Mannheim
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  1. 1902-10-31 · Heft 41 (31.10.1902) · page 5

    …rüher oder später an der rauhen Wirklichkeit zerschellen wird und muß, — und daher keinerlei inneren Werth besitzt. Dr. Moses Heß, der geistreiche Verfasser von „Rom i und Jerusalem", ist gewiss über den Verdacht erhaben, ein! voreingenommener und …

  2. 1903-01-23 · Heft 4 (23.1.1903) · page 6

    …gefeierte Assyriolog Friedrich Delitzsch (nicht zu verwechseln mit dem vorstorbenen großen Hebraisten und Bibelforscher Franz Delitzsch) kam und im Gegenwart des Deutschen Kaisers unter dem Titel „Bubel und Bibel" einen Vortrag hilt (als Broschüre bei I. …

  3. 1903-02-06 · Heft 6 (6.2.1903) · page 4

    …as Delitzsch über den Monotheismus bei den Inden gesagt haben soll, klingr so ungeheuerlich, daß man es dem Sohne eines Franz Delitzsch kaum zumuten darf: den Glauben' seines Vaters kann der Sohn verloren haben, aber die Ehrlichkeit nicht. Man muß also da…

  4. 1903-03-06 · Heft 10 (6.3.1903) · page 8

    …estspielen mitzuwirken, mit der Bemerkung, das „Kol Eidrei“ nicht zu vergeffen. Sie sehen, daß in dem Falle sich selbst Richard Wagner mit uns verträgt --—! Es wäre also eine große That, welche Singer vollbracht, „gelange" es ihm, seine College» zur Anna…

  5. 1903-03-27 · Heft 13 (27.3.1903) · page 5

    …cht mrd die aller-! dings in der W rkstätte der Schönfärberei selbst der größten! nichtjüdischen Religionsforscher, wie Franz Delitzsch, Kuenen, j Duhm, Dillmann, Schürer, Cornill rc. rc allgemein behauptet j wird, war aber denn doch nichts anderes als ei…

  6. 1903-04-03 · Heft 14 (3.4.1903) · page 4

    …nner haben in ihrer schlichten, unverdorbenen Denkweise stets das Nichtige getroffen, wie die angeblichen Beweise eines Franz Delitzsch so gar nichts beweisen. Ich erinnere bei dieser Gelegenheit daran, daß ein Mann, der das Studium von Bibel und Talmud g…

  7. 1903-05-22 · Heft 20 (22.5.1903) · page 7

    …ynagoge patriotischer Geist verbreitet wird. Es ist auch nichts anders zu erwarten von dem Sohne jenes berühmten Vaters Leopold Löw, dessen würdiger Sohn Euer Ehrwürden sind, und ich kann mich aus meinen in Nagy-Kanizsa verbrachten Kinderjahren daran …

  8. 1903-06-05 · Heft 22 (5.6.1903) · page 5

    …sses", auf die,.wie gesagt, bereits unsere Leser »o eindringlich als nur möglich h'ngewiefen worden find. Unser greiser Theodor Mommsen, dessen weit über alle Lande hin schallende Stimme überall'-vernommen wird, wo es gilt, die Sache der Gerechtigkeit zu …

  9. 1903-07-03 · Heft 26 (3.7.1903) · page 7

    …halten eine große Fülle spezieller erhabener Sittenlehren. von welchen viele auch im Neuen Testamente gelehrt werden. — Franz Delitzsch in seinem Buche: „Falsche Wage ist nicht gut", (gegen Dr. Rohlings Lügenwerk „Der Talmndjude") sagt: von diesem Tractat…

  10. 1903-08-21 · Heft 32 (21.8.1903) · page 7

    …haften Beifall-, der nach jeder Programmnummer zur Wiederholung kam. Das Preislied aus der Oper „Die Meistersinger" von Richard Wagner sang er mit südlicher Wärme. Aus Webers „Freischütz" brachte er das Lied „Durch die Wälder, durch die Auen" ebenfalls w…

