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… andersten nicht zugelassen, sondern verbothen seyn und bleiben, es wäre denn, daß sie selbe von dasigen Tuchmachern zu Proßnitz erkaufen, auf den Fall können sie die Proßnitzer graue und schwarze Tücher auch schneiden und verkaufen, keine fremde a…
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…en wir, wie sich z. B. der Fürst von Liechtenstein, einer der größten Herrschaftsbesitzer in Mähren, der Schutzherr von Proßnitz, verhielt. Das erste fürstliche Judenprivileg von 1653 hält sich genau an die Abgrenzung des kaiserlichen und erlaubt d…
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…bt entrichten.. Das ganze Leipniker Judenschneider-Privileg ist eine vollkommene Bestätigung dessen, was wir bereits in Proßnitz und Nikolsburg gefunden hatten. Auch hier wird ihnen anfänglich nur das Recht zugestanden, für ihre Glaubensgenossen Kl…
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…er zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts an sich zunftmäßig abzuschließen und zu verhindern, daß sich andere Kaufleute in Proßnitz niederlassen. Vier Gemischtwaren- und zwei Eisenhändler wurden für den Stadtbedarf als ausreichend erklärt1). Der eigen…
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…er Ghettos, außer auf den Wochenmärkten der meisten königlichen Städte auf allen größeren Jahrmärkten zu Olmütz, Brünn, Troppau, Wien, Linz und Pest, aber auch auf den großen Messen von Breslau14) und Leipzig15). Wir können uns zur Charakterisieru…
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…er reformierter Privilegien einkommen28). Nach den Bestimmungen der General-Zunft-Artikel gehörten die Zünfte der Stadt Proßnitz zur dritten Klasse (während in den beiden oberen diejenigen der königlichen Städte allein enthalten waren)29). Als solc…
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…in großen Mengen in Mähren selbst erzeugt wurde75), wurde von den Juden teils aus dem Lande selbst, öfter aber auch aus Breslau und Leipzig bezogen. Leder bildete einen Hauptartikel im mährischen Judenhandel. „Wie in den rohen Häuten und Fellen, s…
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…hnet. Auch von den Judenschneidern aus Teltsch wurden 1781 Lederhosen, die sie auf Märkte brachten, beanständet137). Im Leipniker Ghetto hat sich seit dem großen Privileg vom Jahre 1656 nichts geändert. Die jüdischen Schneider zahlten für die Erlaub…
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Auch das Ghetto von Holleschau hatte viele Judenschneider, die beinahe ausschließlich lederne Beinkleider herstellten145). Das hiezu verwendete Allaun…
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…rkauf wurde sowohl von mährischen, als auch böhmischen und niederösterreichischen Juden betrieben. So belehrt die Stadt Proßnitz (1716) Mähr.-Trübau anläßlich einer Anfrage, wie man sich bei Pestgefahr Händlern gegenüber zu verhalten habe, die mit …
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…ßnitzer Ghetto. — Jüdische Kleiderhändler als Landmeister der Plumenauer Schneiderzunft. — Die jüdische „Reichszunft in Proßnitz". — Intensiver Handel mit Monturstücken. — Das fast neue Kleidungsstück als Handelsartikel. — Die Vorfahren Mayer Mandl…
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Die Stadt Proßnitz hat sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts schnell entwickelt. Trotzdem sie am Ende des achtzehnten noch nicht …
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…gegenüberstanden, haben wir Urteile über dessen Tätigkeit auf dem Gebiet des Handels. So heißt es z. B. im Jahre 1812: „Proßnitz hat eine der stärksten Judengemeinden im Lande. Ihr weiter, als auf den kleinen Schacher gehender Spekulationsgeist ist…
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führen. Es war ja noch die nahe Zunft des Städtchens Plumenau vorhanden, die wie alle Landzünfte, nicht von jenem fanatisch dogmatischen Geiste durchdrungen war, wie die Stadtzünfte…
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…beramt antwortete: Wird bewilligt, „nachdem der Bittwerber nur um die Befugnis zum Handel, das ist Kauf und Verkauf der Kappeln, und nicht auch um die Bewilligung zur Verfertigung derselben, wozu unumgänglich das Meisterrecht benötiget würde, ange…
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…ar Meister der Reichszunft in Proßnitz94). Die Proßnitzer Kleiderhändler besuchten die Jahrmärkte von Brünn, Olmütz und Troppau, die Wochenmärkte der königlichen Städte, und führten auch eifrigen Handel in den Gewölben der Judenstadt. Die christli…
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…ren, und verkauften sie an arme Bewohner der Städte und des Landes. So kamen Trödler aus Nikolsburg zu den Märkton nach Proßnitz und kauften von den Proßnitzer Altkleiderhändlern „Hirsch lederne Beinkleider, die zwar gut, aber nicht neu waren, um 2…
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…ch der eingeleiteten Untersuchung herausstellte, einem Nikolsburger jüdischen Trödler und einem jüdischen Schneider aus N-eu-Raußnitz gehörten, die regelmäßig zu den Proßnitzer Jahrmärkten kamen, um hier ihre Vorräte an alten Kleidern aufzufrischen. Die…
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…n Theilen brauchbahre Bauernmänteln,, wie erstere von dem Juden verfertiget worden'' Die Waren wurden also von einem in Stockerau ansässigen Juden Schlesinger, der wahrscheinlich gute Beziehungen zur Ökonomieleitung unterhielt, erkauft, zum Teil gle…
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…ödler selbst auf den Märkten und im Ghetto. Solcher Monturs-Oekonomie-Commissionen gab es außer der Haupt-Commission in Stockerau noch sieben, und es darf wohl angenommen werden, daß auch aus anderen dieser Depots regelmäßig oder von Zeit zu Zeit de…