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— 144 — nächst nach, daß das Samuelbuch als Volksbuch in der Tat verschiedene Drucke erlebt hat1), von denen bereits Augsburg 1544 der erste erschien, über dessen Verhältnis zu Aemilius' Druck später Perles2) berichtet hat. Mithin wäre dami…
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— 145 — der für Zarncke ein besonders ehrenhafter und frommer Autor zu sprechen scheint, wogegen man jedoch die kurze Biographie über Äemilius bei Gosche1) vergleichen wolle, so ist folgendes zu bemerken: Wir haben Aemilius schon als, gelin…
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— 146 — Max Grünfoaum1). Den Erörterungen Gosches schließt sich im ganzen auch Grünbaum in der „Jüdisch-deutschen Chrestomathie" an, welcher bei den jüdisch-deutschen Bibelübersetzungen auf den Ingolstadter Druck des Samuelbuches zu spreche…
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…halb bei Beantwortung dieser Frage an geeigneter Stelle meine obige Vermutung zu rechtfertigen und zu begründen suchen. Joseph Perles. Perles' wichtige Entdeckung ist von mir bereits mehrfach angedeutet worden2). Sie beruht darauf, daß uns an der Hand e…
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LtO Kopistin der Hamburger Handschrift des Samnelbuches nicht Litte von Regensburg heißen könne. Kohut gibt in seiner „Geschichte der deutschen Juden" *) ein Faksimile des Epigraphs der Handschrift, welches eine Widmung an eine Dame namens …
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- JL<±?7 - nicht in dem Sinne Kohuts, sondern hält vielmehr Liwa für den Verfasser oder Abschreiber des Samnelbuches *). Es dürfte vielleicht nicht unbescheiden sein, wenn ich hier bemerke, daß ich, noch ehe ich Steinschneiders Beschreibung…
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— 150. — so können wir ihn dahin festlegen: daß wir über die Handschriften nnd Drucke in bibliographischer Hinsicht ziemlich genau orientiert sind, wie uns auch über die verschiedenen Verfasser, Bearbeiter oder Abschreiber derselben die gef…
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— 151 — lieh kamen die Prager Musikanten: Wolff, Wolff Neßler (Nathan), Lazarus Jakob, Israel Meyer, Philipp Salomon oder Salman und Lewin Wolff dort hin.1) Wenn Lewin Wolff, der hier in den Meßbüchern wohl nur irrtümlich als Prager Musikan…
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— 152 — unter den 43 „publiquen Bedienten" der Berliner Judenschaft befand, mit Wolff identisch war.1) Das oben erwähnte „Aufwarten mit musikalischen Instrumenten in den Wohnhäusern" war kein allzubilliges Vergnügen, denn in Berlin, wie in …
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— 153 — ein Quartett wird nur im Hause der Neuvermählten gestattet. Aufzüge auf der Straße mit Musik voran, sind nur am Sabbath nach der Verlobung, vor der Trauung und am Hochzeitstag gestattet, sonst aber verboten. Am Abend und in der Nach…
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— 154 — geben als einen kalben orts Gulden. Beyde Theile, Braut und Bräutigam mögen den Spielleuten etwas mehr geben, und sollen beyde Tbeilen ausdrücklich darauf accordiren. Wann dieses die Spielleute übertretten, so sollen sie in einem Ja…
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…estattet sein sollte, in den Wirtshäusern zu spielen.3) Das Hackebrett ist übrigens noch gegenwärtig unter den Juden in Dünaburg in Gebrauch. Die nicht grade klassische Eedeweise: er hackt dem Zymbal, charakterisiert in drastischer Weise dies volks…
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…s er verbesserte und im Tonumfange erweiterte. Bald brachte er es so weit, daß er sich 1832 im italienischen Theater zu Odessa hören lassen konnte, wo er ungeheuren Beifall fand. Gleiche Auszeichnung wurde ihm in Moskau zu Teil. In Kiew hörte ihn…
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…erde der J. gegen einen Mautein¬ 12. I. 1703 nehmer zum „roten Turm" in Wien. **) 5 Annulierung einer Wahl durch den F. Leopold v. D. infolge vorgekommener Wahlbesteclmng und Anordnung einer 6 Neuwahl. 27. I. 1703 Verfügung des F. Leop. v. D., nur s…
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— 158 — Nr. d. Aktes Tag Monat Jahr Gegenstand 17 26. I. 1717 Quittung eines Brünner Bürgers über einen Betrag von 215 fl„ die er von der Judengemeinde erhielt. 18 15. IV. 1717 Erlaß des K. Karl VI., den Besuch der Märkte durch Nichtkatholi…
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— 159 — Nr. d. Aktes Tag Monat Jahr Gegenstand 28 1. X. 1720 Übereinkommen zwischen den fürstlichen Vertretern und einigen J., die ihre Häuser in der „Kleingasse" **) haben, wie die abgebrannten Häuser aufzu¬ 29 15. XL bauen seien. 1720 In …
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— 160 — Die kaukasischen Bergjuden. Von Dorothea Weissenberg, Elisabethgrad. (Schluß.) Interessant sind die Frühlingsfeste der Bergjuden. In einigen Dörfern gehen die jungen Leute und Mädchen am ersten Frühlingstage in den Wald, um „Scham-A…
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— 161 — bereiten. Männer über 15 Jahre gehen nach der Synagoge entweder zu den Verwandten, um zu gratulieren, wobei sie mit Branntwein oder Wein bewirtet werden, oder zu solchen, die Trauer haben, um ihnen zu kondolieren. Die Bildung der Be…
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— 162 — wohner der Städte sind den europäischen ähnlich, nur im asiatischen Geschmack verziert. Die sogenannte „Saklja" besteht gewöhnlich aus zwei oder drei Zimmern, von denen das eine für Frauen; das andere für Männer und das dritte für G…
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— 163 — Am achten Tage wird die Beschneidung vom Eabbiner oder Schocket (Schächter) vollzogen und zwar sehr geschickt auf die übliche Art und Weise. Die Wunde wird mit dem mit Essig gefüllten Munde abgewaschen, dann mit gebrannter Wolle und…