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…ihm keine Gelegenheit zu geben, sich aufzuregen; sie trat an's Fenster und weinte. — (Fortsetzung folgt.) Borträge über Moses Mendelssohn. Leipzig, 24. Januar. Anläßlich des hundertjährigen Todestages Moses Mendelssohn's und zugleich anläßlich der Umstandes…
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-en Systematikern der Leibniz-Wolfschen Schule, die lateinisch schrieb, schon dadurch unterschieden, daß sie die deutsche Sprache zur Anwendung brachte und deshalb auch mehr gelesen wurde. Ihr Inhalt habe hauptsächlich Psychologie, Ethik, R…
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M 6. Jüdisches 1886. Ulilifl'f/«// Herausgegebcn von vr. Rahme» in Magdeburg. Zur Untcrhaltung u. Mehrung für die israelitische Jugend. Inhalte Die Prinzessin. Eine Erzählung von Agathe Meisels. (Fortsetzung.) — Versöhnt. Original-Roman von…
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^rfv^?rNi ./,. '■<*$ 77.--^ — 22 Wohlgefallen ruhe und eine gewisse Sicherheit der Bewegung war das Ergebniß dieser dunklen Ahnung. Sie setzten sich, wie^zwei fröhliche Kinder, auf den Rasen am Fuße des Baumes und waren, ohne daß sie es rec…
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— 23 — „Ich will Sie nicht unnöthig beunruhigen, Frau Gräfin," entgegnete ausweichend der Arzt, „trachten Sie nur, daß der Herr Graf größtmöglichste Ruhe habe und so bald als möglich transportirt werden könne." „Wie steht es um seinen Gegne…
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24 — Znr Geschichte der Familie Meyerbeer. Von Max Weinberg. „Fräulein Antoinette von Mantalban, während vieler Jahre die treue Freundin der Amalie Beer, der Mutter von Wilhelm, Michael und Meyer Beer (Meyerbeer) und von der damaligen Gesel…
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M 7. Jüdisches 188«. Herausgegebm von Uv. Rnhmer in Mngdeburg. . Zur Unterhaltung u. Kelehrung für die israelitische Jugend. Inhalt Die Prinzessin. Eine Erzählung von Agathe Meisels. (Fortsetzung.) — Versöhnt. Original-Roman von Iba Barber.…
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26 — Eines Tages trat er ganz unvorbereitet in das Zimmer seines Sohnes, und indem er sich bequem in einen Fauteuil niederließ und dicke Rauchwolken aus der kunstvoll geschnitzten Meerschaumpfeife in die Luft kräuselte, begann er mit behagl…
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„So lange man jung und kräftig ist, braucht man sich micht als Bettler zu fühlen," entgegnete verweisend der Onkel. „In der ernsten Arbeit liegt ein Capital, das gehoben, sein will!" „Habe ich je arbeiten gelernt?" entgegnete trotzig der ju…
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— 28 — „Auch das noch/' rief tief traurig die unglückliche Mutter. „Nein, es darf nicht sein!" rief sie, sich fassend. „Jlka muß Gräfin bleiben! Weshalb hätte der Vater so bedeutende Opfer gebracht? Was werden die Leute sagen? Mit Fingern w…
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Jüdisches 188«. Herausgcgeben von vr. Rahmer in Magdeburg. ZU Unterhaltung«. Kelrhrung für dir israelitische Jugend. Ausgewiesen. Von A. Speier, Heinebach. — Die Prinzessin. CtliHUIt Versöhnt. Original-Roman von Iba Barber. (Fortsetzung.) —…
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…t zu ihm auf und senkte dann in ahnungsvoller Scheu die Wimpern vor dem gluthvollen Blicke, der dem ihrigen begegnete. „Lea, länger kann ich nicht schweigen, es muß einmal gesagt sein, daß ich Dich liebe, mit der ganzen Kraft meiner Seele, Dich vom er…
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— 31 — „Leider," unterbrach sie verächtlich der Graf. „So im Unglück zu sehen?" „Schmerzen nachfühlen," erwiderte der Graf höhnend, ^,ist ein sehr undankbares Geschäft; ich ziehe es vor, ihnen -aus dem Wege zu gehen und damit wir nicht auch…
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’ber Jahre, seitdem er als Schüler hinter den Anforderungen der Klasse zurückblieb, als Cadett Schulden gemacht, als Lieutenant sein Ehrenwort verpfändet, ohne es einlösen zu können, Laisons angeknüpft, die ihn bei seinen Vorgesetzten discr…
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…altung u. Belehrung für dir israelitische Jugend. * f, Prolog zum Stiftungsfeste der „Fraternitas-Loge" zu Dresden. Von Alphonse Levy. — Die Prinzessin. Eine Erzählung von Agathe Meisels. (Fortsetzung.) — Versöhnt. Original-Roman von Jda Barber. (Fortse…
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— 34 — nicht, was es heißt Tag und Nacht von dem Wahnsinn des einen, ausschließlichen Gedankens beherrscht zu sein, wenn Du noch erwägen und abwägen kannst". „Stefan", rief Lea und eine Thräne perlte ihr im Auge, „ich sollte Dich nicht lieb…
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… meine Liebe; Jud' bleibt Jud'! Ueberdies scheint der Glaubenswechsel ihm wenig Glück gebracht zu haben! Man munkelt so allerhand." „So? Was denn?" fragte neugierig die blonde Räthin. „Bitte, erzählen Sie mir doch! Mein Mann ist nämlich," setzte sie…
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Sanders trat bescheiden in den Hintergrund des großen Zimmers, um nicht gesehen zu werden. „Mutter, theure Mutter!" rief die Gräfin, sich mühsam aufrichtend. „Wirst Du Dein Kind, Dein armes, mißhandeltes Kind, nicht von Dir weisen?" Und wei…
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M l(h 188«. Jüdisches C/ Herausgegebcn von Dp. Rahmer in Magdeburg. Zur Untrrhaltung u. Kelehrung für die israelitische Jugend. Inhalte Die Prinzessin. Eine Erzählung von Agathe Meisels. (Fortsetzung.) — Versöhnt. Original-Roman von Jda Bar…
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— 38 — Deine Aussprache bewunderten und Dich für würdig erklärten, auf einen der leergewordenen Stühle der Academie zu aspiriren, so Du nur Franzose wärest, nun wo es hieß. Kapital aus dem Wissen zu schlagen, es zu wiegen begannen und zu le…