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Jaden mit anderen religiösen Minderheiten durch den Hinweis auf die Verschiedenheit der "Wünsche verschiedener Parteien innerhalb des Judentums zu bemänteln." | Auch nach den ausführlichen- Auseinandersetzungen Cahns muss man bei der Ansich…
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lösung zu führen, der Zustimmung des Ministers bedurfte (§ 51 Abs. 2). Es sollte mithin der Minister auch ohne Zustimmung der bürgerlichen Gemeinde die Auflösung herbeiführen können, die bürgerliche Gemeinde aber nur mit Zustimmung des Mini…
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- 0 — Der Verband stellte hierzu die in Anlage 2 abgedruckten Anträge. Das jetzige Gesetz (§ 40 Abs. 1 Satz 1, oben zu 1 abgedruckt) belässt es bei den früher geltenden Bestimmungen und enthält nur für die neuen Provinzen mindestens einzeln…
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jenigon, der in den Anträgen des Verbandes ins Auge gefasst war, ist ein sehr geringer, nnd es ist schwer, Vorteile nnd Nachteile beider gegeneinander abzuwägen. Der vom Lehrerverband dem Verband der Deutschen Juden überwiesene Antrag, mit …
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— 8 — Am 28. Januar nun schlägt die Regierung den S e p a r a t i 8 t e n.(nicht etwa umgekehrt!) die Beibehaltung des bisherigen Rechts vor. Die Mitwirkung der Separatisten scheint im wesentlichen sich darauf beschränkt zu haben, diesen Vo…
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— 9 — i Der Regierungsentwurf hatte bezüglich christlicher religiöser Minderheiten in christlichen Volksschulen bestimmt, dass, wenn die Zahl der Schulkinder der Minderheit dauernd mindestens zwölf betrage, für diese ein besonderer Religion…
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- 10 — zu einem von der Synagogengemeinde eingerichteten Religionsunterricht einen Beitrag zu zahlen entsprechend dem, der für Volksschulen zu zahlen ist, die von 4er Sjnagogengemeinde unterhalten werden (§ 24 Abs. 4). Die Delegierten der s…
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— 11 — Dieser Antrag, welcher gedruckt zur Verteilung gelangte, hatte die Billigung eines Vertreters der Regierung erhalten, und war unterzeichnet von den Abgeordneten Marx (Zentrum), Cassel (Freis. Volkspartei), v. Heydebrand (deutsch-kons…
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- 12 — Die Eingaben der Separatisten aber, in denen sie denselben Antrag stellten, desson Stellung sie jetzt dem Verband vorwerfen, datieren vom 8. Januar 1906. Also fünf Wochen, nachdem man sich mit der Angelegenheit beschäftigt hatte, war…
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- 13 — der Regierung bezüglich der kleineren evangelischen Glaubensgemeinschaften (Herrenhuter, Altlutheraner, Mennoniten usw.) ausdrücklich darauf hingewiesen worden, dass in dieser Beziehung der Entwurf der Sohulaufsichtsbehörde überlasse…
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So erweisen sich denn alle von Cahn angeführten nachträglichen Bedenken der Separatisten gegen den ursprünglich von ihnen selbst ebenso wie vom Verband gestellten Antrag als gegenstandslos. Wie wenig folgerichtig Cahn in seiner Beweisführun…
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— 16 — Schulen. Denn die jüdischen Schulen Preussens sind seit Jahrzehnten ständig in ausserordentlich starker Weise zurückgegangen. Im Jahre 1886 wurden noch' 13 249, im Jahre 1901 nur noch 6 937 jüdische Kinder in jüdischen Schulen unterr…
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herleiten will. Denn hierfür entscheidet nicht d/e Frage: „Wie weit sind wir untereinander getrennt?^, sondern die hiervon ganz verschiedene Frage: „"Wie weit sind wir alle gemeinsam von den christlichen Kirchen getrennt?1 In der Abwehr der…
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Anlage 1. Anträge des Verbandes der Deutschen Juden gegen drohende Auflösung der jüdischen Volksschulen. 1. Eingabe vom 10. Dezember 1905, Nr. 2. „Nach dem Inhalt der Begründung zu § 24 des Entwurfs haben jüdische Schulsozietäten und Synago…
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— 18 - Ordnung" nur als Uebergangsvorschrift oder als dauernde Vorschrift gemeint ist. Nach der Begründung Seite 102 scheint sie als.dauernde gemeint zu sein, würde aber dann unseres Eräcbtens in unvereinbarem Gegensatz zu §§ 20, 23, 24 Abs…
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- 19 — I aus wird man soweit gehen können, zu behaupten, dass etwa der Volksschulunterricht als Ganzes eine Einrichtung sei, welche mit der Religionsübung im Zusammenhange stehe. Der Volksschulunterricht steht nach der Verfassung nicht „mit…
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Anlage 2. Anträge des Verbandes der Deutschen Juden s betreffs Neuerrichtung jüdischer Volksschulen. -1 Eingabe^vom 10. Dezember 1905, Nr. 3. „Auch die Voraussetzungen, unter welchen nach § 24 Abs. 2 des Entwurfs die Neuerrichtung jüdischer…
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— 21 — b. Nach § 64 des Gesetzes vom 23. Juli 1847 ist die Errichtung einer konfessionell jüdischen Volksschule nur auf Antrag des Vorstandes der Synagogengemeinde zulässig. Entsprechendes gilt auch in den neuen Provinzen: vergl. z. B. Hann…
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— 22 — läge darin auch eine ungerechtfertigte Beschränkung derjenigen nichtjüdischen (nicht notwendig christlichen) Erziehungsberechtigten, die etwa aus irgend einem Grunde vorziehen sollten, ihre Kinder in die jüdische Schule zu schicken, …
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Es wird gebeten, das Blatt in Umlauf zu setzen. Weitere Abdrücke versendet auf Wunsch unentgeltlich der Verband der Deutschen Joden Berlin W. 85, Potsdamerstr. 46. fto. 13. ITIai 1913. Korrespondenz-Blatt des Verbandes der Deutseben luden h…