Mannheim
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  1. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 1

    6- .'■ .. ==fr Nionatsschrift Preis pro Quartal KO Pfennig. Eiiizelvcrkauf 20 Pfennig. Erscheint am 1. jeden Monats. ■4 IHittriliniuni ~~ ln* Anzrigeir die viergesp. Petitzeile 20 Pf. Reklamen k>0 Pf. pro Zeile. GeschSstsstelle: Berlin W„ K…

  2. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 2

    Rundschau. f r Es ist kein idealer Zustand, daß sich< fast alle Geschehnisse des staatlichen und politischen Lebens in uns deutschen Juden doppelt spiegeln. Die Entwickelung derVerfassungszustände im „allermodernsten" Deutschland hat den St…

  3. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 3

    überhaupt, befindet sich kein Jude, und wenn sich MeraleStadtverordnetenmajoritäten beikommen ließen, einen Glaubensgenossen zum Bürgermeister zu wählen, so würde die staatliche Aufsichtsbehörde ihre Genehmigung zweifellos versagen. Das Bei…

  4. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 4

    …s eine beweisen die vielen n i ch t deutschen christlichen Völker, das andere Männer wie Goethe und Fr^drich per Große, Berthold Auerbach und Gabriel Riester, die alle gewiß gute Deutsche waren, mit allen Fasern ihres Herzens, aber gewiß nicht fromme Christ…

  5. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 5

    …nders aber das Mitleid der deutschen Glaubensgenossen. Wie bei den entsetzlichen blutigen Pogromen in Kischinew, Homel, Siedlce ec., so haben sich auch in diesen Tagen der ebenso entsetzlichen „unblutigen Pogrome" die Herzen und Hände unserer Glau…

  6. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 6

    andere aufhört. Daher scheint der Versuch, einer Trennung der in ihr enthaltenen Elemente verfehlt, weil gerade in der Harmonie des Ganzen die eigentliche Größe liegt. Man kann aus einem herrlichen Bilde nicht die eine Farbe ausschalten, oh…

  7. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 7

    nicht erkalten, sondern voller Wärme und Begeisterung des Judentums gedenken. Vor allem soll unsere Jugend w i s s e n und erfahren, was Judentum ist, denn das Judentum kenuen, h eißt es lieben. Liebe kann nicht gepredigt werden, wohl aber …

  8. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 8

    …sche Gottesbegriff, dargestellt auf Grundlage a) der Geschichte, b) der jüdischen Philosophen, unter Zugrundelegung des Maimonides, c) die nichtjüdischen Philosophen des Mittelalters in ihren Beziehungen zum Judentum, d) Die Neuzeit, insbesondere Kan…

  9. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 9

    Wir haben versucht, in kurzen Strichen ein ungefähres Bild dessen zu geben, wie die Freitagabende gestaltet und durchgeführt wurden. Wenn auch nur einem jüdischen Jünglinge oder Mädchen die Erkenntnis der hohen Bedeutung unserer Ethik und W…

  10. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 10

    nur wer an sich selbst glaubt, kann Ganzes leisten, und der Jude muß besonders Großes leisten, wenn er vorwärts kommen will. Wir müssen also Institutionen schaffen, um unsere Jugend sozial zu stärken, aber auch um ihren Idealismus zu heben.…

  11. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 11

    Jsr. Familienblatt Hamburg Sir.!t<» vom 8. Lept.: „Max Nordau über den Bildungsgang der jüdischen Jugend." In einem Briefe, den Max Nordau in Beantwortung einer entsprechenden Anfra…

  12. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 12

    Nervands-Teil. Protokoll üker die V. Uorstandsfitznng. Berlin, den I I. September 1810, in den Logenräumen, Wilhclmstraße 118. 10 Ilhr vorm. Anwesend sind: 1. R. - A. Dr. Apfel-Berlin (Gabriel Riesser- Berein, Köln), 2. Dr. Rosenkranz und s…

  13. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 13

    …hweg e. Neu begründet wurden die Vereine in Aachen und M i x st a d t i. Posen. In Begründung begriffen sind Vereine in Breslau, Heidelberg, Königsberg i. Pr., Schildberg, Stargard i. Pomm. und W o r in s. Mit den Gründungskomitees dieser Plätze s…

  14. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 14

    …r. Adolf Hohenstein.) 5. 21. Januar 1908: Lebensanschauung eines Juden. (Referent: Herr Leo Munk.) 6. 18. Februar 1208: Gabriel Rießer (s. unter c2). 7. 3. März 1908: Wie wehre ich mich gegen einen antisemitischen Angriff? (s. unter c 1.) 8. 24. März 190…

  15. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. Seite 15

    …1907: a) Gesellschaftliche Unterschiede, b) Wie wehre ich mich gegen einen antisemitischen Angriff? 2. 21. Januar 1908: Gabriel Rießer. 3. 25. Februar 1908: Was muß jeder Staatsbürger von der Verfassung wissen? (Referent: Herr Jakob Löb.) d) Kimstabendc:…

  16. 1910-10-01 · 1 (1.10.1910) · p. [Seite]

    …Debatte über die zweckmäßigste Art der Durchführung derselben. Die Tätigkeit und die Aussichten der Vereine in Beuthen, Kattowitz und Zabrze wurden als gute, in Königshütte, Myslowitz als befriedigend bezeichnet, während in Gleiwitz die Arbeit ins S…

  17. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 1

    -1 iHittriliimiru des Uerbandes der jüdische« Illgendoereine De«tscht«nds. Nummer 2. Berlin, den 1. November 1910. Jahrgang 1. ff =h Monatsschrift Preis pro Quartal KO Pfennig. Einzelverkauf 20 Pfennig. Erscheint am 1. jeden Monats. — .... …

  18. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 2

    Diese organisatorischen Gebilde innerhalb der Einzelgemeinde fehlen heute in keiner einzigen größeren und Mittelgemeinde. Diese Vereine traten daim später, vielfach erst in neuester Zeit, mit einander zwecks Förderung der gemeinsamen Ziele …

  19. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 3

    …iven Vertretung der deutschen Gesamtjudenheit abhelfen. Seine Hauptversammlungen, bisher in Berlin, Frankfurt a. M. und Breslau, konzentrierten daher nicht nur das Interesse unserer gesamten Glaubensgemeinschaft, sondern auch der weiteren ^'ffentl…

  20. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 4

    Zweig der zionistischen Weltorganisation, die eine „rechtlich gesicherte Heimstätte für die Juden in Palästina" erstrebt. Die Organisation der deutschen Zionisten ist aber wohl eine der bedeutsamsten Zweige dieser Bewegung. Sie stellt zur Z…