Mannheim
Compact Memory
1,890 pages · page 31Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
251
187418821890
  1. 1877-01-01 · III. (1877) · page 129

    124 Einen Fingerzeig mehr für die Interpolation dieser Stelle finde ich in dem Umstand, dass drei bedeutende rabb. Coryphäen wirklich, dem Wink der babyl. Gemara folgend, indem sie ממחרת הפסח in Jos. als den 16. auffassen, daraus Capital ma…

  2. 1877-01-01 · III. (1877) · page 130

    …es R. Meschullam b. Kalonimos anführt, und da die berühmte Gelehrtenfamilie dieses Kalon. in Rom ihren Sitz hatte (sich Raschi zu Tr. Beza 24 b) und dieser R. Mesch ul. kurz vor A. Esra lebte (s. W. Heidenheim über Pijutim und Paitanim s. v. Mesc…

  3. 1877-01-01 · III. (1877) · page 131

    126 künstlicher Weise halb verdeckt, für die karäische*) Auffassung des ממחרת השבת aus dem Worte תמימות, wie in der obengenannten Boraitha eingeschoben sich findet, ist die Pesikta des R. Gahana. Dort, Piska ha-Omer (ed. Buber S. 69) heisst…

  4. 1877-01-01 · III. (1877) · page 132

    127 aus und immer 7 vollkommene Wochen dazwischen sein sollen, während nach den Rabbinen es nur in einem einzigen Falle möglich ist. Dieser Satz also ist durch und durch karäisch. Ein Karäer hat ihn in die Pesikta eingeschmuggelt; aber eben…

  5. 1877-01-01 · III. (1877) · page 133

    Y. Recensionen. 1. Catalog der hebräischen Bibelhandschriften der kaiserlichen öffentliehen Bibliothek in St. Petersburg, erster und zweiter Tlieil von A. Ilarkavy und II. L. Strack 1875, Petersburg, Ricker, XXXIII und 296 S. Nach den Mitth…

  6. 1877-01-01 · III. (1877) · page 134

    129 verleiht, das ist die sorgfältige Prüfung der Echtheit jener Epigraphe sowol als auch einzelner erheblicher Varianten, die sich in einzelnen Texten vorfinden. Durch die auf autoptische Einsicht und gründliche Beweisführung gestützte Unt…

  7. 1877-01-01 · III. (1877) · page 135

    130 Kirimi in Hebron ,als Käufer des Codex bezeichnet und der Wunsch ausgesprochen, dass es auch seinem ״geliebten Sohne Jakob“ gegönnt sein möge, in demselben zu lesen. Es scheint Firkowitsch darum zu thun gewesen zu sein, auch den Jakob h…

  8. 1877-01-01 · III. (1877) · page 136

    … sein werden. 2. A. Firkowitsch und seine Entdeckungen, ein Grabstein den hebräischen Handschriften in der Krim von Dr. Hermann L. Strack, Leipzig 1876, Hinrichs. 44 S. Mit unwiderleglichen Gründen weist der mit reicher Kenntniss der einschlägigen Literatur…

  9. 1877-01-01 · III. (1877) · page 137

    in die Hände des R. Jehudah Halewi, welcher erkannte, dass es der Lehre der Rabbaniten widerspreche, und es in veränderter Gestalt in’s Arabische übersetzte, da er es in seiner ursprünglichen Gestalt nicht publiciren konnte“!! Strack weist …

  10. 1877-01-01 · III. (1877) · page 138

    — 133 -יי• über den Kusari (Strack a. a. 0.) ist noch Neubauer Rapport sur une mission dans le midi de la France p. 23 zu nennen, wo mehrere alte Commentare zu demselben nachgewiesen werden. — Die Widersprüche und Unwarheiten, an denen F.’s…

  11. 1877-01-01 · III. (1877) · page 139

    …llständigkeit, wie man sie von einer Specialgeschichte zu erwarten berechtigt ist, konnte hier nicht erzielt werden, da allerhand Notizen über Rabbinen und innere Verhältnisse der alten Gemeinde, die in dem jüdischen Schrifttume an zerstreuten, ja o…

  12. 1877-01-01 · III. (1877) · page 140

    135 unrichtige Angabe Steinscheiders (Catal. bibl. BodL Anon. Nr. 537), dass in der jüdisch-deutschen Schrift ״Wiener Geserah“ Metzeleien vom Jahre 1349 beschrieben werden, irreführen lassen. Dieselbe enthält eine Darstellung der Verfolgung…

  13. 1877-01-01 · III. (1877) · page 141

    136 der Leopoldstadt“ (Wien 1864) findet. Dem dort Gesagten ist noch hinzuzufugen, dass derselbe auch als Rabbiner in Wien erwähnt wird. Chajim Bachner theilt in 52 ברכות הנחנין a in dessen Namen eine Erklärung der Soharstelle, in der 1648 …

  14. 1877-01-01 · III. (1877) · page 142

    137 Es wären überhaupt nähere Mittheilungen über das Wirken der jttdisehen Literaten, die in den ersten Decennien des 19. Jahrhunderts in Wien lebten und denen, wie der Verfasser S. 129 mit Recht bemerkt, die geistige Erhebung der israeliti…

  15. 1877-01-01 · III. (1877) · page 143

    138 In derartigen Einzelheiten Hesse sich das vorliegende Buch, an dem übrigens, wie schon das ausführliche Register zeigt, Reichhaltigkeit nicht der geringste Vorzug ist, noch vervollständigen, wozu vielleicht noch weitere Arbeiten des gel…

  16. 1877-01-01 · III. (1877) · page 144

    139 die Intention des Dichters zu verdeutlichen und den Zusammenhang ersiehtlieh zu machen, der zwischen ,den einzelnen Theilen des hohen Liedes besteht. Es stellt auch ohne Zuhilfenahme ferne liegenden Beiwerkes als ein wolgeordnetes, fest…

  17. 1877-01-01 · III. (1877) · page 145

    140 frägt. ״Bort Duft und Salben, Wein und Freuden, Freundinnen und Königskammern, Mer eine Hirtin auf offener Flur, ein schwarzes von den Töchtern der Stadt beneidetes Landmädchen.“ ״Er küsse mich mit seines Mundes Küssen“ das kann nicht d…

  18. 1877-01-01 · III. (1877) · page 146

    141 auch eine Königsheirat dargestellt. Als Sulamit in der Nacht dahinstreift, um ihren Freund aufzusuchen, sieht sie, wie Salomos Braut auf einer Prachtsanfte mit reichem Gefolge in den königlichen Palast geleitet wird (3, 3 ff). Salomo he…

  19. 1877-01-01 · III. (1877) · page 147

    142 liebt und nach dessen Nähe sie sich sehnt, dessen Augenzeugen sollen nun die Töchter Jerusalems, die halb als Zuschauerinnen, halb als Theilnehmerinnen bei diesem Drama figuriren und zu deren Belehrung es eigentlich verfasst ist, bald w…

  20. 1877-01-01 · III. (1877) · page 148

    belehrt sie nun ihre Zuhörerinnen, lasset die Liebe nicht wach und rege werden, bis sie das Wesen gefunden, an dem sie ihr Wohlgefallen findet (1, 7-2, 8)*). 4. Sulamit erwacht aus ihrem Liebestraume und wiederum ist es ihr, als ob der erse…