Mannheim
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  1. 1877-01-01 · III. (1877) · page 149

    144 Weinberg (1, 6; 8, 12), den sie im Hinblick auf ihre dereinstige Verbindung mit dem Freunde, dem ihr Herz gehört, den ״unseren“ nennt (vgl. 1,17; 2, 9; 7, 14), sie will, dass auch dieser seine Knospen treibe und man daher die kleinen Sc…

  2. 1877-01-01 · III. (1877) · page 150

    …re Orte desselben Namens, so einer südwestlich von Jerusalem (Schwarz d. heil. Land S. 78), ein anderer in der Nähe von Lydda (das. S. 106) und ein BriraQig (ב< תרי) in Judäa (Jos. b. j. 4, 8 1). *) Die Präterita in v. 4 sind hypothetisch zu fas…

  3. 1877-01-01 · III. (1877) · page 151

    146 ״Du ganz bist schön meine Freundin und kein Fehl ist an dir“ (v. 4 1—8 mit Ausschluss von v. 6). Auch Salomo spendet seiner Braut liebliche Schmeicheleien, aber sie haben einen ganz anderen Klang. Nachdem er ihr in Aussicht gestellt, da…

  4. 1877-01-01 · III. (1877) · page 152

    147 7. Nach diesem Intermezzo fährt uns der Dichter wieder zu [Sulamit zurück. Sie spricht zu den Töchtern Jerusalems, sie erzählt ihnen, was sich in dieser Nacht und zwar in der zweiten Hälfte derselben noch mit ihr zugetragen. Sie begab s…

  5. 1877-01-01 · III. (1877) · page 153

    148 Sulamit, komm her, lass dich anschauen“, rufen die Genossen ihres Freundes, die sie schon lange nicht gesehen hatten, ihr zu. ״Wollt ihr Sulamit ansehen, wie man eine Tänzerin in den Feldlagern ansieht? ich gehöre meinem Freunde und mei…

  6. 1877-01-01 · III. (1877) · page 154

    149 9. Sie sind in die Weinberge hinausgezogen, Sulamit soll je2t ihr Versprechen halten, allein — die Keuschheit verbietet es ihr. ״Wer gäbe es, dass du mein Bruder wärest“, ruft sie ihm zu, ״da könnte ich dich auf der Strasse treffen, dic…

  7. 1877-01-01 · III. (1877) · page 155

    150 trinken geben.“ Sie sebnt sieb nach ihm und darf doch nicht zu sehr sich ihm nahen. Jezt verfällt sie wieder in ihre Liebeskrankheit und den Töchtern Jerusalems ruft sie zu, dass sie die Liebessehnsucht nicht eher wecken als bis die rec…

  8. 1877-01-01 · III. (1877) · page 156

    151 11. Es folgen noch zwei Zwiegespräche, in welchen beiden Sulamit die Antwortende ist. Dieselben sollen ihre wiedergefundene Zufriedenheit und ihre sich bewährende Treue darsteilen. Man erzählt ihr von den reichen Erträgnissen, die Salom…

  9. 1877-01-01 · III. (1877) · page 157

    152 poetische Erzählung, die der Dichter Sulamit vortragen lässt. ״Sie spricht,“ sagt er, ״in erzählendem Tone zu ihren Freundinnen und zu den Mädchen in ihrer Umgehung: so hat mein Freund gesprochen und so habe ich ihm geantwortet*)“. Von …

  10. 1877-01-01 · III. (1877) · page 158

    153 hinzudenken, in denen im H. L. der Freund das Wort führt, sie ist in 2, 10 nur deshalb eingesetzt worden, weil sie hier dem Verständnisse zu Hilfe kommen muss (S. 25)“. Dieses Raisonnement hat eine irrige Voraussetzung zur Grundlage. Di…

  11. 1877-01-01 · III. (1877) · page 159

    154 Gräcismen und Neo־Hebraismen, die aus seinem Sprachgewande hervorschauen, zuzuweisen ist, ein Boden für derartige poetische Erzeugnisse vor- Landen war, darüber kann ein Bericht der Mischna uns belehren. Zweimal im Jahre, nämlich am fün…

  12. 1877-01-01 · III. (1877) · page 160

    155 der einzelnen Stellen und Wörter, um welche es ihm neben der metrischen Uebertragung des Textes am Meisten zu thun war, viele von feinem Sprachsinne und tiefem Beobachtungsgeiste zeigende Bemerkungen finden. Besonders hat der Verfasser …

  13. 1877-01-01 · III. (1877) · page 161

    166 gewöhnlich mit Schläfe übersetzt wird, scheint aus רקעה zusammengezogen zu sein. Das würde für die Vermutung Grätz’s (S. 156), dass es ein poetischer Ausdruck für מצח sei, sprechen. — Zur Erklärung des schwierigen 4 ,4) לתלפיות) darin M…

  14. 1877-01-01 · III. (1877) · page 162

    157 klarheit, dass man sich nach ihnen keine rechte Vorstellung davon machen kann, welche Bewandtniss es mit diesem Abschluss hatte und auf welche Weise er zu Stande gekommen ist. Man wird bei einer Untersuchung darüber durch den Mangel an …

  15. 1877-01-01 · III. (1877) · page 163

    158 also notwendig, dem Eindringen jüngerer Geistesproducte einen Damm entgegenzusezen. Das konnte nur durch die Vereinigung der heil. Schrift, zu einem Kanon geschehen. Josephus deutet (c. Ap. 1, 8) dieses Motiv an, indem er berichtet, das…

  16. 1877-01-01 · III. (1877) · page 164

    159 kann überhaupt nicht auffallen, da der Prophet, von dem darin gesprochen wird, für den 2. K. 14, 25 erwähnte Jona b. Amithai gehalten wurde. Jedesfalls gelangte dieser nicht schon zur Zeit Nehemia’s zum Abschlüsse. — Von erschöpfender S…

  17. 1877-01-01 · III. (1877) · page 165

    160 Nicht so ist es bei Werken, die sich über ein wenig gekanntes und der allgemeinen Geschmacksrichtung fernliegendes Gebiet des Wissens verbreiten. Hier ist es der Autor seinem Buche wie seinen Lesern schuldig, über den Zweck und die Art …

  18. 1877-01-01 · III. (1877) · page 166

    …esen wurde, dass der von S. Sachs edirte Midrasch über die Krönchen auf den Buchstaben (S. Taggin S. 45 ff.) bereits in Portaleone’s Schilte ha-Gibborim mitgetheilt ist. — Als Verf. der nach ihren Anfangsworten Petach Debarai genannten hebräisch. Gra…

  19. 1877-01-01 · III. (1877) · page 167

    …ecipirten Texte lautet dieser Passus ושום שבל אלו הפסוק ין***) — Die Einleitung, in der Norzi wie in seinem Werke mende Chasdai Crescas (vgl. Grätz a. a. 0. S. 413 und Bartolocci I, 68), von dem noch zwei Vorfahren Chasdai hiessen (Or. Adonai Ed. …

  20. 1877-01-01 · III. (1877) · page 168

    …קדמה וקצת הערות ממני שזה"ה על ידי הברת מקיצי נרדמים. Lyck, 1874. 6 u. 28 S. Dass der geistvolle spanische Bibelerklärer Abraham Ibn Esra, der nicht nur hellen Scharfblick und kühnen Freimut, sondern auch Reichtum und Vielseitigkeit des Wissens besass, mehr…