Mannheim
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198819992011
  1. 1997-01-01 · No. 63 (1997) · p. Seite 17

    Eine abrupte Unterbrechung erfuhr dieser Prozess seit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933. Nun stellte sich nachdücklicher als jemals zuvor in der langen Geschichte der deutschen Juden die Frage nach Auswande…

  2. 1997-01-01 · No. 63 (1997) · p. Seite 18

    sein konnte, der sich die "Jekkes", so die abwertende Bezeichnung für die deutschjüdischen Einwanderer, da sie sich angeblich selbst bei körperlich anstrengender Arbeit nicht des Jacketts entledigten, ausgesetzt waren, läßt die in den 30er …

  3. 1997-01-01 · No. 63 (1997) · p. Seite 19

    … des Hotelgewerbes gehört die Familie Federmann; sie errichtete Hotels von internationalem Rang in Tel Aviv, Jerusalem, Haifa und Ceasarea. Der Aufbau und die Entwicklung der Wirtschaft waren begleitet von Gestaltung eines Bankgewerbes. Im Jahre…

  4. 1997-01-01 · No. 63 (1997) · p. Seite 20

    DIE MARKTLUCKE ODER WIE EINE WELTMODE ENTSTAND von H. W. Goldstein Es war einmal... in Bayern eine Familie Strauss. In der ersten Haelfte des vorigen Jahrhunderts gab es in den kleineren Orten für die juengere Generation kaum Zukunftsaussic…

  5. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. [Seite]

    …- "Über die 'Arisierung' des jüdischen Vermögens in Schlesien" und die Enteignung des Vermögens von Meyer Koppenheim in Breslau - welche uns den Raub des jüdischen Vermögens in Schlesien vor Augen führen. Und mit den Worten des Propheten Elijahu: …

  6. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 2

    … Gestapo alles was den Korngruens gehoerte ab. Nach den Ermittlungen der Universitaet Wroclaw verliess dieser Transport Breslau am Feitag 21.11.41 und war fuer Riga bestimmt. Er wurde am Dienstag 25.11.41 in Kowno abgefangen und 2000 Juden wurden …

  7. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 3

    3 AUF NIMMERWIEDERSEHEN (Fortsetzung auf Seite 2) und ihre dunkle Wintermaentel waren bedeckt mit kleine Federn. Fraeulein Schein hatte nur noch eine Niere und sie war immer sehr um ihre Gesundheit besorgt. Ich wurde zur Dogerie geschickt u…

  8. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 4

    …f, dessen polnische Tochtergesellschaft im Frühjahr 1997 die Ruine des Anwesens "Rynek 7" in der schlesischen Metropole Breslau, nun Wroclaw, gekauft hat und seitdem nach den Originalplänen restauriert. Die Wienerin Karin Grubeck und ihre drei Sch…

  9. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 5

    …N RECHT, NUR EINER NICHT? (Fortsetzung von Seite 4) Koppenheims abgesichert zu haben. Die Rechtslage ist nun einmal so: Breslau ist heute Wroclaw und polnisch. Was vor der Übernahme der Verwaltung durch die Polen bis 1945 stattgefunden habe, sei S…

  10. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 6

    …edene Verwaltungseinheiten gegliedert. Aus der alten Kaiserlichen Provinz Schlesien, die bis 1918 die Regierungsbezirke Oppeln, Breslau und Liegnitz umfaßte, entstanden nach dem Ersten Weltkrieg zwei Provinzen: die Provinz Oberschlesien und die P…

  11. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 7

    …führte Zwangsarisierung, denn sie wurde unter Beteiligung des Staates und Aufsicht der Regierungspräsidenten in Oppeln, Breslau und Liegnitz realisiert. \ Im Bestand des Regierungspräsidenten Breslau im Staatsarchiv Wroclaw sind alphabetische Verz…

  12. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 8

    …n, geb. am 29 Dezember 1 869, der Schwiegersohn des Nobelpreisträgers Paul Ehrlich war. Bis zur Emigration wohnte er in Breslau in einer stattlichen Villa in der Kaiser- Wilhelm-Straße, später Straße der SA. Nr. 160. Er und seine Gattin Stephanie …

  13. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 9

    FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN FRIEDEN ZAHLEN Schalom, Schalom! Ein Wort, das man im Lande täglich dutzendmal benutzt. Die Grussformel für Freunde wie für Unbekannte. Ein Wort, das jeder Besucher während der ersten Minuten seines Aufenthaltes im Lan…

  14. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 10

    …llem die Errichtung von Synagogen, die zugleich als Schulen dienten. Trotzdem existierten bereits im 14. Jahrhundert in Breslau Schweidnitz und Liegnitz angesehene Talmud-Schulen. Im 16. Jahrhundert erfolgten die ersten Drucke in hebräischer Sprac…

  15. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 11

    …etzt ein bibliographisches Handbuch in 2 Bänden, das Ergebnis der Forschungen von Prof. Dr. Shavit zusammen mit Prof.Dr.Hans-Heino Ewers, Direktor des Instituts für Jugendbuchforschung an der Goethe-Universität in Frankfurt a/M unter Mitarbeit von Prof.Dr.…

  16. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 12

    WIE DER GESTRIGE TAG (Essays, Artikel und Erinnerungen von Prof. Joseph Walk, Shashar Publishing, Jerusalem.) Vor uns liegt eine Auswahl von Essays, Artikeln und philosophischen und religiösen Bet…

  17. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 13

    …setzung von Seite 12) Staatsangehöriger in Warschau. Trotz aller Bemühungen, besonders von Rabbiner Aharon Milewski aus Montevideo, gelang es Rabbiner Weinberg nicht, Warschau zu verlassen. Er widmete sich unermüdlich den vielen Hilfsbedürftigen im G…

  18. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 14

    14 ORDENTLICHE GENERALVERSAMMLUNG des V.E.B. Am 4. Cheschwan 5758 (4.11.97) fand die ordentliche Gerneralversammlung des V.E.B. statt. Dr. E. Hoffmann eröffnete die Versammlung, und wurde als Vorsitzender der selben gewählt. Danach erstatte…

  19. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 15

    …e Formen annahm. Nun platzten aber hintereinander zwei Bomben in der deutschen Gesellschaft. Die erste war das Buch von Daniel Jonah Goldhagen, der Intelligenzlern, unter denen es viele Juden gab, und den reaktionären Landkreisen. Es war schliesslich die "Heimwe…

  20. 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. Seite 16

    16 DER MAHARADSCHA AUS GERMANY Aller Anfang ist schwer - der Anfang in Dhaka war turbulent. Die Opposition hatte die Strasse okkupiert. Sie veranstaltete sog. "Hartals“ wann immer ihr das gefiel. Diese Hartals wurden euphemistisch als Strei…