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  1. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 20

    …ng (Widerspruch), sondern die nähere Par. 8, 9 (und Sifri Ree v. iun?); vergl. Tosafot Rosch Haschana 12a. Bechorot 54 (Maimonides ist jedoch bekanntlich anderer Meinung). — Schemini Par. 91; vergl. Tosafot Baba Batra 66, wo hinzugefügt wird 2"rc vm …

  2. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 21

    21 Auseinandersetzung von 1, 27. — „Ein Grosses, dem Menschen Unerfassliches wird durch ein Kleines dargestellt, um es verständlich zu machen (nyew-kvw yno p\xn yac-nS iapa-nSrow hra -c-o). So Arnos. 3, 8: Brüllt ein Löwe, wer fürchtet nich…

  3. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 22

    Hagada sind daher nicht Normen zu suchen: sie will nur deu Gedauken anregen, auf den Trost hindeuten, der Gegenwart mit ihren Trübnissen und Drangsalen ein Bild aus der Vergangenheit entgegenhalten und die dieser gewordenen Hilfe und Rettun…

  4. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 23

    23 (Numer. 15, 53), weil das Blaue ähnlich dem Meere, das Meer dem Himmel, der Himmel dem Throne der Herrlichkeit Gottes u. s. w." (also eine Erinnerung an die Grösse Gottes in der Natur).— Kaum als Allegorie, sondern als treffliche moralis…

  5. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 24

    24 Uebersetzung dem Gebiete der Hermeneutik an; hier möge nur erwähnt werden, dass sie mitunter durch Einstreuung halachischer und hagadischer Momente als Exegese erscheint *). Regeln, die diese Exegese normirten, sind, da der Ausdruck auch…

  6. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 25

    „Wenn Du, o König! ein grosses Heer aussendestr so sagt man, der König hat eine grosse Hand u. s. w." Das Herabsteigen Gottes auf den Berg (Exod. 19, 20) bezieht er auf das Feuer und die Flamme (das. 19, 18, 20, 15), welche brannten und doc…

  7. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 26

    …erauf v.'6 und. 32 zusammen. 2) Nomin. mutat. pag. 1070. 3) De ebrietate p. 254. 258. 4) Confus. Linguar. p. 326. Schon Origenes Homil. 15 in Jerem. Tom. HI. p. 225 führt beide Lesarten an. — Bekannt ist, dass Philo Gen. 15, 15 rgarfois (quis rer. …

  8. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 27

    Bekanntschaft mit der Lehre und ihrem Gesetze als des früheren Jugendunterrichts auch nicht mit einem Worte gedacht! Mag bei der Betrachtung des philosophischen Standpunktes Philo's, welche Stellung er im Neuplatonismus einnimmt, und wie du…

  9. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 28

    zersetzt worden, und die neuere Schule hatte sie nicht ersetzt. Was konnte also vielen an der Tagesbildung uud den philosophischen Bestrebungen der Zeit lebhaften Antheil nehmenden alexaudrinischen Juden willkommener sein als der Inhalt, de…

  10. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 29

    …eiste aufthut" war die feste, durch die mit ihrem Innern zusammengewachsenen Fremdelemente geweckte Ueberzeugung dieser Alexandriner. Und so entwickelte sich die alcxandrinische Schriftforschung, deren Ausdruck die Allegorie, eine geheime, dem einfache…

  11. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 30

    …fgesucht werden: sie liegen in der Ascese, dem sich Losbinden vom Irdischen. Die Ascese ist zwar nicht Selbstzweck: die Alexandriner waren noch nicht zu der finsteren Ansicht gelangt, dass Selbstkasteiung und Abtödtung an sich verdienstlich seien/es wi…

  12. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 31

    31 und der endlichen Schöpfung. Es wird auf ihn zuerst durch den Gedanken hingewiesen, dass so wie ein geschickter Baumeister zuerst in seinem Geist den Plan einer von ihm zu erbauenden Stadt entwirft und daselbst deren einzelne Theile, Tem…

  13. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 32

    …ie das Gesetz tiefer erforschen" sind wahrscheinlich Therapeuten, vergl. oben. 5) Ueber das Verhältniss Philo's und der Alexandriner zum Ouiastempel, vergl. Ucber den Einfluss S. 157; Monatsschrift 1. Jahrg. S. 273 ff. 6) Doctrin des Oniastempels schei…

  14. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 33

    … aussen mitgebracht worden, und ihnen sollten die Interpretationsregeln angepasst werden. Doch gehen wir daran, wie die Alexandriner die Schrift nach ihrer Weise interpretirten und welche Regeln bei ihnen hervortreten. 1. Die Schrift darf kein Wort zuv…

  15. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 34

    '/«?'#• Wozu der doppelte Ausdruck? Du sollst dich ganz daran sättigen, mit Vergnügen und Bedacht essen. Der Garten in Eden ist den Alexandrinern die Weisheit oder Tugend, die in Eden gepflanzten Bäume die einzelnen Tugenden: an ihnen also …

  16. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 35

    35 stehen: Abraham war alt, weil (da) Gott ihn gesegnet hatte, weil Gott sich auf seinen geistigen Theil nach jeder Richtung herabgelassen hatte *). Hierher gehört auch, dass ein Wort hinauf- und hinuntergelesen werde. Levit. 19, 23 s xdqno…

  17. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 36

    so zu geben: es verdarb alles Fleisch den zu Gott führenden Weg des Immerwährenden und Unverderblichen *)• Aus der Etymologie. Wir werden weiter bei den Eigennamen ausführlicher hierauf zurückkommen. Hier bemerken wir kurz, dass Philo sich …

  18. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 37

    …^«) verwandte Zahl8). 6. Ein noch bedeutenderes Element der Allegorie bilden die Eigennamen der Schrift. Je weniger die Alexandriner mit der hebr. Sprache bekannt waren, desto mehr hatten die unübertragenen fiiccv ll&(6v, tva rl Tt3v &£as d%itov xcnavo…

  19. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 38

    …de massgebend für die Kirchenväter und es bildeten sich Onomastica, deren zwei (eines ein Extract aus Philo, das andere Origenes angehörend) sich bei Hieronym. Opp. 1, 2 finden. Zu verwundern ist, dass auch Hieronymus ein solches an groben Feldern …

  20. 1854-01-01 · 1854 · p. Seite 39

    'AßQrcu und AßQccäu einnimmt (die Schrift selbst weiset keineswegs darauf hin) aus der Etymologie hervorgegangen. "Aßqa/x bedeutet mer^q /u(tsu)qos der erhabene Vater; *ApQ(«ii* ist mm?? txXtxroe nyoZs der auserwählte Vater des Schalles, de…