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Der Eid der Juden. 231 ist, bleibt es bei der vernünftigen Entscheidung, daß ein solcher durch ungerechten Zwang erpreßter Eid keine Gültigkeit hat. Damit aber nicht der durch den Zwang vollständig seiner Willensfreiheit und der Möglichkeit…
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232 Der Eid der Juden. er (Isserles) die Bedingung, daß der Gottesname nicht entweiht werden darf.״ Wir bemerken sofort, daß Fritsch im zweiten Zitat erstens zwei Wörter (schelo k’din ungerecht) unterschlagen und zweitens das Wort Ones (Zwa…
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234 Die religiöse Gewöhnung im Kindesalter. werden. Nur den dabeistehenden Juden wird vorgeschrieben, daß sie den falschen Schwur, faDs der Name Gottes dadurch entweiht würde, nicht zulassen. Vielmehr soll man den Dieb, wenn er Vermögen hat…
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Die religiöse Gewöhnung im Kindesalter, 235 Findet sich doch in der modernen Pädagogik die Ansicht vertreten, daß das Kind besser noch gar nichts mit Religion zu tun haben sollte. Und wie kann wohl dem jungen Kinde Religion dargeboten werde…
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236 Die religiöse Gewöhnung im Kindesalter. die rechte Hand“, ״Mach eine Verbeugung“, ״Iß nicht so, sondern so“. Mit einmaligem Sagen ist aber das Kind noch längst nicht zu einer Umgangsform ״erzogen“. Der Erzieher muß nun darauf achten, da…
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Die religiöse Gewöhnung im Kindesalter. 237 häufige Wiederholung das Kind an den jüdischen Pflichtenkreis, so daß dessen wesentliche Elemente ihm bereits in Fleisch und Blut übergegangen sein werden, wenn es בר מצוה wird. Auf solcher Grundl…
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238 Die religiöse Gewöhnung im Kindesalter. der Weg für den psychologischen Prozeß so geebnet, daß er immer leichter und schneller vor sich geht. An dem Punkte aber, wo wir die Leichtigkeit und Schnelligkeit des Vorgangs als Gewöhnung bezei…
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Die religiöse Gewöhnung im Kindesalter. 239 Zeitverhältnissen ist diese unbewußte Entwicklung des religiösen Gefühls durchaus nicht immer oder doch nicht immer in der genügenden Stärke einfach zu erwarten. Daher bedarf die Entwicklung des r…
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240 Di© religiöse Gewöhnung im Kindesalter. jenes immer mehr und tiefer von Vorstellungen erfüllt werde. Das ergibt eine Belebung des Tuns vom Objekt her, während die Gefühlsbetonung eine subjektive Belebung bedeutet. Je mehr Inhalt der Int…
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241 Die religiöse Gewöhnung im Kindesalter. kaum dem Kindesalter entwachsenen Menschen heran. Gefühl und Verstand müssen schon früh auf das ״Warum?“ der religiösen Betätigungsformen Antwort zu geben wissen, wenn jene nicht ihr Ansehen einbü…
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242 Hörfehler. Hörfehler. Yon Prof. Dr. A. Sulzbach, Frankfurt a. M. Zuweilen will es scheinen, als ob unsere "Weisen sich in ihren Bescheiden undeutlich ausgedrückt oder geradezu ohne Überlegung etwas Falsches gesagt hätten, das ebenso sch…
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Hörfehler. 243 הגי־ סביני בפסה היב% עבדינן להר א״ל לדידי הדתא קא עבדיגן א״ל תינה .מר דאפשר לי' דלא אפשר לי׳ מאי א״׳ל אנא בעין חדתא קאמינא .,Rabinu fragte R. Aschi: Wie machen wir es mit den Messern am Pessach? Er erwiderte ihm: Für mich mac…
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2 44 Hörfehler. Für mich macht man sie neu oder כעין הדתא, wie neu; nichts anderes, als wie er nachher seine Worte erklärt. Das ist im Fluge des Gesprächs Rabinu entgangen, aber in Wirklichkeit hat R. Aschi nicht im Nu den Sinn seiner Worte…
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Eine Halacha über Gelübde. 245 Nicht R. Huna hat sich in der Lesart geirrt, sondern Raba hat sich verhört und zwar ist ihm, wenn man so sagen könnte, ein dittographischer Irrtum unterlaufen. Die Mischna lautet, und so trug sie auch R. Huna …
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246 Eine Halacha über Gelübde. jemand dem Genuß einer Speise entsagt, indem er hinzufügt: ״Wie ein Opfer“, so ist das ein gültiges Gelübde und bedarf, wenn es bereut wird, einer formgerechten Auflösung, denn ein Opfer kann gelobt werden und…
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Eine Halacha über Gelübde. 247 Zwar findet sich in der kodifizierten Halacha keine Be- Stimmung, welche eine Gelobung bei Tempel oder Altar für ungültig erklärt, vielmehr bestimmt die Halacha ausdrücklich (Mischna Nedarim I 3), daß ein Gelü…
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248 Eine Halacha über Gelübde. Die Opfergesinnung macht das Gelübde zu einem rechten. Es muß dem Gelobenden ernst damit sein, daß er sich um Gottes willen etwas versagt. Ob es ihm ernst ist oder nicht, das geht schon aus dem Ausdruck des Ge…
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… Sohn Hyrkanos’, noch mit ihnen, Eleasar, Sohn Arachs, aber in der zweiten, würde dieser sie alle aufwiegen. Wenn Rabbi Jochanan ben Sakkai hier nach der ersten Überlieferung dem Elieser ben Hyrkanos den Vorzug zuerkennt, nach der Mitteilung des Abba Saul abe…
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