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399 Nr. 59. Bei dem Begräbnis des am 13. Siwan 447 verstorbenen Josef Mainz, hielt der Rabbi Hirsch eine rührende Leichenrede. Am nächsten Tage erhielten die Vorsteher eine Zuschrift des Edelherrca Waldegg, er habe gestern abend von dem Haj…
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4C0 Nr. 68. Bericht über den Besuch des vielgeliebten Regenten in der hiesigen Altsynagoge am 2. Pfingsfeiertage 1498. Er bewunderte den 271 Jahre alten Tabernakel Vorhang. Nr. 69. Klagebrief über die Konfiskation sämtlicher jüdischer Büche…
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401 Nr. 77. Alle Inschriften der Grabsteine sollen in genauer Abschrift in ein Buch eingetragen werden. Wer sich nicht nach der Abschrift richtet, dessen Grabstein soll unkenntlich gemacht werden. Nr. 78. Joachim Mendel und seine Brüder hab…
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402 Nr. 85. Um die unaufhörlichen Streitigkeiten zwischen Vorsfce&eni und Rabbinern zu beenden, sollen diese nach dem Bespiele anderer Juäengememdan. eine * Anzahl unparteiischer Gemeindemitglieder bestimmen und eine Ordnung festsetzen lass…
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403 Nr. 93. 1473 Bericht über die verheerende Pest, £egan die alle Mittel zwecklos sind. Nicht einmal Amulette — Kameoth — wirken. *fmm den 7 Gemeindevorstehern starben 5, manche Familie ist ganz ausgestorben, in mancher Synagoge nur 20 Mit…
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404 Nr. 102. Gestern nachts... Tamus 11h wurde ein herrlicher Regenbogen gesehen. Nr. 103. Sämtliche Verordnungen der Gemeindeältesten und Rabbinatsbehörde sind von den Synagogsvorstehern chronologisch geordnet, aufzubewahren und auf Verlan…
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405 Gemeindevorsteher und Rabbinatsbehörde. Nr. 111. Die am Versöhnungstag gebeteten Stellen.- lemakosenu aruchas mosor haaleh; döresch domim oßom jiskor; rabas sowoh loh nafschenu bus hasonim haben viel Mißgeschick gebracht, darum sollen s…
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406 neues Unheil; man verlangt unerschwingliche Summen. Von den österreichischen Juden Hilfe unmöglich, da sie selbst in ähnlicher Lage sind. Die Vorsteher werden eingekerkert, Geschäfte gesperrt, Synagogen und Frauenbäder geschlossen. Endl…
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407 mal am Tischobeaw die Thoravorlesungen hören. Erst in Kigow nach 2 Monaten hörten sie wieder die Thoravorlesung. Die 38 Familien waren auf 160 Personen zusammengeschmolzen. Nach 4 Monaten langten sie in Schernobil an, wo sie nicht die v…
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408 Nr. 135. Alle, die Bier, Meth, Branntwein ausschänken, haben ihre Lokale um 3 Uhr (neun Uhr) nach Hinausheißung der Gäste zu schließen. Nr. 136. Einzelne Bier- und Methwirte lassen trotz mannigfacher Verbote ihre Gäste Würfel, Delanka's…
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409 der zu nehmen. Der Vertrag gilt vom 1. Kislew ab 18 Jahre bis Ende 1603. Nr. 141. Dienstag Nacht vom 11. auf 12. Elul brach ein großer Brand aus, der sechs Tage lang dauerte, nur durch starke Regengüsse gelöscht wurde. Die Einwohner von…
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410 Das Testament des Jakob Hirsch Bi(a)ch Feilbogen. Heinrich F1 e s c h, Dolni Kounice. Das Testament, welches ich hiermit der Öffentlichkeit übergebe, ist die letzte Willensäußerung eines gottgläubigen Man…
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411 au den Ort meiner Ruhe bringen; ihr Verdienst wird mich beschützen. Darum gebe ich ihnen bekannt, was sie thun sollen. Das erste ist: 1. An meinen Sohn den Rabbiner6) Josef,7) sein Licht leuchte,8) stelle ich die Bitte, daß er im Jahre …
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412 3. Meine Frau20) und meine Kinder21) dürfen meinen Leichnam nur in einer Entfernung von vier Ellen von der Bahre begleiten, nur zwecks Einreißung des Kleides (Keria) dürfen sie sich der Bahre nähern. Dies gebiete ich ihnen und sie werde…
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413 aus dem Munde des Predigers anzuhören, dieser folgt die Verrichtung eines Gebetes. In meinen Augen ist diese Einführung nicht richtig, muß man doch bei der Abhaltung dieser Rede sehr vorsichtig sein, darf ja auf dem Friedhofe nur vom To…
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414 Wie schön (löblich) wäre es, wenn alle, die mit meiner Leiche in Berührung kommen, sich vorher in einem Tauchbade,34) oder durch Übergießen von 9 Maß35) Wasser reinigen. 9. Ich bitte die Bewohner dieser Stadt insgesamt und jeden Einzeln…
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415 der Gemeinde einverleiben sollen. — Die Trauerredner bitte ich, bei meinem Leichenbegängnisse keine Lobreden zu halten, sie mögen vielmehr darauf hinweisen, daß mein Augenmerk nicht auf das Geld gerichtet war, daß ich manch gute Einrich…
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…ater Mose Lob Biach war Rabbinatsassessor in Nikolsburg.47) Jakob Zebi F., Schwiegersohn des Neu Raussnitzer und spätem Holleschauer Rabbiners Josef Freistadt,48) lebte nach seiner Hochzeit im Hause des Schwiegervaters in Holleschau und folgte später e…
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417 64 und 65, J. 1851; Weiss J. H., Sichraunausai (Lebenserinerungen) S. 48. 8) Nerau jair, Euphemie für Lebende, siehe Zunz, zur Gesch. und Literatur S. 455. 9) Die Niederschrift der ältesten Halacha (Norm) wird Mischna (von schana lernen…
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418?e) Hebr. secher Zadik liwracha, Provb. 107. Euphemie für Verstorbene, siehe Zunz 1. c. S. 456. 27) Anlehnend an Provb. 175 „Wer den Armen verspottet, schmäht seinen Schöpfer", wird unter anderem auch das Lesen aus der Tora angesichts Ve…