Mannheim
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  1. 1899-01-25 · Heft 4 (25.1.1899) · page 12

    …u verleihen, welcher für die Weiterentwickelung der Kirchenmusik in gleichem Maße bahnbrechend wirkte, wie die Richtung Richard Wagner's für den Operngesangsstil. Ganz ähnliche, musikalische Absichten müssen auch Rubin bei der Composition des vorliegende…

  2. 1899-02-02 · Heft 5 (2.2.1899) · page 13

    …usik. Von Hermann Zipi, Cantor der Synagogengemcinde Elberfeld. In den gesammelten Schriften über Musik und Musiker von Robert Schumann meint Ensebius, der Davidsbündler, die Musik sei die am spätesten ausgebildete Kunst; ihre Anfänge seien die einfachen …

  3. 1899-03-22 · Heft 11 (22.3.1899) · page 11

    …Lessing wieder auf. Gutzkow hat Spinoza in seinem „Uriel Acosta" dichterisch bearbeitet. Auch der fünfundzwanzigjährige Berthold Auerbach hat einen Roman „Baruch Spinoza" geschrieben, der aber nicht sonderlich gelungen ist. Doch lernen wir dort den Autor al…

  4. 1899-06-01 · Heft 19 (1.6.1899) · page 4

    …für — das orthodoxe Judenthum ein, welches nur von Hohlköpfen verspottet werde! „Kein altehrwürdiger Gebrauch," so ruft Moses Heß aus, „sollte mir abgeschafft, kein hebräisches Gebet verstümmelt, oder nur in deutscher Uebersetzung vorgetragen werde…

  5. 1899-10-11 · Heft 32 (11.10.1899) · page 4

    …erwunden." Wissen Sie, woher dieses Citat stammt? Aus dem 51. Hefte des Jahrgangs 1858 der „Grenzboten", die damals von Gustav Freytag und Julian Schmidt redigirt wurden. Und nun überlasse ich es Ihrer Beurtheilung, wie traurig sich das Jetzt gegenüber d…

  6. 1899-10-11 · Heft 32 (11.10.1899) · page 6

    …eses Mannes vollste--Beherzigung und weiteste Verbreitung: „Die Agitation gegen die Juden kann ein Segen sein," schrieb Berthold Auerbach im Jahre 1880, dennoch blickte er selbst „in die trübste Zukunft hinein", während im Allgemeinen damals noch der Antise…

  7. 1900-04-03 · Heft 12 (3.4.1900) · page 8

    …cht schließt mit eitlem warmen Danke au die Mitglieder und Gönner des Vereines. Hierauf wird der Cassabericht von Herrn Leopold Löw Beer vorgetragen und beschlossen, den Jahresausweis in Druck zu legen und an die hiesigen Gemeindemitglieder mit der Au…

  8. 1900-04-12 · Heft 13 (12.4.1900) · page 7

    …eisen. Das Stipendiatverhältnis Heine's wird ausführlich beleuchtet, sowie die Beziehungen zu Ad. Chamisso, Fr. Hebbel, Richard Wagner, Ferdinand Lassalle, Mignet, Thiers, Guizot, George Sand, Alfr. Muffet, Alex. Dumas, Jmm. Fichte und Alexander Weil, de…

  9. 1900-05-18 · Heft 17 (18.5.1900) · page 4

    …hunderts, dem Sohar und dem Buche Liqqutin des Isaak Luria, angeführt. Seine geradezu wahnwitzigen Deutungen sind durch Franz Delitzsch und den -Heidelberger Professor Adalbert Merx schon 1883 und 1885 widerlegt. Selbverständlich kann der negative Satz, d…

  10. 1900-05-18 · Heft 17 (18.5.1900) · page 9

    …tüchtige musikalische Kenntnisse und ein seltene Beherrschung der Form; eine Specialität des Autors scheint es zu sein, Richard Wagner'sche Harmouisiruug für den Synagogengesang zu verwenden, welches Vorkommnis gleichfalls für die autoritative Verwaltung…

