Mannheim
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  1. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 81

    — einher bleiben einige Seiten, wo [Unverheiratete und Zugereiste] aufgeschrieben werden und ebenso den Toraabschnitt bemeiden [und wie viel der Betreffende gespendet],1) 166. [Der Syn. Verw. muss an jedem Freitag das vom S> D. einkassierte…

  2. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 82

    — 82 — Rabbiner hat] bei den [Taxatoren] zu sitzen, bis sie die [Liste] •verfertigt haben, auch [der Vorsänger und der S. D.] müssen eben bei ihnen bleiben. [Die Taxatoren] haben zu genießen je -30 Zalmer, [der Rabbiner, Vorsänger und S. D.…

  3. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 83

    — 83 — ausmas] 16 Schock. Die 24 Schock Pleten werden in 4 [Abteilungen] geschrieben 6 Schock jedes Mal und wann diese 6 Schock seinen ausgegangen, werden wieder 6 Schock geschrieben. 179. [Die Gehälter für den Rabbiner, Vorsänger und den S…

  4. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 84

    — 84 — 187. Stollen Gigl1) muß jährlich für das [Bethaus] gezahlt werden, daß er Platz dazu gegeben hat, gegen Quittung einen Oulden 12 Zalmer sage 1 fl. 12 kr. 188. Adel2) Wirt muß [jährlich] gezahlt werden für Kahals Platz [hinter den Häu…

  5. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 85

    — 85 — es sich [wie oben] ereignen sollte, daß ein [G. M. selbst oder mit Frau und Kind nach ausserhalb] ziehen sollte und das [Gemeinderecht] behalten will, daß Kahal denjenigen ausser den [obigen 3 Gulden] extra für andere [Ausgaben] ein …

  6. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 86

    — 86 — sie aber [15 Jahre alt] werden, so heißen sie mintig.1) Selbst wann sie keinerlei Handel treiben haben sie nach der von der Gemeinde Steuarbemessung alljährlich zu zahlen. Sollten sie aber schon vor ihrem 15. Lebensjahre selbständig …

  7. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 87

    Standes] zu gleichen, sollen sie über den geben [noch eine Kleinigkeit ungefähr die Hälfte des obigen Betrages] und diesem mögen sie nehmen als [Beisteuer zum Friedhofsbau, damit endlich darin auch die Streitigkeiten ein Ende haben], 201. […

  8. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 88

    — 88 machen, wie viel derselbige [Bursche] soll [zur Steuer] geben, und wenn man ihm will ein [Bestimmtes] machen, [in der Zwischenzeit der Taxation], sollen ihm 3 [G. M.] machen wie viel €r soll geben. [Von diesen dreien muß ein G. V. dabe…

  9. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 89

    … freundlichen Anregung des Herrn Prof. D. Sirnonsen, Kopenhagen, bin ich in der Lage, Folgendes nachzutragen : 1. Moses Chasan um 1723 hat seine Verordnungen als n^npn erlassen. (Vergl. §§ 3 u. 205.) — 2. Die Identifizierung von »Henich« mit »Hen…

  10. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 90

    — 90 — Sprichwörter und Redensarten aus Rußland. Von S. Beilin, Irkutsk. Bearbeitet von Dr. Marmorstein, Skotschau, (Fortsetzung.) 8. As mi leigt sach in die klajen. Schlepn awek die Chaseiri…

  11. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 91

    — 91 — Bücherschau. Joachim Jörg, König Saul. Schauspiel. Dresden 1909, Rud. Kraut. Wie die Tragödie des ersten Königs von Israel zur Dramatisirung geradezu geschaffen ist, beweist dieser gelungene Versuch, der zweite in diesem Jahre. Das W…

  12. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 92

    - 92 — berichtet er (153) völlig Neues, aber auch, wo er unzählige Male durchzogene Ffade wandelt, wie durch Palästina, zeigen sich seinem wissen- Synagoge der schwarzen Juden in Colin. Talmud-Tora-Schule in Teheran. scbaftlich geschulten u…

  13. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 93

    Das JosefspieL Eine Umfrage. Von Dr. Max Grunwald. Die Geschichte von Josef und seinen Brüdern ist episch und dramatisch, von bildenden Künstlern wie von Musikern unzähl…

  14. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 94

    — 94 — zugleich Direktor und Regisseur des Dilettantentheaters, das in Frankfurt ungewöhnliches Aufsehen erregte. Da sich nicht nur Juden, sondern auch Christen zu den Vorstellungen drängten, sah sich die Frankfurter Obrigkeit veranlaßt, „d…

  15. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 95

    …inige Verse aus einem Josef spiel, wie sie es in ihrer Jugend von jüdischen Schneiderburschen hat singen hören, zitiert Pauline Wengeroff (Memoiren einer Großmutter, Bd. II, S. 53 f.), einige andere Leopold Stein in den Erläuterungen zu den Oppenheimschen F…

  16. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 96

    — 96 — janitern mit Schlägen davon losgerissen; die Brüder bringen vor Jakob einen Wolf, der Josef zerrissen haben soll, der Wolf beteuert aber in menschlicher Sprache seine Unschuld und wird von Jakob in Güte entlassen; Josef und Selichas …

  17. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 97

    — 97 — ziehen mit der Herde von Sichern nach Dothan. 4. Ein Engel ermutigt Josef, zu den Brüdern zu gehen. 5. Der Brüder Anschlag. 6. Josef wird in die Grube geworfen. II. Akt: 1. Die Türken [die Ismaeliten der Bibel]. 2. Ihre Unterhandlung…

  18. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 98

    - 98 — Die G'schichte vin Josef n misst ihr du oishejren, Nicht zi lärmenen, nicht zi stermenen/ nit zi varstejren. Alle Mannen ind Fruen missen dus zihejren. Ich ti mir arimkicken, arim af alle Säten, Ich wejss nit, wus dus tit bataten. Aw…

  19. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 99

    - 99 - Ich well dir schicken an Gang, Drim sollsti gejen mit grojs Gesang. Drim sollsti awegwarfen dane alle Sachen In gejen sejen, wus dane Brider machen. Josef: Hinneni [hier bin ich]: ich bin ongebreit, dan Schlichis zi h alten , Afilli …

  20. 1910-01-01 · 1 (1910) · p. Seite 100

    — 100 — Aner vin die Brider: Sejt nor Brider, eppes a Mensch vin waten! Se miss eppes bateiten. Ach, ganz wat! Er miss san vin die gresste Lat. Wenn er wet lejben ins nuwent san, Wellen mir wissen, wer ist der Mann. Josef: Machtze oif (2 ma…