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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1929-01-01 · 1 (1929) · p. Seite 417

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
1 (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 417 (sequence 421)
Language
German
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417 64 und 65, J. 1851; Weiss J. H., Sichraunausai (Lebenserinerungen) S. 48. 8) Nerau jair, Euphemie für Lebende, siehe Zunz, zur Gesch. und Literatur S. 455. 9) Die Niederschrift der ältesten Halacha (Norm) wird Mischna (von schana lernen), deren Kommentar Gemara (gamar lernen) und beide zusammen Talmud (lamad — lernen) genannt, deshalb wird für Mischna- oder Talmudstudium der Ausdruck „lernen" gebraucht. Das Mischnalesen für das Seelenheil der Verstorbenen beruht auf Buchstabenparität. Die Buchstaben M Sch n H bedeuten M(i)sch n(a)h und in anderer Reihenfolge bedeuten dieselben Buchstaben n sch m h (N(e)sch(a)m(a)h Seele. 10) — Lesen. 1A) Das Gebet für das Seelenheil der Verstorbenen nach dem Mischnalesen beginnt mit den Worten: jehi razaun (= Möge es dein Wille sein). 12) Unterscheidung. Nach Eintritt der Nacht wird in einer Segensformel die Unterscheidung zwischen Heilig und Profan, zwischen Sabbat und Werktag ausgesprochen. 13) Hebräisch: „Nafschau tehe zerura bizraur hachajim", Euphemie für Verstorbene, siehe Zunz, 1. c. S. 457. **) Psalm. 7838. «) Siehe oben n 13. 16) Titel hrr — haraw reb. s. o. n 3. 17) Psalm 119 ist alphabetisch geordnet. Je 8 Verse beginnen mit einem der 22 Buchstaben des Alphabetes. «) Titel Mhrr, s. o. n 3. ») S. o. n 8. 20) So wie in der Synagoge strenge Scheidung der Geschlechter vorgeschrieben, so sollen Frauen auch bei andern öffentlichen Anlässen von den Männern strenge geschieden sein. Nach Sohar, Abschnitt Wajakhel, könnte dies leicht mit Gefahren verbunden sein, vergl. Tur Jore dea 359, das. Bet Josef und Jore dea 359 Abs. 2, das. Sifse Kohen. 21) Nach kabbalistischer Anschauung irren die aus Pollutionen geschaffenen Lebewesen im Weltenraum umher, damit sich diese unsichtbaren Wesen der Bahre nicht nähern, sollen auch die leiblichen Kinder dem Sarge in eitriger Entfernung folgen; vergl. Gebetsammlung Likute Zebi, das an Festtagen beim Mussafgebete, während der Vorbeter Umipne chatoenu recitirt, zu verrichtenden Gebetes. 22) Tölzl, Telzl, aus dolce Tolze, Verkf. Tolzel, Telzel. Sie war die 2. Gattin des Jakob Gleiwitz-Klein, der am 8. Mai 1810 als Rabbiner von Austerlitz gestorben; vergl. über denselben Flesch H., in Hickls jüd. Volkskalender 1924/5 .S. 36 ff; ders. in Jahrb. für jüd. Volkskunde 1924/5 S. 594 ff. Am 25. Oktober 1815 verlangt Tölzl von der Gemeinde Austerlitz die leihweise Überlassung des Toravorhanges, welchen sie der Gemeinde gespendet, dieser sollte in Ostrau bei ihrer Trauung als Trauhimmel Verwendung finden, s. Hickls jüd. Volkskal. 1. c. S. 42. 23) Gen. "23- 2*) Hebr. Chewra Kadischa. 25) Schöndl war die Tochter des Josef Freistadt, vergl. über denselben Flesch H. in Jahrb. der jüd. literar. Gesellschaft XVIII S. 38; siehe Einleitung Ohaschrat Majim.

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