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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1877-01-01 · III. (1877) · page 166

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
III. (1877)
Date
1877-01-01
Page
– (sequence 166)
Language
German
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161 den Titel- und Schlussworten herausgegeben, so würden wir sie beute nicht in der correcten Gestalt und in der schönen Ausstattung besitzen, in welcher eben ihr jetziger Herausgeber, Herr Dr. Jellinek, sie in die Oeffentlichkeit hinausgesendet hat. Er hat ihr gleichsam zum Ersaze dafür, dass sie so lange derselben vorenthalten wurde, eine passende Beigabe verliehen, indem er einem Vorworte, in welchem er die Bedeutung Norzi’s und des ihm geistesverwandten Zeitgenossen Menachem de Lonsano hervorhebt, noch einige Bemerkungen zu einzelnen Stellen der Einleitung folgen lässt. Es ist dem hier Gesagten nur Weniges hinzuzufügen. Betreffs des Sefer Taggin (S. VII) wäre auf Ha-Schachar 1875 S. 171 zu verweisen gewesen, wo von mir zuerst nachgewiesen wurde, dass der von S. Sachs edirte Midrasch über die Krönchen auf den Buchstaben (S. Taggin S. 45 ff.) bereits in Portaleone’s Schilte ha-Gibborim mitgetheilt ist. — Als Verf. der nach ihren Anfangsworten Petach Debarai genannten hebräisch. Grammatik*), die nach der S. IX ausgesprochenen Vermutung Abraham Abulafia angehören soll, wird in Gawison’s Omer ha־Schikcha (87a) ein Ibn-Chasdai genannt (vgl. Stein- Schneider bibl. Hndb. No. 75), die daselbst angeführte Stelle kömmt jedoch in dem so genannten grammatischen Werke nicht vor (vgl. auch Katalog Bosenthal Anh. S. 73). Desungeachtet scheint diese Angabe die richtige zu sein, denn die Familie Ibn-Chasdai, als deren Stammheimat Barcelona anzusehen ist, zählte von Jona Abu-al-Walid, dem Zeitgenossen Ibn Ganachs (c. 1030), an bis zu den Schülern Profiat Durans (blühte um 1390) herab Männer in ihren Beihen, die sich mit Poesie und Sprachwissenschaft befassten**). Der Verf. des *) Der 1Verfasser citirt blos seine Prolegomena zu der Lehre von der Conjugation der Verba unter diesem Namen vgl. 57a ככר הודעתיך בפתח 58) דבריa 106b) 128) כאשר הראיתיך בפתח דבריb); 58a werden sie פתיחתי genannt. **) In מעשה אפוד (Einl. S. 17) sagt Profiat Duran, dass er dieses Werk für seine Schüler, die Ibn Chasdai’s, verfasst habe und fordert sie auf, dass sie ihren Vorfahren nachstreben, die sich das Studium der hebräisehen Sprache stets angelegen sein Hessen: (נמצאתי לאשר בקשוני סגלות תלמידי הנבונים הלויים לבני ה ס דאי יצ״ו ... ולהם יאתה להדמות לצורים חוצבו מהם אשר בכלל מעלותיהם היה צחות הדבר ושלמות המליצה . . . ואבותיהם הטהורים זכו להם כמעלה זו כבשאר). Dass diese Familie in Barcelona lebte, geht aus Narboni zu More I, 66 hervor (ואחד מנכבדי ברצילוגה מבני חסדאי הביא וכ׳). Dort lebte wahrscheinlich auch Ephodi, der, wie Grätz (8 S. 468) nachweist, nach Catalonien gehört. Ein Grammatiker Ibn Chasdai war ein Zeitgenosse Ibn Ganachs und zwar hatte er die Vornamen Jona Abu-al-Walid (vgl. zu Bikma 37 a Ibn Esra Mosnajim ed. Heidenheim 32 a, wo Jona der der Kunje Abu-al-Walid entsprechende hebr. Name ist; גהוראי מלוי in מעשה אפוד S. 86 ist eine Corruptel, indem aus ,הלוי — וליד gemacht wurde und aus ג ה וראי — ר׳ יוגה אבן hervorgieng). Ob der aus Barcelona stam- 11

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