Mannheim
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  1. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 5

    Humanitären, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bestrebungen betätigt, bezeugt den Siegeszug der Erkenntnis vom Werte der Organisation in der deutschen Judenheit. Studenten- und Sportsvereinigungen, Handwerkervereine und Organisatio…

  2. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 6

    …rigen praktischen Palästinaarbeit eine neue hochinteressante Aufgabe gesellte, nämlich das von dem Nationalökonomen Dr. Franz Oppenheimer empfohlene Siedelungsgenossenschaftssystem auf palästinensischem Boden versuchsweise zur Ausführung zu bringen. Die Fra…

  3. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 7

    Unsere hebräischen Sprachkurse. VerehrteiHFreuntr! „Also zurück ins Ghetto", so beginnen Ihre freundlichen Zeilen an mich, in denen sie über die jüdische Jugendbewegung Ihr Urteil abgeben und die Befürchtung aussprechen, daß der Verband auf…

  4. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 8

    Regeln dürften kaum länger als zwei Monate in Anspruch nehmen. Dieses geringe Zeitquantum vergeudet so mancher junge Mensch beim Spiel und Gelage, für Promenaden und Flirt. . . . Geben wir unserer Jugend Ideale und sie werden sich keine Ido…

  5. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 9

    Aber wozu die langen theoretischen und historischen Betrachtungen aus alter Zeit. Hat nicht die Gegenwart, in der viele Israeliten glaubten, den Urtext der Bibel durch eine Uebersetzung ersetzen zu können, dazu geführt, daß man in sehr viel…

  6. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 10

    betonen, daß die allgemeine Kenntnis der hebräischen Sprache bei den Juden zur Förderung unserer Literatur vielfach beitragen wird. Die jüdische Wissenschaft wird dann nicht mehr wie jetzt auf eine Handvoll Gelehrter beschränkt bleiben, vie…

  7. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 11

    …ein. 2. Die dem Verbände neu an geschlossenen Vereine, die unsere Büchergeschenke, wie die Reve des Rabb. Dr. Gnttmann, Breslau, das Buch „Ewige Weisheit" von Max Weinberg und „Gabriel Rießer" von Rektor I. Feiner noch nicht erhalten haben, wollen…

  8. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 12

    …r. 19. Rabb. Dr. S. Baron, Bad Kolberg. Rabb. Dr. Beermann, Insterburg. Rabb. Dr. Behrens, Güttingen. Rabb. Dr. Berger, Krotoschin. Rabb. Dr. B. Braunschweiger, Kattowitz O.-S. Rabb. Dr. Caro, Köln a. Rh.. Lütticherstr. 7. Themata: 1. Gibt es jüdisch…

  9. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 13

    …hiffahrt (Mit Lichtbildern.) Mittwoch, 19. Januar, Musikalisch-deklamatorische Vorträge. Mittwoch, 26. Januar, Herr Dr. Nathan Birnbaum, Czernowitz: Das jüdische Theater. Mittwoch. 2. Februar, Herr Dr. Julius Moses, Mannheim: Moderne jüdische Erziehungs-P…

  10. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 14

    …euen Heim recht wohl fühlten und mit besonderer Befriedigung nahmen diejenigen Mitglieder von den Räumen Besitz, die in Elberfeld und Barmen ihr elterliches Haus entbehren müssen. Im weiteren Verlauf des Abends dankte Herr Ref. Dr. Wetzstein den Vor…

  11. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. Seite 15

    … diesem Jahre 8 Vorlesungen über ältere, mittelalterliche und neuere jüdische Geschichte, und zwar lesen die Herren Dr. Scheftelowitz über „Die Zeit der Entstehung des Christentums", Herr Dr. Caro über „Die Geschichte der Juden in Spanien" und Herr Dr. …

  12. 1910-11-01 · 2 (1.11.1910) · p. [Seite]

    …schließlich von Vereinsmitgliedern folgende Referate gehalten, denen stch regelmäßig lebhafte Diskusfionen anschloffen: Moses Mendelssohn; die Emanzipation der Juden Deutschlands; Buddhismus und Judentum; die Psalmen; die Sombartschen Vorträge; jüdisches St…

  13. 1910-12-01 · 3 (1.12.1910) · p. Seite 1

    ♦ | | ♦ g des Verbandes der jüdischen Ingendvereine Deutschlands. Nummer 3. Berlin, den 1. Dezember 1910. Jahrgang 1. Anzeigen die viergesp. Petitzeile 20 Pf. Reklamen SO Pf. pro Zeile. Geschäftsstelle: Berlin W„ Kleiststraße 12. - }J fr-^ …

  14. 1910-12-01 · 3 (1.12.1910) · p. Seite 2

    zerstört, um die Einheit oer'Menschen als'das höchire Ideal voranleuckten zu lassen. Und doch tragen all die Propbetien in ihrer Form eine streng subjektive Färbung und sind sehr fein für die jüdische Seele abgestimmt. Die Propheten wollen …

  15. 1910-12-01 · 3 (1.12.1910) · p. Seite 3

    gleichuug des Besitzes die sicherste Garantie für eine gesunde Moral. Ja, es sieht im Reichtum eine direkte Gefahr für Moral und Religion. So war alles darauf berechnet, die zwei gewaltigen Klippen, Not und Ueberfluß, zu umsegeln, im gefund…

  16. 1910-12-01 · 3 (1.12.1910) · p. Seite 4

    y * k Liste ist mit sämtlichen ihrer 18 Kandidaten glatt durchgedrungen. Und zwar im Durchschnitt mit rund 6500 Stimmen gegen rund 3500 Stimmen, die auf die Gegner entfielen. Mag man sich in der Berliner Judenheit und darüber hinaus in jüdi…

  17. 1910-12-01 · 3 (1.12.1910) · p. Seite 5

    …taltet in allen Großgenieinden Versammlungen, die sich mit deni Thema: „Die Juden im Heere" beschäftigen. In Berlin und Breslau haben solche Versammlungen bereits stattgefunden, deren BesncherzahlnachTausenden zählte, und die als jüdische Monstrev…

  18. 1910-12-01 · 3 (1.12.1910) · p. Seite 6

    …sermaßen um das gut zu machen, diesen hervorragenden jüdischen Juristen zum Senatspräsidenten beim Oberlandesgericht in Colmar ernannt habe. Von diesen beiden Mitteilungen ist nur die Nichternennung zum Reichsgerichtsrat zutreffend, die Nachricht…

  19. 1910-12-01 · 3 (1.12.1910) · p. Seite 7

    Arbeit und Arbeiter im Judentume. : Von^RabbinersfTr.sjTjälnfzsesr -sGöPPingen. Jedes Zeitalter und jede Generation, jedes Volk und jede Lehre, jede wie immer geartete Erscheinung im Leben der Menschheit erhält in der Geschichte nur den Ran…

  20. 1910-12-01 · 3 (1.12.1910) · p. Seite 8

    [einigen ... so es aber den Anschein gewinnen will, als leiste ich mehr als er, dann bedenke, daß es immer nur darauf ankomml, ob die Absicht eine gute und gottgefällige ist." Und diese Gleichstellung von Geistes- und Körperarbeit ging so w…