  11. 1903-09-11 · Heft 35 (11.9.1903) · page 9

    …ischen Gottesdienst. Ihm haben wir es zu verdanken, daß heute nicht mehr in der Synagoge Zustände vorherrschen, wie sie Richard Wagner in feiner Broschüre „Das Judentum in der Musik" schildert. Der Chaos ist verschwunden und in der größten wie in der kle…

  12. 1903-10-23 · Heft 39 (23.10.1903) · page 10

    …ter dem . Namen „Zilzele-Kodesch" heraus über die Feste des Jahres. Hernach lieferte er die treffliche Uebersetzung des L. A. Frankl'schen Gedichtes „Der Primator" unter dem Titel „Rosch-ha-ädah", welches heute schon längst vergriffen ist. Auch sonst f…

  13. 1903-11-13 · Heft 42 (13.11.1903) · page 7

    …tschule zu Szegedin folgte, an weicherer 7 Jahre fungierte und sich das volle Vertrauen des hochberühmten Oberrabbiners Leopold Löw erworben hatte. Von 1860 bis 1893 wirkte er hier als Lehrer au der diesigen Volksschule, aber als Religiousprofessor am…

  14. 1903-12-18 · Heft 47 (18.12.1903) · page 6

    …unglücklichen Volkes, das ja doch nur aus seinem Schriftthum erfaßt werden kann. Die hervorragendsten Orientalisten wie Franz Delitzsch oder Wünsche haben dies erkannt. Und wie einstens Reuchlinns schenten sie sich nicht, zu jüdischen Gelehrten zu geben u…

  15. 1904-02-05 · Heft 6 (5.2.1904) · page 3

    …ohann Jakobi, B. Auerbach, Gabriel Rießer, Ed. Simson, Aron Bernstein, Moritz Lazarus, Heymann Steinthal, Jgn. Kuranda, L. A. Frankl, M. Hartmann, Emil und David Kuh, S. H. Mosenthal, I. Weilen, Leopold Kompert, Ad. Fischhof, Ed. Lasker und L. Bamberge…

  16. 1904-02-05 · Heft 6 (5.2.1904) · page 4

    …träumten Lorbeeren des jungen deutschen Schriftstellers verwandelt hatten, gleich seinem Gönner und väterlichen Freunde Berthold Auerbach, gebrochenen Herzens starb er als der treue, teilnahmsvolle Jude, schlickt und einfach, wie er in die Arena getreten. S…

  17. 1904-03-11 · Heft 11 (11.3.1904) · page 9

    …von drei der jüngsten Vergangenheit angehörenden berühmten jüdischen Gelehrten Dr. Leopold Zunz, Dr. I. M. Jost und Dr. Heinrich Graetz. Sie haben sich um die Wissenschaft und Literatur des Judentums unvergängliches Verdienst erworben. Aus einer kurzen Sc…

  18. 1904-06-03 · Heft 22 (3.6.1904) · page 8

    …gste gegen den Gesetzesantrag. Literatur. Wie kam „Schmock" in die deutsche Literatur. Die Antwort auf diese Frage gibt Gustav Freytag in seinen „Erinnerungen aus meinem Leben", woselbst er folgende Episode erzählt: „Als Alfred Meißner einmal die Unterre…

  19. 1904-07-27 · Heft 30 (27.7.1904) · page 4

    …urtstag, um sein Wirken im Geiste des Evangeliums als Ausfluß „jüdisch"-liberaler Gesinnung zu verspotten. * _ * •...■• Wilhelm Marr, einer der begabtesten antisemitischen Schriftsteller, ist am 17. Juli im Alter von 85 Jahren gestorben. Wie Marr über …

  20. 1904-09-02 · Heft 35 (2.9.1904) · page 7

    …aber so arg verkannten Synagogengesangsstil zu versündigen; zerre man nicht gewaltsam die Oper auf len Almemor! Was hat Richard Wagner in der Synagoge zu tun? Müssen denn, weil unsere Ohren nach vielen Jahrzehnten sich endlich an die Unebenheit gewisser …