  11. 1900-06-16 · Heft 21 (16.6.1900) · page 4

    …den nicht die nöthige Unterstützung fand. Noch schlimmer ist das Verfahren eines ultramontanen Priesters, der sich, wie Franz Delitzsch ihm bewies, nicht nur grober Unwissenheit und böswilliger Entstellungen, sondern auch des Meineioes schuldig machte. Es…

  12. 1900-10-02 · Heft 36 (2.10.1900) · page 5

    …en gewagt, zum Beispiel der ultramontane Theologe Rohling, dessen „Talmndjnde" von dem gelehrten lutherischen Theologen Franz Delitzsch eine vernichtende Kritik erfuhr, dennoch aber dem Verfasser durch den Prager Erzbischof und Cardinal Schönborn die Würd…

  13. 1901-01-11 · Heft 2 (11.1.1901) · page 10

    …*) Die gottesdienstlichen Vorträge, Cap. 21, S. 383 und 382, von. Zunz. Zur Geschichte der jüdischen Poesie, S. 50, von Franz Delitzsch. s) Die synagogale Poesie des Mittelalters, S. 187, von Zunz. W , 4) Dort S. 257. 5) Dort S. 293. «) Dort S. 296.?) Dor…

  14. 1901-02-15 · Heft 7 (15.2.1901) · page 5

    …t der Sätze der Verfassung vor, um die es sich hier handelt. Dr. Nathan erinnerte zum Schluss noch an ein Wort, welches Peter Reichensperger bei einer früheren Judendebatte im Abgeordnetenhause gesprochen. Es lautete: „Ich hätte gewünscht, dass die Staatsregie…

  15. 1901-03-01 · Heft 9 (1.3.1901) · page 6

    …esormbewegung in einen rascheren Fluß. Die weitaus überwiegende Mehrheit war allerdings dagegen. Unter den Rabbinen war Leopold Löw der einzige Fürsprecher der Reform; in seiner Schrift: „Zsido vall&selvek“ führte er aus, dass die Erlangung der Emanci…

  16. 1901-03-29 · Heft 13 (29.3.1901) · page 5

    …tätvoller Weise Handschriften, Correspondenzen, Reliquien von berühmten Persönlichkeiten auf; zu diesen Männern zählen: L. A. Frankl, Adolf Jellinek, I. N. Mannheimer, Salomon Sulzer in Wien, Löw in Szegedin, Schwab in Budapest, u. a. Die Sammlungen si…

  17. 1901-05-24 · Heft 20 (24.5.1901) · page 3

    …urch Steinigung, sondern von römischen Soldaten in römischer Form •) Haben wirklich die Juden Jesum gekreuzigt? Von Dr. Ludwig Philippson. 2. Auflage mit einem Vorwort von Professor Dr. M. Phi» lippson. Leipzig. Verlag von M. W. Kaufmann. Preis 1 Mark. *) D…

  18. 1901-08-16 · Heft 32 (16.8.1901) · page 6

    …nach Berlin stüchten musste, Mrte erst nach Beendigung der Revolution nach Wien zurück, "woselbst er 1856 die Schwester Berthold Auerbach's ^cimführt; und mit seinem Schwager in Baden durch längere Zeit Aufenthalt nahm. Im Jahre 1873 übersiedelte Lorm behuf…

  19. 1901-11-29 · Heft 46 (29.11.1901) · page 6

    …eln muß. Es ist dies ein dem heutigen Zionismus weit vorausgeeiltes Werkchen, das den Titel: „Rom und Jerusalem" trägt, Moses Heß zum Verfasser hat und 1862 zum erstenmal erschien. Bei einer Kritik dieses Buches wollen wir uns hier nicht aufhalten,…

  20. 1902-05-02 · Heft 17 (2.5.1902) · page 11

    … Neugierige-, ein Lied von Böhm, sowie „Das Ständchen" eigener Composition und die Grals- Erzählung aus „Lohengrin" von Richard Wagner. In seinem Vortrage vereinigten sich das klangvolle, ansprechende, kräftige Organ mit der deutlichen Wortgebung, sowie …