Mannheim
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19151921
  1. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 23

    23 stehen. Als Beispiel könnte ich Ihnen etwa anführen, daß bei uns in Berlin die große Organisation der FerienQusslüge, von der Sie sicherlich schon gehört haben, zwar von den männlichen Mitgliedern des Vorstandes technisch vorbereitet, di…

  2. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 24

    24 Anfechtungen stand. Zur gemeinsamen Stärkung erscheint es mir wesentlich, für die Mitglieder beider Gruppen gemeinsame Abende ׳zu veranstalten, in denen auch die Geselligkeit zur Geltung kommt. In der Praxis indessen haben diese Abende b…

  3. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 25

    25 Auch diesen Ausführungen wird lebhafter Beifall gespendet. Und in der sich nun anschließenden Diskussion, die leider nur in sehr schlechter Meise mitstenographiert wurde, und daher nur ganz oberslächlich hier wiedergegeben werden kann,!k…

  4. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 26

    — 26 Begrützurigsabend. Um. 8 Uhr sollte der Begrllßungsabend beginnen, die weiten Räumendes Huttenschen Gartens füllten sich auch schon früh, aber ab- .sichtlich wurde die Versammlung noch nicht, eröffnet: man wollte den Gästen erst die Ge…

  5. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 27

    …geisterung uns übertrosfen." Herr Jakob Rosenheim, nein so sagt keiner, Jakob Rosenheim, der erst vor wenigen Tagen aus Konstantinopel zurückgekommen, der bewährte Führer der Agudoh, geht von seinem Platze, um zu der Versammlung zu sprechen. Er weist dar…

  6. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 28

    28 — sie liebt es nicht, allzulange feierliche Worte zu hören, und wenn bei olle dem der Ernst doch gewahrt blieb, so mar das ein Zeichen, wie .gut der Redner die jugendlichen Gemüter zu verstehen vermochte. Nachdem Herr cand. ehern. <5. 23…

  7. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 29

    29 für unsere östlichen Brüder zu arbeiten, praktisch für sie tätig! zu sein, ist unsere Aufgabe. Alle diejenigen, die heute Nachmittag in der Sitzung der Mädchen zugegen waren, haben es gehört, mit welch Herzlicher, inniger Freude!gerade u…

  8. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 30

    30 was ist und zu welchem Zwecke braucht man thoratreue Jugendorganisation? Meine Damen und Herren, ׳geehrte Delegierte! Was ist und zu welchem Ende brauchen wie eine thoratreue Jugendorganisation? So lautet das Thema, das mir von der Leitu…

  9. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 31

    … wieder in alter Reinheit in unserer Mitte errichten, dann wird es auch von uns heißen: Wajowauu kol isch ascher n’soau libau w’echol ascher nod’woh ruchau ausau hewiu es t’rumas haschem limleches auhel maued, ' Unser Heiligtum ist so groß, daß …

  10. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 32

    32 Unser Jerusalem ist so weit, frafe sich niemand dort beengt fühlen wird: w’lau omar isch: zar li hamokaum scheolin bij’ruscholojim. Unsere Thora ist so reich, daß sie jedem, der in ihr sncht, Besriedigung geben wird: haloch boh w’hafoch …

  11. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 33

    33 erst alle jene Eigenschaften Zur Blüte und zur Vollendung, die den Schmuck des echten -wahren Jehudi bilden, jene bedingungslose Hingabe an das Gesetz, die Erfüllung -dessen, was wir täglich geloben: Und du sollst lieben den Ewigen, dein…

  12. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 34

    34 v soll, darüber im einzelnen Borschläge zu machen, kann nicht meine Aufgabe sein, das zu entscheiden ist Recht und Pflicht unserer Führer, wir wollen nur zum Ausdruck dringen, daß wir den Grund unseres Leidens wohl erkannt haben und gelo…

  13. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 35

    35 können. Aber mir müssen dessen eingedenk sein, daß es für uns gilt, den Ewigen unseren Gott zu -lieben bechol meaudecho mit unserem ganzen Vermögen. Das aber soll an dieser Stelle ausgesprochen werden, daß für das!gesetzestreue Judentum …

  14. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 36

    36 stärken und nicht, wie wir dies leider schon so oft erlebt haben, uns und dem Thorajudentume verloren!gehen? Und zweitens, wie können wir die reichen Schätze an Thorawissen und begeisterter Hingabe an die Erfüllung des Gesetzes, die durc…

  15. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 37

    …euen IudeN'heit der Erde. Kurz vor Ausbruch des Krieges trafen sich! in der südöstlichsten Ecke unseres Vaterlandes, in Kattowitz, die hervorragendsten Männer aus der Agudas-Jisroel, um über eine endgültige Lauernde Zusammenarbeit sich zu verständig…

  16. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 38

    38 den größten Gütern der Menschheit die Religion als solche. Denn als Religionsgenossen haben wir ans hier versammelt, als gesetzestreue, die geeinigt sind durch das Merkmal der Treue zur Liberlieferten Tradition. Uns ist die Religion die …

  17. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 39

    39 ein Ausnahmezustand einen!gewissen Dispens von religiösen Pflichten gibt, nur bei ihnen wird dies lebendige religiöse Bewußtsein täglich iminer und immer wieder in die Erinnerung Zurückgerufen. -Bei dien Däheimgebliebenen haben die außer…

  18. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 40

    40 — eine Lösung bedacht zu sein. Schon vor Jahr und Tag hat das Deutsche Reich in weiser Fürsorge Vorkehrungen zur Uebergangswirtschast getroffen. Das Gleiche ist analog auf die religiöse Situation zu übertragen. Es ergibt sich mithin die …

  19. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 41

    religiöses Glaubensbekenntnis. Ob daneben Platz ist für das politische Glaubensbekenntnis, bleibt an dieser Stelle unerörtert. Tatsache ist, daß, wo es Massen Zu werben und zu organisieren gilt, Zionismus und Orthodoxie als Rivalen austrete…

  20. 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 42

    weiteren- Ausführungen. Daß nicht genug gelernt werden kann, ergibt sich,schon daraus, daß leider der Kampf um das Dasein bei den meisten unserer Altersgenossen den größten Teil der jugendlichen Kraft in Anspruch nimmt, daß daher ansich sch…