-
…ht den Weg zum geschichtlich-künstlerischen Erleben- Für den geschichtlichen Menschen ist es dagegen der reinste Genuß (Eduard Meyer z.B.). Die andere Art der Geschichtsschreibung ist die Wegzeigung zum geschichtlichen Erleben, Wir spüren dann den Hist…
-
bei stumpfen Mensehen jede Mühe des Erweckens von Kunsterkenntnis vergeblich ist. Das befreit uns nicht von der Pflicht, immer.wieder den Versuch zu machen u*d. unsere Methoden zu verbessern: „als ik ken". sagt van Eyck. Der Grund des bishe…
-
die rekhabitische Bewegung sind. Außerdem befasse man sich mit Quellenstudium! Dieser Unterricht erfordert vor allem Wissen, ist aber auch sonst ver? hältnismaßig leicht. - / . Die Brücke zur dritten Phase, die ich die geschichtsphilosophis…
-
vorwiegend in den ältesten Formationen. Uid so saugen die Gebhte des Palaiozoikuirs die dichteste Bevölkerung an nücübertreffen an Volkszahl die f nichtbarsten Landesteile. Wenn sich die engliscc: Bevölkerung in einem Jahrhundert von 9 Mill…
-
…arf. Selbst in den Vereinigten Staaten macht sich der Unterschied der „Northen ers* und „Southeners" schon geltend. Bei Alphonse Daudet ist an den tollen. Lügen des Tartarin aus Tarascon nur die vergrößernde Kraft der südlichen Sonne schuld. Wie des Süden…
-
fremder Länder kennen lernen als aus der Dichtung: Homer zeigt uns das östliche Mittelmeer, Shakespeares Macbeth Schottland und Walt Whitmann Amerika- In der Baukunst spielt ei…
-
elementarer, erlebnishafter Einwirkungen noch ganz im Floß, aber die Zeichen einer V/andiung zur Bewußtheil und erhöhten Richtung sind übermächtig zu spüren, und es ist an uns diese Entwicklung immer mehr zu erweitern und zu vertiefen. f No…
-
# So will ich versuchen, an dem immerhin , beschränkten Thema eines Blau-Weiß-Liederbuches mit seinen besonderen Notwendigkeiten, Forderungen und Begrenzungen die Hauptlinien des großen Problems zu verfolgen, das einen wesentlichen und inne…
-
druck unserer eigensten Wesensart geworden. Es ist nicht fibertrieben, wenn wir behaupten, daß sich das jidische und hebräische Lied bei uns mehr als Verständnis, daß sie sich in unserm Herzen einen Platz errungen haben." Wenn Kaufmann dann…
-
flächliche Beschäftigung mit diesem komplizierten Produkt einer ganz eigenen kulturellen Entwicklung, aber indem er den Anspruch einer absoluten Wertung macht, es als gleichwertig, ja als gewissermaßen überragend im Rahmen aller andern Volk…
-
Wirkung die Linie dieser Entwicklung verstärkt, jene eigentümliche unendliche Melodie, die einen ausgesprochen recitativartigen Charakter trägt und deutlich ihre primitive Entstehung aus dem gesprochenen Wort erkennen läßt Eine seltsame Abw…
-
artige Unstimmigkeit: wir haben zwar eine — wenn auch beschränkte und mannigfach verbildete — jüdische Melodie, aber keine entsprechende oder sie bedingende, ja ihre Existenz erst möglich machende Harmonie. Hier erscheint mit schmerzhafter …
-
Taktstriche, diese ganze in Reihe und Glied gezwängte Ordnung — dort ist es ein ungezähmtes Ganze, in anderen lockeren Rhythmen hin und her flutend, in anderer Tonalität sich bewegend und in vielen Viertelzwischentönen unbestimm- . bar, ung…
-
Weg als falsch erscheint. Und nur in diesem Sinn ist alles Vorangegangene und alles Folgende zu begreifen. Vorangestellt aber sei kurz die wesentlichste Ursache der so entgegengesetzten Standpunkte: Kaufmann ist ungeachtet seines starken na…
-
einer Produktivität, die irgendwie im Einklang stehen muß mit der Gesamtheit unseres Gewordenseins inmitten der fruchtbaren Kräfte der europäischen Kultur. Das Jahrhundert, das uns, wie in zahllose andere, tiefen Zusammenhänge, so auch in d…
-
l ebevoll den Sinn alles Durchgangenen bejahen und sich den neu anquellenden Strömen einer bisher verschlossenen Vergangenheit öffnen, doch nicht, indem eine romantische.Wertung diese gegen jenes ausspielt: mit einem Optimismus, der nicht e…
-
hafte und der jüdisch materialistische, sich selbst grausam bewitzelnde Humor stößt ihn ab. Alle die als brennendes, lähmendes Erbe empfundenen Eigentümlichkeiten des Ghettos, die auch seinen Geist unbewußt geformt und zerrissen haben und a…
-
jlrbfeilen einer bedrückenden Vergangenheit befreiend erlöst und sehnen sich nach keiner Ruckverwandlung, nach keiner Assimilation an das Ghetto, in einer noch so bestrickenden, gemütvollen Form. So erhält die Theorie hier von der Wirklichk…
-
nur an die Anfangsstrophe von „Hoj eres moledet*, der die Melodie* eines Irgend* wie russischen Militärmarsches (manche behaupten, es sei die schwedische Na« tionalhymne) beigegeben"ist, und an die blasse, ganz unoriginelle Färbung der' mei…
-
gesfreudgkeit manches welke Blatt zeigt, so treten hier tiefere Ursachen nach außen hin in Erscheinung Ein eigentümlicher Konflikt, seit langem vorbereitet, doch nun erst drängend geworden, entwickelt sich zwischen dtm Volkslied und der Kun…