Mannheim
Compact Memory

Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel · 1998-01-01 · No. 64 (1998) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Yediʿot shel Irgun ʿOle Breslau be-Yiśraʾel
Volume
1998
Issue
No. 64 (1998)
Date
1998-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/7506414-7411833-7491688--269-7411834
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Gegründet von Dr. Wilhelm (Seev) Freyhan .i.u ^mnri m^onn ’«sr iuin }uj niu’T MITTEILUNGEN No. 64 1338 miunn DES VERBANDES EHEMALIGER BRESLAUER IN ISRAEL E.V. VORSTAND: Mosche Goldstein (Vorsitzender),L Dr. Elijahu Hoffmann, Gabriel Holzer, Lotte Lewald, Rachel Pri-Chen P.O.B. 3591: 61035 Tel-Aviv DER STAAT ISRAEL - 50 JAHRE Als im November 1947 in der UNO die Gründung eines jüdischen Staates beschloßen und am 15. Mai 1948 derselbe im Tel-Aviver Museum proklamiert wurde, fielen die arabischen Nachbarstaaten über den erst neu gegründeten Staat in barbarischer Weise her. Dieser sah sich also aezwunaen einen schweren Verteidiaunaskriea zu führen. Zualeich hatte er die Aufgabe einen Staat aufzubauen welcher alle Funktionen zu erfüllen hatte, die ein Staat seinen Einwohnern zu geben verpflichtet ist. Zudem hatte der neugegründete jüdische Staat die grossen Einwanderungswellen aufzunehmen, welche jetzt zu ihm strömten. Zuerst waren es die Überlebenden der Naziepoche, welche in den Todeslagern und im Untergrund überlebt hatten. Dann kam die große Einwanderung aus Nord-Afrika, Irak und Yemen. Allen denen musste Arbeit, Wohnung, Erziehung und ärztliche Hilfe verschafft werden. Mit Hilfe des Judentums aus der ganzen Welt konnten viele dieser schweren Probleme bewältigt werden. Trotz der verschiedenen Kriege welche Israel zu führen hatte und den diversen wirtschaftlichen Probleme, gelang es Israel einen Staat aufzubauen, welcher heute zu den Droaressivsten der Welt aehört. In Hiah Tee und anderen Wissenschaften (besonders in der Medizin) Kunst und Musik nimmt Israel einen Ehrenplatz im Rahmen der Völker ein. Die Wissenschaft des Judentums in all ihren Sparten, hat hier einen noch nie dagewesenen Höhepunkt erreicht. In den letzten Jahre konnte Israel eine große jüdische Einwanderung sowohl aus Rußland wie auch aus Äthiopien aufnehmen. Wir wünschen dem Staat Israel eine glückliche Zukunft und Entwicklung und den ersehnten aber beständigen Frieden. WAS IST MIT DEM VERMÖGEN DER JUDEN AUS SCHLESIEN? Nach der Wiedervereinigung Deutschlands, werden jetzt auch Juden welche aus den ostdeutschen Gebieten stammen, oder ihre Erben, Wiedergutmachung erhalten. Nur die Juden aus Schlesien fallen "zwischen die Stühle" - weder Deutschland noch Polen sind bis jetzt bereit ihre Ansprüche auf Wiedergutmachung zu behandeln. In diesen ehemals deutschen, jetzt Polen zugesprochenen Gebieten wurde der Raub des jüdischen Vermögens ebenso bewerkstelligt wie in allen Gebieten Deutschlands. Die Bundesrepublik hat die Pflicht die Wiedergutmachung der aus Schlesien stammenden Juden oder ihrer Nachkommen in die Hand zu nehmen. In den verschiedenen Abkommen zwischen Deutschland und Polen muss auch die Sache der r AN UNSERE MITGLIEDER UND FREUNDE Wir bitten alle unsere Mitglieder und Empfänger des Mitteilungsblatts den Mitgliedsbeitrag -100 Shekel, bzw. 40 Dollar - zu überweisen, damit wir unsere Tätigkeit auch weiterhin fortführen und auch die Zeitung weiter zur Zufriedenheit unserer Leser veröffentlichen können. Wir bitten uns diesen Betrag in der Währung des Landes der Leser (also aus England in Sterling etc.) in Schecks zu senden. Beiträge und Spenden für unseren Sozialfond sind höchst willkommen Wiedergutmachung der aus Schlesien stammenden Juden geregelt werden. In unserer heutigen Zeitung veröffentlichen wir zwei Artikel - "Über die 'Arisierung' des jüdischen Vermögens in Schlesien" und die Enteignung des Vermögens von Meyer Koppenheim in Breslau - welche uns den Raub des jüdischen Vermögens in Schlesien vor Augen führen. Und mit den Worten des Propheten Elijahu: "Hast gemordet und auch geerbt?" (Könige 1,21, 19). D. R. EINLADUNG Am Donnerstag 21.5.1998 - 25 Ijar 5758, um 16.00 Uhr, findet s.G.w. ein ZUSAMMENTREFFEN unseres Verbandes im Moadon des I.O.M.E. Rechow Genessin 8a, Tel Aviv, statt. Vortrag von Prof. Dr. Schmaryahu Talmon, Träger des Israel-Preises 1997 über "Der Fisch des Yona, eine einmalige Darstellung in einer hebräischen Handschrift aus dem 13. Jahrhundert" (eine humoristische Darstellung). Danach ein geselliges Beisammensein. Alle Mitglieder sind herzlichst eingeladen und werden gebeten auch Freunde zu benachrichtigen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.