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— 199 — 14. Die Profeten. Die beiden enge zusammenhängenden Entdeckungen, nach welchen die große Versammlung des Thalmuds mit der des ersten Makkabäerbuches, so wie der thalmudische Hohepriester Simon mit dem hasmonäischen Priesterfürsten g…
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— 200 — aber das Wort des Herrn sich auch nachher einzelnen Auserwählten im Stillen knnd that, und daß diese Gottesmänner nicht unterließen, die ihnen gewordenen Offenbarungen auszuzetchnen 0- Solche Profetische Aufzeichnungen aus der Zeit …
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— 201 — Wir geben über alle diese Konjekturen kein entscheidendes Urtheil ab *)• Unsere Meinung von der großen Synode und Simon dem Frommen hängt davon nicht ab. Denn die erste Mischna der Vätersprüche will die Repräsentanten der Thora in d…
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— 202 chergestalt wären wir genöthiget, alle Resultate unserer Forschung als unhaltbar aufzugeben! Allein Frankel hat für seine Darstellung kein anderes Zeugniß, als eine Legende im Midrasch *), deren historischer Charakter erst nachgewiese…
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…sen sein, als die, welche Simon zum Priesterfürsten wählte. Der Sage, daß Jose's Sohn Hyrkan's Enkelin, die Tochter des Alexander Jannäus, geehelicht habe 6), steht also keine chronologische Schwierigkeit entgegen, und Geiger ד) hatte so ziemlich Recht, als…
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— 204 — 16. Die Parallelisirung der Zeiten. Wir haben bereits darauf hingedeutet, daß wir uns des ״Lapidarstyls der thalmudischen Historik" nicht sonderlich zu freuen vermögen. Der Styl wird aus dem Geiste seines Urhebers mit Absicht erzeug…
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— 205 — Umfange dargestellt. Die Tage Hizkia's und Simon's des Hasmonäers blieben aus gleichem Grunde auf der Tafel nationaler Erinnerung eingegraben. Noch treffender ist die Parallele zwischen der hasmonäischen und barkochbäischen Zeit. De…
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— 206 schon Geiger richtig bemerkte '), während die K'neseth eine größere Volksvertretung umfaßt °). Und weil die Laien, welche zu der Standmannschaft 3) gehörten, sich zu gewissen Zeiten zu gottesdienstlichen Zwecken zu versammeln*) pflegt…
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…ilarmeö unweit Pelusinm a). Sie war die Unser gelehrter Freund und Mitarbeiter, vr. H o r s ch e tz k y, — geb. 1788 zu Bidschow in Böhmen, seit 1811 praktischer Arzt in Groß-Kanischa, — hat seit seiner Jugend die Stunden, welche ihn! seine Fachstu…
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208 — Residenz der alten Pharaonen *), wohin den größten aller Profeten seine Sendung führte * 2). Die Parafrasten Jonathan und Onkelos übersetzen צק an allen Stellen mit 3 4 טאניס). 1. Der Egypter Petephres ( סוטיפר), Oberster-Küchenmeiste…
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— 209 — Unterwürfigkeit als Sklave, nicht aber auf seine unter jedem Verhältniffe unerschütterliche Sittlichkeit. Sie muthete ihm die Besriedignng ihrer glühenden Leidenschaften zu; er aber wies ihre Bitten zurück. Er sagte, es wäre der sch…
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— 210 4. So sprach die Frau und weinte. Aber weder ihre Thräneu noch ihre Drohungen machten Josef wanken. Er widerstand ihrem Flehen und fürchtete ihr Drohen nicht, aus Scheu vor einem solchen Verbrechen. Was immer Herbes bevorstünde, wollt…
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— 211 — und mit wie vieler Güte du ihn überhäuftest. Der Undankbare! anstatt erkenntlich zu sein, wollte er schändlich gegen deine Gattin sich vergehen an diesem Festtage und in deiner Abwesenheit. Wie bescheiden war er ehemals! es war aber…
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— 212 — unter den Gefangenen hielt. Er erzählte ihm einen Traum, und wünschte von ihm, wenn er etwas zu bedeuten hätte, die Auslegung desselben. Nicht genug — sagte er — daß ich durch die Ungnade des Königs in diese mißliche Lage gerathen b…
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— 213 — faffcr zu überweisen. Sie sagen: Im Herodot 2. B. 71. heißt es: ״Weil es in ihrem Lande (Egypten) keine Weinstöcke giebt, so bedienen sie sich (die Egypter) eines Getränkes, das ans Gerste bereitet wird"; folglich gab es in Egypten …
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r ך — 214 — So oft profane Geister es gewagt haben, die Echtheit der heiligen Urkunde zn erschüttern, und ihre Wahrheiten zn verdächtigen, sind sie zu Schanden geworden. Man darf den Maßstab menschlicher Werke an dieses göttliche Buch nicht…
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Zur Riöetexegese. XVIII. Th'phrlitt. Von Abraham Hochmnth, Bczir^s-Rabbiner. Keine einzige Interpretation des R. Samuel ben Meür, dieseS geistreichen wie kühnen, in seinem Kommentar znm Pentateuch an keine Autorität sich bindenden, ja in vi…
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— 216 achten, giebt es viele, die dieses Gebot gänzlich ignoriren. Und ob auch mannigfaltige Einflüsse sich vereinigen, die Th'philin immer mehr aus dem Leben zu verdrängen, so wird auch eingeränmt werden müssen, daß von der Eingangs erwähn…
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217 — göttlichen Willens *) (Ber. 14. b, 15. a). Wer aber — heißt es ferner daselbst — das Schema liest, und die Th'philin nicht anlegt, legt vor Gott ein Geständniß ab, das er in demselben Momente Lügen strafta). Allein so sehr auch jene d…
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— 218 — in Abrede stellt, wird nicht als זקן ממרא behandelt, weil in diesem Falle weder eine subjektive Meinung gegen die Majorität, noch ein Widerspruch gegen die anerkannte Tradition zur Geltung kommen will, sondern gröbliches Verkennen d…