotzdem nach einem Gesetz. Keine …
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Der Mythos kommt also in eine ganz öffentliche, ganz ungebundene, ganz weltliche Gesellschaftsordnung als Zusatz und Bestandteil hinein, damit diese durch ihn zur Geborgenheit und Gebundenheit einer Volksordung genesen könne. Damit verliert…
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allein in Frage kommt, da für den Mythos keine Endgültigkeit mehr gefordert werden kann, so habe ich dafür den Namen des Einährigen Gebildes vorgeschlagen. Einaltrig also heiße eine Ordnung, nicht weil sie ~> oder 30 oder 100 Jahre lebe, so…
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Spannungen dieser Dynamik entspringt das, was eben zu ,lehren4 wäre, und das ich mir auch als überzeitlich denken kann, denn es muß jenes Gebäude, das .auf zwei Augen6 beruht, überdauern/6 „Auf zwei Augen" ruhen die einaltrigen Ordnungen, n…
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begreifen, nicht weil er zur Welt kommen muß, sondern weil er aus einem Stück Welt sich wieder herausarbeiten möchte. Er muß begreifen, um ein Stück seines Lebens zu überleben, um weiter zu leben. Indem er begreift, begrenzt und beschränkt …
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gebot der vorhergehenden Generation gehalten wird, auch wo sie den Kitt zwischen den Generationen bilden könnte. Auf den ersten Blick gleicht unser geistiges Tun also mit Notwendigkeit dem Naturprozeß, kraft dessen von Millionen ausgestreut…
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zeichnet, wenn er den Dichter selber daraufhin eine „Hoffnung44 zu nennen wagt. Vielleicht war das kritisierte Werk gerade das beste Werk dieses Autors, oder es bleibt sein einziges oder aber es wird das letzte gewesen sein. Aber der Begrif…
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nicht erträgt, bloß allgemein mit unter den anderen begriffen zu werden. Er fordert und kann fordern, daß er, den die Sache so ..ganz persönlich66 angeht, nicht so allgemein angesprochen werde. Er rächt sich für die entwürdigende unpersönli…
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Wortes jung der Mensch ist (nicht entfernt alle „Jungen" sind es; vielleicht die wenigsten), desto weniger weiß er-eher noch andere - wo gerade sein endgültiger Mensch sein wird. In einem Menschenkind stecken alle Kräfte von Tier und Pflanz…
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scheiden, scheiden! Ich kann bewußt und unbewußt, volkstümlich und adelig, Kind und Mann, Dichter und Politiker usw. in so hohem Grade sein, weil ich a) das, was ich jeweilig bin, immer ganz bin; und b) es dann, von allem andern, was ich bi…