Mannheim
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19151921
  1. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 43

    43 Familie eine Selbstverständlichkeit, daß mindestens einer der Söhne die Je sch iw oh besuchte. Woran liegt es, daß dies heute nicht mehr durchgeführt wird? Ist etwa das Erwerbsleben heute wirklich schwerer geworden, wie die wirtschaftlic…

  2. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 44

    44 dem Fehlen der Rohstoffe ausgehört, im Augenblick einen geregelten Betrieb aufrechtzuhalten. Viele Betriebe sind zusammengelegt worden, keinerlei Aussicht besteht, daß sie morgen ober übermorgen neu ins Leben gerufen werden. Naturgemäß i…

  3. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 45

    45 materiell zur Serie!stehen!konnten. Alles dieses ist nötig und muß erwogen werden, um unserer traditionstreuen Jugend jede Möglichheit ZU bieten, die Erfüllung der religiösen Satzungen, insbesondere also der Sabbatheiligung, im alten übe…

  4. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 46

    — 46 — stand, nur Friede in׳ seiner Mitte war, stand kein Hindernis ihm entgegen." Noch ist Krieg, Not und Tod. Aber einmal muß es Frieden und Menschheitsfrühling werden, jener Frühling, dessen Sänger Iesajah war. Möchten in meinen Worten s…

  5. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 47

    — 47 auszuüben. Was müssen diejenigen, die als nicht gesetzestreue Juden zu uns kommen, für einen Begriff vom Judentum bekommen, wenn nicht eine kleine Truppe von Ben8 Tauroh vorhanden ist? Eine kleine Truppe von Leuten, die zu unterscheide…

  6. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 48

    48 wir selbst, wir werden es aussührenl Ihnen gehört die Zukunft. Sie werden das Schwierige nusführen. Sie werden heranwachsen mit dem Bewußtsein, daß heute die Selbsterziehung zum jüdischen Mann und Frau eine verflucht ernste Ausgabe ist, …

  7. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 49

    49 lismus, das wurde hier schon gesagt, ist im Zerfall; denn jeder junge liberale Jude, wenn er ehrlich gegen -sich selbst ist, kommt entweder zum Zionismus, oder er assimiliert sich bewußt dem Germanentume. — Der Zionismus ist heute unsere…

  8. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 50

    50 selligkeit erziehen. Der jüdische Lehrer gehört nicht sich, sondern der Gesamtheit, man darf nicht an die eigene Bequemlichkeit denken. Es wird oft der Einwand gemacht, das sei nicht überall möglich, Gruppen zu!gründen, sei leicht, aber …

  9. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 51

    …ten des Herrn vr. Ist Kahn wird die Diskussion um 1 Uhr mittags abgebrochen. Dienstag, nachmittags 4 Uhr. Vorsitzender: Max Cohen: Zuerst erregte Debatte über die Geschäftseinteilung, Festsetzung der Zeit für die Sitzung der Mädchengruppen-Vorstände…

  10. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 52

    äußere Feinde genug, im Innern müssen wir vor allen Dingen zusammenhalten. Frl. I. S t e i n-Berlin: Ich möchte auf die Frage der Propaganda eingehen, und Zwar ob wir Propaganda im kleinen oder großen Stil treiben sollen. Propaganda ist unb…

  11. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 53

    —י 53 Soschitzky - Eschwege: Jur Frage der Landwirtschaft: Bedeutung. Die Landwirtschaft ist in unserem jüdischen Gesetz und in der Geschichte des …

  12. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 54

    64 Ros e n- Frankfurt: Die Frage des jüdischen Handwerks ist bisher zu wenig zur Sprache gekommen, obwohl sie von größter Wichtigkeit ist. In der Türkei, Amerika, Oesterreich gibt es viel mehr jüdische Handwerker. In Deutschland muß das ang…

  13. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 55

    55 Mittwoch, den 31. Juli, morgens 9 Uhr. Vorsitz: Direktor vr. Lange. Der Vorsitzende eröffnet unter größtem Beifall der Anwesenden die Verhandlungen mit der Verlesung des Antworttelegramms S. M. des Deutschen Kaisers. Darauf erteilt er da…

  14. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 56

    56 Bevor ich auf die einzelnen Organisationen eingehe, möchte ich zuerst diese 4 Gruppen in zwei große Klassen teilen, nämlich: 1. in destruktive, negative Organisationen'und 2. in positive. Berücksichtigen Sie immer wieder, was ich Ihnen g…

  15. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 57

    will eben in geistiger und religiöser Beziehung nicht mehr Spielball der Augenblicksströmungen׳ sein. Und nun die zweite Organisation der ersten Klasse. Hier handelt es sich um den größten aller bestehenden Jugendverbände, um Len neutral-jü…

  16. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 58

    58 sie u:m Gottes willen nicht an allem vorbei, so das; sie überall etwas schlecken soll, und in Wirklichkeit gar nichts bekommt.- Und auch dieser Verband gehört gar nicht zur Jugendbewegung. Auch er ist gegründet und wird! gehalten von gro…

  17. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 59

    59 weite urob seinem ganzen großen Inhalt nach all unseren Kreisen einpauken und eintrichtern müssen, aus daß es niemals mehr geschehen kann, daß selbst durchaus guten Jehudim das Bewußtsein verloren geht, daß sie Glieder eines Volkes, eine…

  18. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 60

    00 lich wieder Sonne wird in unserem Kreis, Sonne, die überall hinscheint, in die entferntesten Winkel und verborgensten Ecken, Sonne,- deren Strahlen uns begleiten auf all unseren Wegen, bei all unseren Handlungen, leuchtendes Zentrum, das…

  19. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 61

    61 heilen, denen sie sich!durch!diese Kümpfe aussetzt. Wir können und wir!wollen eine solche Arbeitsgemeinschaft nicht mitmachen. Damit ist!selbstverständlich nicht!gesagt, daß es -nicht von Fall zu Fall zu befürworten wäre, irgend eine bes…

  20. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 62

    nicht immer und immer wieder Vorbeigehen!sollen an den Fragen, die uns gerade am meisten bewegen, und mit denen wir in den einzelnen Gruppen am meisten uns beschästigen müssen. Wir sollen nicht immer feige Vorbeigehen an solchen Dingen, wo …