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  1. 1866-01-01 · 1866 · page 23

    … Urtheil der neueren Aegyptologen den Stempel einer aus einheimischen Quellen geschöpften Kunde: und je leichter man in Alexandria, dem sonst15) bezeugten Aufenthaltsort des Chäremon, sich zugleich auf ägyptische Priesterlehre und auf stoische Philos…

  2. 1866-01-01 · 1866 · page 24

    22 zuweisen, welche das Anerkenntniss enthalte, dass cdie Gottheit nicht blos den Menschen durchdringe und die Seele nicht blos in dem Menschen ihre irdische Wohnung aufgeschlagen habe, sondern fast dieselbe (<;%sdbv f} avzrj ipvyr} p. 168,…

  3. 1866-01-01 · 1866 · page 25

    23 dem jüdischen Volk die Ausübung seines auch das Essen "vieler Juden. Thiergattungen verbietenden Gesetzes erschwerten. Porphyrios nennt dann die drei Secten oder, wie er sich nach Josephus' Vorgang ausdrückt, die cdrei philosophischen*) …

  4. 1866-01-01 · 1866 · page 26

    24 (2 c. 22—31) gegebene Abriss äer mosaischen Gesetzgebung vorgeschwebt haben, aus welchem er auch wirklich einige Sätze 17), jedoch mit richtiger Hervorhebung ihrer von den Sectenunterschiedeu unberührten Allgemeingiltigkeit, dem Nachtrag…

  5. 1866-01-01 · 1866 · page 27

    25 rund der Ausgegossene geht oft auf die jämmerlichste Weise Essäer. fzu Grunde: Josephus Bell 2, 8, 8; p. 150, 20 Bek. TOIOV'COIC f.lhV OQXOIC TOVC TTOOGlOVlUZ Porphyr ins p. 174, 9 roiovToi [isv ot ooxoi. ot ccXovtzc xcä sxßXfjitsvTsg (s…

  6. 1866-01-01 · 1866 · page 28

    26 'liehen Bande ledig geworden, dann freuen sie sich, als seien sie caus langer Knechtschaft erlöst, und schwingen sich himmelwärts: Forphyrius p. 175, 5 losephus Bell. 2, 8, II; p. 152, 7 Bek. xal yäq sqqazai nag' avxoXg ijös q S6%a, (fd-…

  7. 1866-01-01 · 1866 · page 29

    27 Städten Judäa's wohnen, tiberall offene Häuser, von deren Besitzern der reisende Ordensgenosse, auch wenn sie ihn früher nie gesehen, wie ein vertrauter Freund aufgenommen wird; csie reisen daher gänzlich ohne Gepäck, aber der Räuber weg…

  8. 1866-01-01 · 1866 · page 30

    28 Die Vergleichung zeigt, dass Porphyrios die Speiseordnung bis auf Einen Punkt in treuer Wörtlichkeit abgeschrieben hat; sogar die Sonderung des Bäckers von dem Koch, welche doch eine gewisse Rücksicht auf die Launen des Gauniens verräth,…

  9. 1866-01-01 · 1866 · page 31

    29 fleischten Verehrer des Menschenopfer fordernden Moloch in den, Phöniker. Dienst der pythagoreischen, sogar die Thiere schonenden Askese zu pressen. Wenigstens begnügt er sich mit einem ziemlich kurzen Excerpt (p. 17G, 16—177, 3) aus ein…

  10. 1866-01-01 · 1866 · page 32

    …inzugefügt wird über die Bedeutung der Thierfiguren auf dem Amtskleid des 'Löwen/ bildet, in Verein mit dem Wenigen was Origenes aus Celsus' (6, p. 290 Spenc.) gelegentlicher Beschreibung der Mithraspforten aufbewahrt, den einzigen Anhalt, der jetz…

  11. 1866-01-01 · 1866 · page 33

    …n der alexandrinischen Bibliotheken zusammengetragen hatte. Darin werden aus einer nicht näher bezeichneten Schrift von Aristoteles' Mitschüler, dem Chalkedonier Xenokrates, drei noch zu dessen Zeit in Eleusis als Satzungen des Triptolemos verbreitete…

  12. 1866-01-01 · 1866 · page 34

    Jovianus Porphyrios' Werk und besonders dessen viertes Buch plündert, verdanken wir eine Vorstellung 21) von der Art wie Porphyrios seine Zeugenreihe aus den Urzeiten der griechischen Bildung bis in die Periode der entwickelten Philosophie …

  13. 1866-01-01 · 1866 · page 35

    33 von Seiten der Frömmigkeit (svösßeia) prüfen, mit besonderer des} Rücksicht auf Clodius' Einwand, dass die von den Göttern in Ora- 5 kein und sonstigen Geboten verlangten Thieropfer mit der pythagoreischen Blutscheu in Widerspruch stände…

  14. 1866-01-01 · 1866 · page 36

    34 heiten des Opferrituals mit allen Künsten Vergeistigender Allegorie für den philosophischen Standpunkt zu rechtfertigen. Bedenkt man ferner, dass, als Porphyrios sein Werk über die Enthaltsamkeit herausgab, das Christenthum bereits seine…

  15. 1866-01-01 · 1866 · page 37

    35 und dieses zweite Buch nicht über Gebühr anzuschwellen, selbst von den Auseinandersetzungen über Opfer, die er in seinen Quellen fand, nur die cHauptpunkte (xa xsyälaia p. 103, 15)3 ausgezogen, und wenn jenen Auseinandersetzungen anderes…

  16. 1866-01-01 · 1866 · page 38

    3G auch innerhalb der philosophischen und geschichtlichen Stücke, die er aufnahm, gestattete er sich die "Kürzungen/ welche das cEbenmaassJ seines Werkes zu verlangen schien.! Wie unantastbar nun auch für jeden Verständigen der theophrastis…

  17. 1866-01-01 · 1866 · page 39

    37 S^aicpviiQ ovdslg evqslv iSvvazoJ.3 Dieselbe Erzählung, welcher wohl das Andenken an eine vulkanische Erschütterung zu Grunde liegt, berührt Simplicius in seinem Commentar zu Epiktet's Handbuch (§ 38, p. 222 Heins.). Er sagt dort, die ei…

  18. 1866-01-01 · 1866 · page 40

    38 verschriebenen Namen 0s6nof.i7iog zu dem richtigen OsöyQacfioQ timgeschrieben hat auf Grund der Parallelstelle des Photios und des nicht minder beweiskräftigen Umstandes, dass von einer Schrift des Theopompos Ueber Frömmigkeit nirgends e…

  19. 1866-01-01 · 1866 · page 41

    39 gereinigter Gestalt und mit einer die Worterklärung ersetzenden BJ!gJsaiu Übertragung: Es mag wohl, wie Theophrastos sagt, eine unzählbare Reihe von Jahren sein, seitdem jedenfalls der geistig gebildetste Menschenstamm, der das hochheili…

  20. 1866-01-01 · 1866 · page 42

    40 körper begrüssen und ihnen ewige Feuerehren widmen wollte. Jene Gottheiten sind es ja auch, denen in den Tempeln ewiges Feuer, als ihrem Wesen am meisten ähnlich, unterhalten wird. Weil nun die Erdgewächse in Rauch aufgingen, so bildete …