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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1877-01-01 · III. (1877) · page 149

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
III. (1877)
Date
1877-01-01
Page
– (sequence 149)
Language
German
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144 Weinberg (1, 6; 8, 12), den sie im Hinblick auf ihre dereinstige Verbindung mit dem Freunde, dem ihr Herz gehört, den ״unseren“ nennt (vgl. 1,17; 2, 9; 7, 14), sie will, dass auch dieser seine Knospen treibe und man daher die kleinen Schakale ״festnehmen“ solle, die ihn verheeren. Die Einladung, die er in seiner eigentlichen Anrede (v. 14) an sie gerichtet, lehnt sie mit der Versicherung, dass sie ihm, dein auf Rosen Weidenden, gehöre, in der zartesten Weise ab. Er möge noch hinwegziehen und am Abende, wenn der Tag verhaucht und die Schatten herniedersinken, wieder wie ein hüpfendes Reh über den Bergen herbeikommen. Der Geliebte verspricht ihr dies auch (2, 8—17 und 4, G) * *). rallelismus, auch עמקים als nomen proprium aufzufassen. In M. Kelim 26,1 werden Schuhe, die in Amak fabricirt wurden (סנדל ד, ע מ ק י), erwähnt, in b. Taan. 21a wird von einer palästinischen Ortschaft, Namens כפר עמוקו, gesprochen und die Peschittho setzt für בפר העמוני (Jos. 18,24)כפר עומק א. Wenn es Orte gab, die Gibea hiessen, so werden auch solche bestanden haben, die man Emek nannte;כפר עמקו heisst nochjetzt ein Ort in der Nähe von Szafed (הלבנון II S. 357). Auf Einzelnes, das hier noch zu erörtern wäre, kommen wir später noch zurück. *) In Kap. 4 stört v. 6 den Zusammenhang der Rede; er drückt offenbar die Antwort des Freundes auf Sulamits Aufforderung 3,17 aus und gehört an das Ende dieses Kapitels. Sowol 2,16 als auch 4,5 endet mit dem Worte בשושנים. Dem Copisten lag es bei, dass nach diesem Worte ein mit עד שיפוח beginnender Satz folge und er schob, da er am Ende von Kap• 3 zwei Vers, desselben Anfanges vorfand, den zweiten nach 4,6 ein, wo er nach seiner Meinung hingehörte. Eine solche Versetzung hat in Kap. 4 noch an einer zweiten Stelle stattgefunden. Es gehört nämlich v. 12 daselbst, der auf eine mit לבנון schliessende Stelle folgt, hinter v. 15, wo sich am Ende dasselbe Wort befindet. Dass in manchen Texten des hohen Liedes derartige Ungenauigkeiten vorkamen, ersieht man aus der griech. Uebersetzung in 6,11, wo aus 7,13 das nach רמונים folgende שם אתן את דודי לך herübergezogen wurde. — Für ונסו lasen Symmachus, der Syrer und die Vulg. וגטו, auch das!avrj&üJGiv der LXX soll aus xh&wGtv corrumpirt sein (Schleussner thesaurus II p. 519). Nach der auch von Kämpf S. 62 angeführten Parallele Jerem. 6,4 sollte dieser Passus עד שיפנה היום ונטו הצללים lauten, vielleicht schrieb aber der Dichter שיפוח, weil aus diesem Worte ein poetisches Bild hervortritt. Unklar ist die Bedeutung des Wortes בתר, denn man kann trotz des Schlusses von V. 6 einem nur halbwegs des Hebräischen kundigen Copisten es nicht zumuthen, dass er für das allgemein gebräuchliche בשמים ein so ungewöhnlieh es Wort wie בתר niedergeschrieben habe. Es ist wahrscheinlich, wie bereits Samuel b. Meir bemerkt, der Name eines Ortes, wenn auch nicht die Stadt בית אל damit gemeint ist, welche die 70 hier nennen. Es gab ausser dem bekannten Betar, dessen besondere Existenz auch Leb״

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