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Blätter · 1918-08-01 · 8 (8.1918) · p. Seite 29

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Journal
Blätter
Volume
4 (1918)
Issue
8 (8.1918)
Date
1918-08-01
Page
Seite 29 (sequence 31)
Language
German
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29 für unsere östlichen Brüder zu arbeiten, praktisch für sie tätig! zu sein, ist unsere Aufgabe. Alle diejenigen, die heute Nachmittag in der Sitzung der Mädchen zugegen waren, haben es gehört, mit welch Herzlicher, inniger Freude!gerade unsere weibliche Agudah-Jugend sich die Aufgabe gestellt hat, sich der gedrückten östlichen Brüder anzunehmen. Wir sind die letzten, die die östlichen Brüder vernachlässigen wollen, wollen wir doch Träger sein der Agudas-Jisroel-Jüee, wollen wir doch immer und immer wieder den Gedanken verbreiten, daß wir alle Kinder eines Volkes sind. Wir sind aber heute nicht zusammengekommen, um zu beraten, wie unseren gedrückten Brüdern im Osten zu helfen sei, sondern wir sind zusammengekommen, um uns wieder zu begeistern für unsere Ideale und da ist es klar, daß auch Erez Jisroel bei uns den Platz einnimmt, der ihm gebührt. Wir sind voll Begeisterung für Erez Jisroel. Das ist das, was wir an unseren Brüdern und Schwestern in die Tat umsetzen wollen: ihnen Begeisterung beizubringen für Erez Jisroel, daß sie es nicht dreimal am Tage sagen, schehechesenu eineinu beschuwcho leziaun ohne Denken und Fühlen, das Herz unserer Jugend voll zu erfüllen, mit Begeisterung zu erfüllen für das wahre einzige Judentum: das wird unsere Hauptausgabe sein . Ich Habe noch zu!gedenken der fleißigen Hilfe der Mitglieder b־er Würzburger Jugendgruppe beiderlei Geschlechts, die uns bei der Riesenarbeit, die doch zu leisten war, um diese Tagung zustande zu bringen, so fleißig Tag und Nacht geholfen haben. Ich spreche Ihnen im Namen der A.J.J.O. unseren herzlichsten Dank aus. Und wir, die wir am Ende stehen des ersten Abends des Würzburger Bundestages, wir wollen hoffen und wünschen, daß dieser Bundestag ein Markstein werde im Leben unserer Organisation und des gesamten!gesetzestreuen Judentums, von dem die Begeisterung ausgeht, die uns so sehr fehlt! Lehagdil tauroh ulehadiroh! Dienstag, den 30. Juli, vormittags 9Vz Uhr. Direktor Dr. L a n g e eröffnet die Versammlung und bittet um Vorschläge für die Wahl eines Bureaus. Auf Vorschlag des Herrn Wertheim-iFulda werden per Akklamation gewählt: 1. als Verhandlungsleiter: Direktor Dr. Lange-Franksurt, Max Cohen-Cöln, Harry LeviMerlin, ' Hanna Lippstadt-Fulda: 2. als Schriftführer: Bertha Ehrentreu-München, Emma Engel-Würzburg, Else Klebe-Düsseldors. Die Vorgeschlagenen nehmen die Wähl dankend an. Herr Direktor Dr. Lange übernimmt das Präsidium und bittet um die Ermächtigung, an S. M. den Deutschen Kaiser und S. M. den König von Bayern Huldigungstelegramme ab senden zu dürfen. Er erteilt sodann das Wort Herrn Dr. 'S egal l-Berlin zu seinem Referat: '

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